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Haus des Gastes Thum

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Zeittafel zur Geschichte

ab 13. Juni 1696 - Die Postkutsche fährt zur Beförderung Briefschaften und Personen auf der Strecke Leipzig - Annaberg durch Thum (Leipzig - Borna - Frohburg - Penig - Chemnitz - Thum - Ehrenfriedersdorf - Annaberg) bis 1798 1x wöchentlich, bis 1833 2x wöchentlich, bis 1866 1x täglich und nach 1866 2x täglich. Eine Fahrt von Leipzig nach Annaberg kostete durchschnittlich 3 Taler und dauerte achtzehneinhalb Stunden.


Bauernstube mit Klöpplerin
 

Anfang 18. Jahrhundert - Jahnsbach besitzt 19 geringe Bauernhöfe und 18 kleine Häuser.

12. Mai 1705 - "Am 12. Mai 1705 fand auf dem Hause Drebach vor dem Oberkommissar Hans Heinrich von Spielhausen Verhandlung zwischen den beiden Parteien statt, zwischen Rudolf von Schönberg und den Vertretern der Gemeinde Jahnsbach: … Der Herr von Schönberg hatte sich über den alten Obergerichtsvergleich von 1595 hinweggesetzt, hatte das Jahnsbacher Gerichtsbuch in Abwesenheit des Erbrichters und seines Schöppen abholen lassen, die Gebühren erhöht, die Bergfreiheit geschmälert, das Wasserrecht beschnitten, Dienste beim Mähen und Heumachen verlangt, Beiträge verweigert usf. Bei der Verhandlung kam ein Vergleich zustande, der am 10. Juni 1705 von dem Amt Wolkenstein konfirmiert worden ist. Darin erkannte Rudolf von Schönberg die alten Rechte der Gemeinde Jahnsbach an und gab das Gerichtsbuch zurück."

August 1706 bis August 1707 - Aufenthalt der schwedischen Truppen im Lande (lt. Inhalt des Thumer Kirchknopfes, abgenommen am 28. Juli 1788).

1726 - Nennung der Zeche "Reicher Segen Gottes" im Bergbaugelände des Rabenholzes. Das Schurffeld der Zeche ist über 200 m Länge und 40 m Tiefe erschlossen.

26. Dezember 1771 - Astronom Christian Friedrich Scheithauer in Jahnsbach als Sohn des Erbangesessenen Johann Christoph Scheithauer geboren. Der spätere Mädchenlehrer in Chemnitz beschäftigte sich als Autodidakt eifrig mit Astronomie und entdeckte mehrere Kometen. Er starb am 02. Februar 1846.

1771 bis 1773 - Große Hungersnot auch im Erzgebirge. In Thum und Jahnsbach waren 1771 54 Tote, 1772 140 Tote und 1773 50 Tote zu beklagen. Die Kartoffel fand nach dieser Zeit endgültig Einzug im Erzgebirge.


Strumpfwirkerstuhl
 

um 1780 - Die Strumpfwirkerei schlägt in Jahnsbach Wurzeln. 1785 Gründung der Strumpfwirkerinnung für Thum, Jahnsbach und Umgebung.

1784 - Ein großer Brand zerstört mehrere Wohngebäude und Ställe.

1790 - Jahnsbach hat 331 Einwohner.

17. April 1793 - Christian Ehregott Hofmann in Jahnsbach geboren. Er führte als erster die Wirkwaren-Fabrikation in Thum ein.

1800 - Die Pocken fordern im Kirchspiel 100 Tote.


erste Schule seit 1801
 

19. November 1800 - Jahnsbach erhält die kurfürstliche Genehmigung für den Bau einer eigenen Schule. Das erste Schulhaus war ab 1801 das Haus Nr. 20 (Straße der Freundschaft 44). Als erster Lehrer (Alleinlehrer) unterrichtete von 1801 bis 1808 Christian Friedrich Dost.

1801 - Jahnsbach hat 397 Einwohner.

06. März 1804 - Die Jahnsbacher Strumpfwirker stellen ein Gesuch zur Errichtung einer Innung an das Amt Wolkenstein, das am 28. Februar 1807 durch das Geheime Finanzkollegium in Dresden genehmigt wurde.

1817 - Jahnsbach hat 400 Einwohner.

1822 - Jahnsbach besitzt insgesamt 81 Gebäude: 1 Erbgericht, 20 Gutsgebäude, 1 Mahl- und Schneidemühle, 1 Mahlmühle, 1 Ölmühle, 21 auf dem Erbgrund gebaute Häuser, 32 auf Kommunengrund gebaute Häuser, 2 Kommunengebäude (Schule und Gemeindehaus), 1 ehedem Bergwerkspochwerk und 1 Schmiede. In der Flur liegen 1 Flachdörr- und -brechhaus und 2 Ziegelscheunen und viele Fischteiche.

1825 - Das niedere Pochwerk stellt seine Tätigkeit ein.


"Dämm" und "niedere Bleiche"
 

1827 - Ehregott Hofmann errichtet in Jahnsbach eine Rasenbleicherei, die "niedere Bleiche", die 1891 von Robert Neubert in eine Dampfbleiche umgewandelt wurde.

um 1830 - Lobegott Wilsch errichtet auf dem Grundstück Nr. 88 eine zweite Bleiche, die "obere Bleiche", die 1847 mit dem Erbgericht abbrannte.

1831 - 290 Meister mit 700 Strumpfwirkerstühlen aus Thum, Jahnsbach, Herold, Auerbach, Gelenau und Drebach sind Mitglied der Strumpfwirkerinnung in Thum.

1834 - Jahnsbach hat 748 Einwohner und 92 Häuser.

07. November 1838 - Im Auftrag des Grundherrn von Schönberg lädt Gerichtsdirektor Gensel alle Jahnsbacher Männer in das Erbgericht, um über die Bildung eines Gemeinderates für die Verwaltung de Dorfes zu befinden. Man entscheidet sich, die Männer in Klassen einzuteilen. Begüterte, Häusler und Hausgenossen. Im Gemeinderat erhalten Begüterte 4 Stimmen, Häusler 6 Stimmen und Hausgenossen 2 Stimmen. Gemeindevorstand wird Christian Ehregott Hofmann und Stellvertreter (Gemeindeältester) Karl Friedrich Wetzel.

1843 - Gründung eines eigenen Frauenvereins, der bis 1876 Filialverein des 1837 gegründeten Frauenvereins in Thum ist, in einer Zeit allgemeiner Not.


Gasthof zum Erbgericht
 

05. Juli 1847 - Ein Großbrand zerstört das Erbgericht und 4 Wohnhäuser, wodurch 8 Familien mit insgesamt 43 Personen ihre Habe verlieren.


Standortdaten:
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Bundesland / Bezirk:
Sachsen / Chemnitz
Landkreis:
Erzgebirgskreis » Karte
Höhe:
550-660m ü. NN
Fläche / Einwohner:
481 ha / 1.303
Geokoordinaten:
Länge 12.9250 / E 12° 56' 0"
Breite 50.6750 / N 50° 40' 0"

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