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Haus des Gastes Thum

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Zeittafel zur Geschichte

12. Jahrhundert - Beginn der Besiedlung des Erzgebirges durch deutsche Bauern aus Franken. Entstehung der Dörfer.


Hufen des Ortes (Zeichnung)
 

um 1200 - Besiedlung des Greifensteingebietes wahrscheinlich von Wolkenstein aus, das 1241 erstmals urkundlich erwähnt wurde. In diese Zeit fällt auch die Gründung von Jahnsbach durch Siedler aus Franken (Rhein-, Main- und Lahngebiet).

1349 - Urkundliche Erwähnung der Burg Greifenstein und Burg Scharfenstein.

1372 - Letzte urkundliche Erwähnung der Burg Greifenstein ("Gryfenstein").

um 1420 - Erster Grundherr von Jahnsbach ist Hans Rabe. Danach sein Sohn Nikol Rabe mit seiner Mutter Barbara gemeinsam. Burg Greifenstein zerstört oder niedergebrannt.


Hans Kagerers Brief
 

24. November 1442 - Erste urkundliche Erwähnung Jahnsbachs: Jahnsbach wird von Nikol Rabe und seiner Mutter Barbara auf dem "Hof" Thum an Hans Kagerer verkauft. Dieser verkauft den Ort später an Herrn Wanne.

1463 und 1465 - Lehnsbriefe: In diesen wird Herrn Wiedersberger mit Jahnsbach belehnt, das er von Herrn Wanne gekauft hat.

1473 - Friedrich Blanke, Amtsmann zu Ehrenfriedersdorf, verkauft Jahnsbach für 255 Taler auf 3 Jahre den Altarleuten der Pfarrkirche zu Ehrenfriedersdorf.

1487 - Jahnsbach besitzt Selbständigkeit in "Gerechten und Freiheiten" und ist mit richterlicher Gewalt ausgestattet.

1497 - Heinrich von Schönberg, Herr zu Stollberg, erwirbt von den Gebrüdern Blanke Jahnsbach mit Gerichten und Zubehör.

1499 - Heinrich von Schönberg auf Sachsenburg kauft das Dorf Jahnsbach nebst Thum und Oberdorf (Oberthum war bis 1822 ein selbständiger Ort.) von den durchlauchtigsten Fürsten Herzog Albrecht und Georg.

um 1520 oder 1530 - Jahnsbach erhält infolge kleiner Zinnerzvorkommen auf seinen Fluren einige Freiheiten, die Dorfbewohner sonst nicht zustanden: Braurechte, Vogelfang, freies Bauholz und vor allem Befreiung von allen Fronlasten "mit Hand und Pferd, dass sie ihrer geringen Nahrung und der Bergarbeit abwarten können".

1537 - Jahnsbach wird mit der Thumer Pfarre evangelisch. Der letzte katholische und gleichfalls erste evangelische Pfarrer war Valentin Mann.

um 1550 - Der Klöppelsack hält in Jahnsbach Einzug.

15. Juli 1551 - Bei der Erbteilung im Hause Schönberg werden dem 5. Sohne Joachim I. Gelenau, Jahnsbach, Thum und Oberdorf zuerkannt. Damit scheidet Jahnsbach nach 54-jähriger Zugehörigkeit wieder aus dem Stollberger Machtbereich aus. Von nun an gehört es 300 Jahre zur Herrschaft des Rittergutes Gelenau. Der letzte Gelenauer Patron von Jahnsbach war bis 1849 August Kaspar Ferdinand Dam von Schönberg. Jahnsbach ist "amtsässig nach Gelenau, Wolkensteiner Seite".

1584 und 1585 - Die Pest in der Parochie Thum. 221 Pesttote, ca. 1/3 der Bevölkerung. Der Richter Andreas Klinger verbietet der Pest halber den Kirchbesuch in Thum. Weitere Pestjahre: 1625 und 1626, 1631, 1633 und 1634, 1639 und 1640.

1590 - Hungersnot infolge großer Trockenheit. Weitere Hungerjahre: 1679, 1694, 1701, 1762, 1771 und 1772.


Gemeindesiegel 1593 und später
 

29. November 1593 - Ältestes Siegel. "Das Mittelfeld wird durch einen in 2 Äste ausgegabelten Baum in 3 Teile zerlegt. Im linken Felde ist die Heue, das Zeichen der Rodung, im rechten das Fäustel, das Bergmannssymbol, und zwischen der Astgabel der Stern, der Gruß aus der Höhe, dargestellt. Die Inschrift lautet: S + der + Gemein + Jahnsp (Siegel der Gemeinde Jahnsbach)".


Herren (Zeichnung)
 

1594 - Bestätigung durch Bergmeister und Bergschreiber in Geyer, dass sich in Jahnsbach Handwerker niederlassen dürfen.

12. März 1595 - "Wie sich aus dem Protokoll über das am 14. August 1675 in Jahnsbach abgehaltene Hegegericht ergibt, wurde den 12. Martin des 1595ten Jahres zu sonderbaren Ehren des hochlöblichen Oberhof-Gerichtes und den Erbherrn zu Gehorsam des Gerichtssiegel der Gemeinde niedergelegt und durch das Gericht Joachim von Schönberg zugestellt unter der Bedingung, dass die Gemeinde in Jahnsbach mit keiner Neuerung anderweit belegt noch beschweret werden solle. Die Gemeinde erhielt darüber den Obergerichtsrecaß im Original."

um 1600 - Jahnsbach endet mit seinem Oberdorf an der Abzweigung der Geyerschen Straße. Entstehung des "Nöbelstollens" (Straße der Freundschaft 40).

1633 - General Heinrich Holk (1599 - 1633) raubt und plündert mit seinen Truppen während des 30-jähigen Krieges auch in Jahnsbach.

1640 - "In Jahnsbach waren von 102 Häusern 56 'caduc' (dem Einsturz nahe)."


Bergbau (Zeichnung)
 

1647 - Zwischen Thum und Jahnsbach entstand ein Streit, weil Jahnsbach der Stadt nicht mehr den vierten Teil der Bergbaukosten entrichten wollte.

um 1650 - Die Posamentiererei hält Einzug in Jahnsbach.

1675 - Aufzeichnungen der Dorfrechte durch ein Hegegericht (siehe auch 12. März 1595): Die Gemeinde Jahnsbach ist aller Frondienste mit Pferd- und Handarbeit frei und wird damit nicht belegt.


Standortdaten:
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Bundesland / Bezirk:
Sachsen / Chemnitz
Landkreis:
Erzgebirgskreis » Karte
Höhe:
550-660m ü. NN
Fläche / Einwohner:
481 ha / 1.313
Geokoordinaten:
Länge 12.9250 / E 12° 56' 0"
Breite 50.6750 / N 50° 40' 0"

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