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Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Wirtschaft

    
26.03.2017 14:00 (Wirtschaft)
Über 100 Einreichungen bei futureSAX 
(MT) DRESDEN: Über 100 Unternehmen und Gründer haben sich in diesem Jahr für den Sächsischen Staatspreis für Innovation und den futureSAX-Ideenwettbewerb beworben bzw. Vorschläge für den Transferpreis abgegeben. Aus allen Bewerbungen ermittelt eine Fachjury jetzt die besten sächsischen Ideen, Innovationen und Transferprojekte.
futureSAX - die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen - ist ein Projekt des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Die Plattform gibt Gründern und Unternehmern aus Sachsen Wachstumsimpulse und vernetzt branchenübergreifend Innovatoren aus Wissenschaft und Wirtschaft. Zur Finanzierung des Wachstums bietet futureSAX Gründern und Unternehmern zahlreiche Matchingmöglichkeiten mit Kapitalgebern.
26.03.2017 11:00 (Wirtschaft / Politik)
55 Millionen für betriebliche Ausbildung 
(MT) DRESDEN: Der Freistaat Sachsen leistet mit den Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) einen beachtlichen Beitrag zur Stärkung der dualen Ausbildung. "Ob für unsere Auszubildenden oder für unsere Ausbildungsunternehmen, der ESF bietet zahlreiche Chancen für eine erfolgreiche betriebliche Ausbildung", wirbt Sachsens Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Dulig (Bild) für das europäische Förderinstrument. Die Zahlen unterstreichen die Bedeutsamkeit. Insgesamt stehen im Förderzeitraum 2014 bis 2020 hierfür rund 55 Millionen Euro aus ESF- und Landesmitteln bereit, davon profitieren bereits mehr als 23.000 sächsische Auszubildende.
Mehr als 3.800 Auszubildende nutzten die Möglichkeit des Erwerbs von geförderten Zusatzqualifikationen. Sie haben damit zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten erworben, die nicht zuletzt auch ihre Chancen auf einen interessanten und qualifizierten Arbeitsplatz erhöhen. "Ich kann nur jeden Auszubildenden ermuntern, sich schon während der Ausbildung weiter zu qualifizieren. Der Berufsalltag der Gegenwart und Zukunft ist noch weitaus vielfältiger, als es die Ausbildung sein kann", so Dulig. Mit einer geförderten Zusatzqualifikation ist von einem Kurs zum Weinberater, dem Erwerb von Bedienberechtigungen für Kettensägen, Turmdrehkräne und Zugmaschinen bis zum Kreativkurs Möbelbau vieles möglich.
Neben diesem freiwilligen Qualifizierungsangebot unterstützt der Freistaat Sachsen mit dem ESF auch die unverzichtbaren Elemente wie die überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen in der betrieblichen Ausbildung. Jedes Jahr nehmen mehr als 8.500 Auszubildende an überbetrieblichen Lehrgängen im Handwerk (ÜLU) und Ausbildungsmaßnahmen in der Land-, Forst- und Hauswirtschaft teil. Hohes Interesse besteht auch weiterhin an der Förderung der Verbundausbildung.
Im Rahmen der ESF-Richtlinie "Berufliche Bildung", für die dem Freistaat im Förderzeitraum 2014 bis 2020 rund 238 Millionen Euro aus Mitteln der EU und des Landes zur Verfügung stehen, entfallen 54,9 Millionen Euro auf die Förderung der betrieblichen Ausbildung. Davon sind bereits rund 15 Millionen Euro bewilligt. (Bildquelle: KJ-Archiv)
26.03.2017 07:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Zehn Jahre Sponsoringfibel 
(MT) CHEMNITZ: Die Sponsoringfibel von enviaM und MITGAS verzeichnet eine zehnjährige Erfolgsgeschichte. Seit ihrer Erstauflage 2007 wurden über 3.000 gemeinnützige Projekte in Ostdeutschland unterstützt. Im Erzgebirgskreis wurden dank der Sponsoringfibel 245 Vorhaben mit mehr als 462.000 Euro gefördert. So lud die Abteilung Radwandern des TSV Geyer Kinder und Jugendliche im Jahr 2016 zu einem gemeinsamen Ausflug mit den Rädern ein.
Die enviaM-Gruppe ist derzeit gemessen an Umsatz und Absatz der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Der Unternehmensverbund versorgt rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen.
24.03.2017 10:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Berufsorientierung in eigener Schule 
(MT) SCHNEEBERG: Wer heutzutage auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle ist, der hat die Qual der Wahl. Da kommt es ganz gelegen, dass die Oberschule Bergstadt Schneeberg die Mädchen und Jungen fast 40 Institutionen, Handwerker und Gewerbetreibende zu einer Ausbildungsmesse in ihre Turnhalle locken konnte.
Geordnet und in angenehmer Atmosphäre konnten sich die Schüler gut organisiert über ihre beruflichen Perspektiven informieren. Das Angebot hat in der Oberschule Bergstadt Schneeberg schon Tradition. Auch in diesem Jahr trafen die Azubis von Morgen am Nachmittag des 22. März auf interessante und mitunter kaum bekannte beziehungsweise beachtete Berufe. Auf ihre Fragen zu den einzelnen Berufsbildern bekamen sie Antworten von kompetenter Stelle.
Der Ausbildungsmarkt hat sich in den letzten zehn Jahren gewandelt. Gab es früher mehr Bewerber als Stellen, ist es jetzt umgekehrt. Das Erzgebirge hat im Verhältnis zu den Schulabgängern ein Überangebot an Ausbildungsstellen. Das unterstreichen Zahlen der Arbeitsagentur. Zum Ausbildungsbeginn 2016/2017 waren im Erzgebirgskreis noch 555 Lehrstellen unbesetzt. Demgegenüber standen 224 Bewerber, die noch keine Ausbildungsstelle gefunden hatten. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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24.03.2017 08:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Stollberg App für Innenstadtbelebung 
(DTPA/FM/MT) STOLLBERG: "Sei genial - kauf lokal" - mit diesem Aufruf soll in Stollberg die Innenstadt belebt werden. Doch Stadtverwaltung und Gewerbeverein haben sich mit ihren Partnern mehr einfallen lassen, als nur einen Slogan.
Stollberg ist eine der Modellstädte im Innenstadtnetzwerk "Lust auf Innenstadt", das vom Sächsischen Staatsministerium des Innern initiierten wurde. Bei einem Pressegespräch im Rathaus wurde das Projekt vorgestellt, das sich unter anderem mit dem Leerstandsmanagement in der Stadt Stollberg beschäftigt. Im Rahmen des Innenstadtnetzwerkes werden in den teilnehmenden Städten aber auch verschiedene Aktionen geplant und durchgeführt. Noch vor Ostern können sich die Stollberger auf Neue Angebote freuen.
Olaf Ludwig vom Gewerbeverein Stollberg: "Freuen können sie sich über eine neue Stollberg App. In dieser App werden sich viele Gewerbetreibende mit ihren Angeboten präsentieren. Es können sich Vereine präsentieren und es werden Veranstaltungen in der Stadt bekannt gemacht. Man kann mit seinem Handy jederzeit darauf zugreifen, so dass man ständig aktuelle Informationen von den Händlern und Vereinen der Stadt erhalten kann."
Im Mittelpunkt der Stollberg App stehen vor allem tagesaktuelle Neuigkeiten, die zentral zur Verfügung gestellt werden sollen.
Pünktlich zum Ostergeschäft gibt es außerdem ein weiteres neues Werkzeug, um Umsatz in der Region zu halten:
Olaf Ludwig: "Es wird einen Stadtgutschein geben, ähnlich eines Centergutscheins. Der kann an verschieden Stellen in der Stadt erworben und in den meisten Geschäften der Stadt eingelöst werden."
Wer in Stollberg künftig nicht weiß, was er zu diversen Anlässen verschenken soll, wird damit nicht mehr nur auf Amazon & Co-Gutscheine zurückgreifen können. Als Alternative gibt es einen Stollberg-Gutschein. Eine Liste aller teilnehmenden Einzelhändler, Dienstleister und Handwerker wird in der Stollberg App zu finden sein. Und damit schließt sich der Kreis. Fast, denn es bleibt noch zu erwähnen, dass die Einführung dieses n Produkts zur Innenstadtbelebung verbunden ist mit einem gemeinsamen Gewinnspiel der Gewerbetreibenden. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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23.03.2017 09:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Auszeichnung für Geschäft in Schwarzenberg 
(MT) SCHWARZENBERG: Mit dem Qualitätszeichen "Generationenfreundliches Einkaufen" kann sich die Filiale Schwarzenberg der Spar-Land Handels GmbH im "RingCenter" freuen. Der Verein Handelsverband Sachsen hat das Zertifikat am Mittwoch (22.03.) verliehen. Thomas Hahn, Amtsleiter in der Stadtverwaltung Schwarzenberg, überreichte die Urkunde zur Auszeichnung gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen, René Glaser, an den Geschäftsführer der Spar-Land-Handels GmbH René Heber.
Für das Qualitätszeichen werden Einzelhändler anhand eines Katalogs mit insgesamt 63 relevanten Kriterien durch eigens dafür geschulte Testerinnen und Tester geprüft. Die Kriterien beziehen sich unter anderem auf Leistungsangebote, Zugangsmöglichkeiten, Ausstattung der Geschäftsräume und das Serviceverhalten. Die Auszeichnung wird mit einem leuchtend orangefarbenen Logo an der Eingangstür sichtbar gemacht. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
23.03.2017 07:00 (Wirtschaft)
Informationsabende für Existenzgründer 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge sieht die Begleitung von Existenzgründern aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistung auf den Weg in die Selbständigkeit als eine wichtige Aufgabe an. Wie bei einer Pressekonferenz in Annaberg-Buchholz zu erfahren war, wird unter anderem zu den Themen Businessplan, Gewerberecht, Fördermöglichkeiten und soziale Absicherung und beraten zu vielen individuellen Fragen informiert. Eine Besonderheit gegenüber anderen Regionen sei die enge Zusammenarbeit von IHK, Wirtschaftsförderung, Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit im Erzgebirgskreis. So wurde gemeinsam ein "Fahrplan für Existenzgründer" entwickelt, der mit dem monatlichen kostenfreien Informationsabend beginnt. Darauf aufbauend gibt es eine vierteilige Workshop-Reihe für Gründer und Jungunternehmer.
Die nächsten Informationsabende sind: 29.03.2017 Ort: IHK, Geyersdorfer Straße 9a, Annaberg-B.; 26.04.2017 Ort: GDZ (Bild), Adam-Ries-Straße 16, Annaberg-B., Beginn ist jeweils 17 Uhr. Interessenten können sich an die IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge wenden: Bereich Handel/ Dienstleistungen: Peggy Rösner (Tel. 03733 1304-4124, peggy.roesner@chemnitz.ihk.de) oder Bereich Industrie Außenwirtschaft: Dagmar Meyer (Tel. 03733 1304-4112, dagmar.meyer@chemnitz.ihk.de) (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
21.03.2017 07:00 (Wirtschaft)
IHK hilft bei Unternehmensnachfolge 
(MT) Unternehmensnachfolge - ein wichtiges Thema, mit dem sich die Unternehmen häufig zu spät beschäftigen. Zur Sicherung der Unternehmensnachfolge setzt die IHK Chemnitz seit knapp vier Jahren ein Moderatorenkonzept um. Seit dem Projektstart im Juni 2013 wurden insgesamt 560 Fälle vom IHK Moderator begleitet.
Die Regelung einer Nachfolge kann bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen. Das ist ein Fakt, der oftmals unterschätzt wird und somit die Nachfolgeregelung immer wieder Aufschub findet. Dabei ist eine frühzeitige Vorbereitung wichtig, um auch das Unternehmen weiter am Markt zu halten. Hier setzt das Moderatorenkonzept an, welches vom Freistaat Sachsen unterstützt wird.
Ziel der Moderation ist es, potenzielle Übergeber frühzeitig zu sensibilisieren und Unterstützung durch einen fachlich qualifizierten Ansprechpartner und Moderator anzubieten, der in allen Phasen der Betriebsübergabe zur Seite steht. Es wird sensibel und vertraulich dort angesetzt, wo die Problemstellungen gegeben sind.
Gemeinsam mit dem Unternehmer erfolgt die Klärung, ob ein potenzieller Nachfolger aus dem Familien- oder dem Mitarbeiterkreis vorhanden ist oder ein externer Nachfolger gesucht werden muss. Bei der Suche unterstützt die Industrie- und Handelskammer mit Hilfe der bundesweiten Nachfolgebörse "nexxt change" sowie der IHK-Existenzgründungs-/Nachfolgebörse. Ebenso führt die IHK Chemnitz eine interne Datenbank für potenzielle Nachfolgeinteressenten. Grundlage ist ein persönliches Gespräch mit dem Moderator oder einem IHK-Nachfolgeberater.
Für tiefgreifende Beratungen, z. B. im steuerlichen Bereich, bietet die Industrie- und Handelskammer Chemnitz einen speziellen Sprechtag einmal im Monat mit einem unabhängigen Steuerberater an. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass neben der Finanzierung des Kaufpreises auch die Altersversorgung ein Problem darstellen kann. Strukturiertes Vorgehen ist in der Findungsphase das A und O.
Eine individuelle Terminvereinbarung ist unter Tel. 0371 6900-1235 möglich.
18.03.2017 08:30 (Wirtschaft)
IHK-Wahl steht bevor 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im April 2017 werden die Vertreter der Vollversammlung sowie der fünf Regionalversammlungen der IHK Chemnitz gewählt. Die Vollversammlung wird im Juni 2017 mit ihrer konstituierenden Sitzung die Arbeit aufnehmen und ein neues Präsidium wählen.
Die IHK ist die Selbstverwaltung der Wirtschaft. Viele Aufgaben, etwa im Prüfungswesen oder der Berufsausbildung, erledigt sie im Auftrag des Staates. Zudem bietet sie Dienstleistungen für ihre Mitgliedsunternehmen an und bündelt als "Stimme der Wirtschaft" die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.
Ehrenamtlich bringen die Mitglieder der Regionalversammlung die Wirtschaft im Erzgebirge voran: in drei Arbeitskreisen arbeiten sie an drängenden Problemen unserer Region. Die Themen Verkehrsinfrastruktur und Internet-Breitbandinfrastruktur sowie Innenstadtentwicklung sind fest etabliert und sammeln die Interessen der Akteure und tragen die Anliegen an Behörden weiter bzw. sind mit eigenen Aktivitäten präsent. (Bildquelle: Michael Burkhardt)
18.03.2017 08:00 (Wirtschaft / Politik)
5 Jahre Jobcenter Erzgebirgskreis 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Seit fünf Jahren arbeitet das Jobcenter Erzgebirgskreis unter kommunaler Regie. Aus diesem Anlass hatte das Landratsamt Medienvertreter zu einer Pressekonferenz in das Dienstgebäude nach Annaberg-Buchholz eingeladen.
Zu Beginn nannte Landrat Frank Vogel (r.) noch einmal den Hauptgrund für die Entscheidung zur Optionskommune: Es war das Bestreben des Landkreises, für den betroffenen Personenkreis Leistungen aus einer Hand anzubieten. Nur eine ganzheitliche Betreuung verbessert die Chancen auf eine berufliche Integration. Die Praxis zeigt, dass viele Vermittlungshemmnisse, die eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt erschweren oder verhindern, innerhalb der Bedarfsgemeinschaft bzw. der Familie zu suchen sind und nur im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung durch ein "Familienmanagement" gelöst werden können. Hierfür stehen dem Jobcenter spezialisierte und sehr gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Dabei wird insbesondere die Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Rechtskreisen SGB VIII, SGB XII und AsylbLG stetig intensiviert.
Die Entscheidung für ein Jobcenter in kommunaler Trägerschaft war somit richtig, hob Landrat Vogel hervor. Die Erfolge sprechen für sich: So sank die durchschnittliche Anzahl der Bedarfsgemeinschaften von 18.460 im Jahr 2012 auf 12.789 Bedarfsgemeinschaften im Jahr 2016. Das ist eine Verringerung um fast 31 %.
Parallel dazu entwickelte sich auch die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (eLb). Waren es 2012 noch durchschnittlich 24.316 eLb, verringerte sich die Anzahl im Jahr 2016 um 35 % auf 15.918.
Abteilungsleiter Frank Reißmann (l.) hob in diesem Zusammenhang hervor, dass es um die ganzheitliche und nachhaltige Betreuung gehe. Gerade im Bezug auf die Nachhaltigkeit nehme das Jobcenter Erzgebirgskreis im Vergleich mit 27 weiteren vergleichbaren Jobcentern in Deutschland in Sachsen den 1. Platz und im Bundesvergleich den 2. Platz ein. Nachhaltigkeit bedeutet hier ganz konkret, dass von den 3977 Bürgerinnen und Bürgern, die im letzten Jahr im Landkreis erfolgreich in Arbeit und Ausbildung integriert werden konnten, 73 % auch noch nach einem Jahr in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen.
Die positive Entwicklung hat jedoch zur Folge, dass der Bund seine Zuschüsse an den Kreis reduziert. Im Verwaltungskostenhaushalt verringerte er seine Zuweisung 2017 gegenüber 2016 um ca. 1.400.000 ¤ auf ca.21.000.000 ¤, das entspricht einer Kürzung von über 6 %. 2016 wurden für den Eingliederungshaushalt durch den Bund ca.16.000.000 ¤ zugeteilt. 2017 verringerte sich die Zuteilung auf ca. 14.000.000 ¤. Damit stehen über 12 % weniger Mittel, das sind etwa 2 Mio. ¤, zur Verfügung. Diese reduzierten Mittel reichen jedoch nicht aus, um die positive Entwicklung fortzuführen. Darauf macht die Behörde schon seit langem aufmerksam.
Die Erfolgsgeschichte fünf Jahre Jobcenter Erzgebirgskreis wäre nicht möglich ohne die sehr gute und erfolgreiche Arbeit all jener, die diesen Prozess begleitet haben. Dazu gehören nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Ohne das Mitwirken der Arbeitgeber, der Industrie- und Handwerkbetriebe, wäre diese Bilanz auch nicht möglich. Landrat Frank Vogel dankte allen an dieser Stelle dafür. (Bildquelle: Michael Burkhardt)
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Länge 12.9250 / E 12° 56' 0"
Breite 50.6750 / N 50° 40' 0"

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