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Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Wirtschaft

    
20.09.2017 10:00 (Wirtschaft)
Leistungsschau mit 40 Akteuren 
(MT) SCHNEEBERG: Knapp 3.000 Erzgebirger haben sich am vergangenen Samstag im Herzen der Bergstadt Schneeberg einen Überblick über den Stand des Handwerks verschafft. Zirka 40 Akteure und Direktvermarkter präsentierten sich zur 2. Westerzgebirgischen Leistungsschau. "Es braucht solche Formate, wenn wir auf unsere Region aufmerksam machen und sie weiterbringen wollen", sagte Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert (2.v.l.) und ergänzt: "Es ist ganz wichtig, dass der Gedanke weitergetragen und von anderen Kommunen aufgegriffen wird." Daher freute sich der Stadtchef auch über den Zuspruch seiner Amtskollegen aus verschiedenen Städten und Gemeinden sowie über den Besuch von Landrat Frank Vogel (l.).
Zu den Höhepunkten der 2. Westerzgebirgischen Leistungsschau, die ihre Premiere im vergangenen Jahr in Aue feierte und diesmal von Schneeberg organisiert wurde, gehörten unter anderem die Ankunft der Handwerker-Motorrad-Rallye und ein Richtfest der Firma Zimmerei Albert & Haußner aus Schneeberg Neustädtel. Im Kulturzentrum Goldne Sonne haben 26 junge Erzgebirger aus sieben Gewerken ihre Gesellenbriefe erhalten. (Bildquelle: Stadtverwaltung Schneeberg)
19.09.2017 08:00 (Wirtschaft)
IHK: Breitbandausbau nationale Aufgabe 
(MT) CHEMNITZ: Bei der IHK-Vollversammlung am 18. September in Chemnitz sprach Präsident Dr. h.c. Franz Voigt - auch im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl - zahlreiche Themen an. "Trotz der positiven konjunkturellen Lage und der positiven Konjunkturerwartungen für 2018 müssen wir unsere Kritik an die Bundespolitik, letztlich auch die Landespolitik, relativ breit anlegen", sagte er. Und weiter: "So gibt es spürbare Rückschritte in Schlüsselbereichen wie z.B. bei der Breitbandanbindung und der Verkehrsinfrastruktur." Bei der Verfügbarkeit von Gewerbegebietsflächen, insbesondere von industriegebietsfähigen Gewerbegebietsflächen, in allen Regionen des IHK-Bezirkes deuten sich Mängel an. Auch die hohen Energiekosten seien ein strukturelles langfristiges Risiko.
Der Präsident kritisierte mit Nachdruck die föderale Bildungsstruktur, den Lehrermangel, aber auch den schleppenden Bürokratieabbau und fehlende Steuerreformen. Er schloss mit dem Fazit: "Wir müssen endlich wieder zu sachlichen Diskussionen kommen und die Fakten in den Mittelpunkt rücken. Es gilt also endlich wieder den Fachleuten zuzuhören". (Bildquelle: Archiv/IHK/Wolfgang Schmidt)
16.09.2017 10:00 (Wirtschaft / Sport)
Name für Bär und viele Spenden fürs Hospiz 
(SvS) ERLABRUNN: Es ist der 10. September 2017 und da ist Bewegung auf dem Gelände der Kliniken Erlabrunn. Schon zum 7. Mal treffen sich Freizeitläufer und ganze Sportgruppen, um "laufend zu helfen". Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Jede Runde bringt Geld in die Spendenkasse. Wieviel, wird vorher vom Sponsor festgelegt. Geld, das gut angelegt ist. Denn die wichtige Arbeit des Erzgebirgshospizes wird dadurch mit möglich gemacht. Denn auch nach der Reformation des Hospiz- und Palliativgesetzes müssen 5 Prozent der Ausgaben durch die Einrichtung selbst aufgebracht werden. Da hilft so ein Spendenlauf ungemein.
Und weil es so eine wichtige Aufgabe ist, finden sich Jahr für Jahr mehr Läufer und Sponsoren auf dem Klinikgelände ein. Die Arbeit des Hospizes, das Flair im Gelände, die gute Organisation haben sich herumgesprochen. Die Teilnehmerzahl aus dem Jahr 2017: Wieder ein neuer Rekord! Insgesamt 767 Menschen sind an den Start gegangen, 242 Kinder und 525 Erwachsene. In Erlabrunn ist man noch immer sprachlos. Allerdings eine Frage steht nach wie vor im Raum: Kann der Hospiz-Spendenlauf auch mit so großer Teilnehmerzahl weiterhin auf dem Klinikgelände stattfinden? Der Wunsch jedenfalls war eindeutig.
Doch erstmal freut man sich im Hospiz über ein überwältigendes Ergebnis. Zwar ist die genaue Spendensumme noch nicht bekannt und die wird auch erst dann bekanntgegeben, wenn alle zugesagten Gelder eingegangen sind, aber allein das Starterfeld lässt das Ergebnis erahnen.
Prominente Unterstützung gab es in diesem Jahr von Berg- und Skilangläuferin Julia Belger vom WSC Oberwiesenthal. Wegen einer Schulteroperation konnte sie allerdings nur eine kleine Runde bei den Kindern mitlaufen, hielt aber allen die Daumen.
Noch mehr Unterstützung gab es vom Maskottchen der Kliniken Erlabrunn. Für den Bären haben sie aber noch einen Namen gesucht. Und jetzt auch gefunden. "Dr. Bruno" heißt er nun. Mit neuem Namen wird er den 8. Hospiz-Spendenlauf sicherlich auch mitmachen. Der Termin ist schon bekannt: Am 09.09.2018 treffen sich wieder alle auf dem Klinikgelände, um dem Erzgebirgshospiz "laufend zu helfen".
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14.09.2017 12:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Handwerk steht im Mittelpunkt 
(MT) SCHNEEBERG: Die Bergstadt Schneeberg ist am Samstag, 16. September 2017, Gastgeber für die 2. Westerzgebirgische Leistungsschau. Damit tritt Schneeberg in die Fußstapfen der Großen Kreisstadt Aue, die 2016 für die Premiere der Veranstaltung verantwortlich zeichnete.
Von 11 bis 17 Uhr werden sich am 16. September auf dem Schneeberger Markt zirka 40 Aussteller präsentieren. Für das leibliche Wohl sorgen regionale Direktvermarkter. Zu den Höhepunkten des Tages gehören die Gesellenfreisprechung (Bild) der Kreishandwerkerschaft Erzgebirge im Kulturzentrum "Goldne Sonne" und die Ankunft der Handwerker-Motorradtour. (Bildquelle: KJ-Archiv)
13.09.2017 11:00 (Wirtschaft)
Preise für erzgebirgische Unternehmen 
(MT) DRESDEN: In Dresden wurden durch die Oskar-Patzelt-Stiftung die Preise im Rahmen des 23. Wettbewerbs um den "Großen Preis des Mittelstandes 2017" verliehen. Vier der acht ausgezeichneten sächsischen Mittelständler kamen aus dem Erzgebirge. So ging eine Preisträgerstatue an die Mauersberger Badtechnik Betriebs-GmbH aus Gelenau (Bild). Außerdem konnte sich die Freiberg Instruments GmbH über den begehrten Preis freuen.
Die Auszeichnung als "Finalist" nahmen fünf sächsische Unternehmen entgegen, darunter die Beautyspa Service GmbH aus Bad Schlema sowie die UNGER Kabel - Konfektionstechnik GmbH & Co. KG aus Sehmatal.
Insgesamt wurden bundesweit für den 23. Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstandes 2017" 4.923 Unternehmen in 12 Wettbewerbsregionen nominiert. Bei vier Auszeichnungsgalas werden die Preise für jede Region verliehen. (Bildquelle: Boris Löffert/Oskar-Patzelt-Stiftung)
11.09.2017 16:00 (Wirtschaft / Politik)
Krauß mahnt Kompromiss an 
(MT) SCHWARZENBERG: Nach der Kündigung von Prämiensparverträgen durch die Erzgebirgssparkasse hat CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß einen Kompromiss mit den betroffenen Kunden angemahnt. "Es braucht jetzt Verhandlungen zwischen Sparkasse und Verbraucherzentrale, um zum Beispiel die Kündigungen erst später wirksam werden zu lassen", sagte Krauß. Er ist Vorsitzender des Arbeitskreises für Soziales und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion. Wenn die Verträge noch einige Monate länger liefen, bliebe den Kunden zumindest die Zeit, in Ruhe nach Alternativen zu suchen.
"Ich habe die Verbraucherzentrale Sachsen gebeten, im Gespräch mit der Sparkasse nach einer akzeptablen Lösung für die Kunden zu suchen", so der CDU-Politiker.
Mit der Kündigung der Sparverträge "Prämiensparen flexibel" habe die Erzgebirgssparkasse ihre treuesten Kunden vor den Kopf gestoßen, sagte Krauß. Er schätze, dass mehr als 30.000 Kunden betroffen seien. Wahr sei aber auch, dass sich das Zinsniveau in den vergangenen Jahren nach unten bewegt habe und die Erzgebirgssparkasse daher in Zugzwang stehe.
11.09.2017 14:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Großer Andrang bei Ausbildungsmesse 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Eine gute Karriere im Beruf beginnt mit der richtigen Planung der Ausbildung. Im Erzgebirgskreis helfen dabei insgesamt vier Ausbildungsmessen, die von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge mit mehreren Partnern organisiert werden. Der Auftakt für dieses Schuljahr war am vergangenen Sonnabend (09.09.) in Annaberg-Buchholz. Der Andrang an den Ständen der über 100 Aussteller war enorm. Der Beobachter konnte bei den unzählig in der Silberlandhalle geführten Gesprächen sowohl auf Seiten der potentiellen Azubis als auch auf Seiten der Unternehmen ernsthaftes Interesse am Gegenüber ausmachen.
Unter dem Motto "Hiergeblieben - Deine Zukunft im Erzgebirge" werden drei weitere Ausbildungsmessen stattfinden. Die Termine sind: 23. September in Marienberg, 21. Oktober in Aue und am 11. November in Stollberg. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
08.09.2017 11:07 (Wirtschaft)
Ausbildungsmessen beginnen 
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Ein halber Tag für ein erfülltes Berufsleben. Jetzt beginnen sie wieder, die Ausbildungsmessen im Erzgebirge. Über mangelndes Ausstellerinteresse auf den eintägigen Veranstaltungen in Annaberg-Buchholz, Aue, Marienberg und Stollberg können sich die Organisatoren nicht beklagen und so präsentieren sich den Besuchern jeweils zwischen 80 bis 105 erzgebirgische Unternehmen, jeweils in einem vielfältigen Branchenmix. Ziel der Ausbildungsmessen ist die frühzeitige Berufs- und Studienorientierung. Denn nicht erst wenn der Schulabschluss vor der Tür steht, sollen sich Jugendliche mit diesem wegweisenden Thema befassen. Vor allem geht es darum, auf dem Weg zum individuell gewünschten Ausbildungs- oder dualen Studienplatz zu begleiten. Dieser Weg beginnt in den meisten Fällen mit Schüler-Praktika oder Ferienarbeit. So erhalten die potentiellen Azubis die Möglichkeit, sich ein genaues Bild vom jeweiligen Betrieb und den Arbeitsinhalten zu machen und sich damit Vorteile bei der Berufswahlentscheidung zu schaffen. Am Samstag geht?s los in der Silberlandhalle Annaberg-Buchholz, am 23. September ist Marienberg dran, am 21. Oktober Aue und der Reigen schließt sich wieder in der Dreifeldhalle des Stollberger Gymnasiums am 11. November. Geöffnet ist jeweils von 11 bis 15 Uhr.
06.09.2017 13:00 (Wirtschaft)
Über 5.000 freie Ausbildungsplätze 
(MT) CHEMNITZ: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind in Sachsen noch 5.300 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig suchen noch 3.300 junge Menschen nach einem Ausbildungsbetrieb. In den nächsten Wochen werden aber noch zahlreiche Lehrverträge unterschrieben. Alle jungen Menschen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, sollten sich deshalb ganz schnell bei der Berufsberatung der Arbeitsagenturen melden. Die Berufsberater helfen auch jetzt noch den Jugendlichen bei der Suche.
"Alle die noch keinen Ausbildungsvertrag haben, dürfen auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken. Im Gegenteil: Betriebe die noch suchen, erwarten von ihren künftigen Nachwuchskräften neben angemessenen Schulnoten auch gute Kopfnoten. Mit Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, guten Umgangsformen und einer hohen Motivation - Neues zu lernen - können viele Bewerber auch kurzfristig noch punkten. Die Chancen sind gut. Jedoch ist es wichtig, die Berufsberater einzubinden. Sie wissen welcher Betrieb noch sucht und sie können auch zu erfolgreichen Alternativen zum Wunschberuf beraten", appelliert Klaus-Peter Hansen, Chef der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit.
05.09.2017 06:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Förderung für Unternehmen in Antonsthal 
(MT) ANTONSTHAL: Auf dem Grundstück des Unternehmens "Fliesen Unger GmbH" in Antonsthal sollen Außenanlagen einschließlich Parkflächen mit gesondert ausgewiesenen Behindertenparkplätzen errichtet werden. Dafür hat Landrat Frank Vogel der Antragstellerin einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 100.000 Euro erteilt.
Durch dieses Vorhaben will das Unternehmen die Gewerbe- und Betriebsfläche den Erfordernissen anpassen und die Arbeitsplätze sichern. Die Fertigstellung ist für Juni 2018 vorgesehen.
Die Gewährung der Zuwendung erfolgt im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen (EPLER) 2014 - 2020 durch den ELER-Fond für den Schwerpunkt "Förderung der lokalen Entwicklung im ländlichen Gebieten".
03.09.2017 16:00 (Wirtschaft / Sport)
Bald ist wieder Spendenlauf fürs Hospiz 
(SvS) ERLABRUNN: Bunte Luftballons haben schon 2016 in alle Richtungen getragen, dass es in Erlabrunn etwas gibt, das Menschen am Ende ihres Lebens begleitet und auch die Angehörigen durch diese schwere Zeit mitnimmt.
Das Erzgebirgshospiz an den Kliniken Erlabrunn hilft. Es ist bekannt und geschätzt. Doch 5% der Gesamtkosten in einem Wirtschaftsjahr muss das Hospiz selbst erwirtschaften. Der Ambulante Hospizverein Erlabrunn e.V. sammelt darum auch Spenden, damit diese wichtige Arbeit auch immer weiter geleistet werden kann.
Ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Beitrag, das Erzgebirgshospiz auf finanziell solide Beine zu stellen, ist der alljährliche Erlabrunner Hospizlauf. 2016 erlebte er einen wahren Ansturm. Von den Jüngsten bis zum Senior und auch unterstützt durch prominente Personen stieg die Spendensumme durch die 650 Läufer Runde für Runde. Hospizleiterin Elvira Tschab war beeindruckt. Knappe 25.000 Euro waren damals zusammengekommen. Eine wirklich stolze Summe die hilft, eine Hospizarbeit in dieser Qualität möglich zu machen. Das weiß auch Heidrun Ballmann, Geschäftsführerin der Kliniken Erlabrunn gGmbH: "Also, mir fehlen die Worte, muss ich sagen. Nicht nur, weil ich mitgerannt bin, sondern weil das alles so überwältigend für mich ist. Vielen vielen Dank, es ist absolut überwältigend, was hier gelaufen ist. Und ich hoffe, dass es allen auch viel Spaß gemacht hat und ich würde mich auch freuen, wenn wir uns nächstes Jahr wiedersehen."
Nächstes Jahr ist dieses Jahr. Und der Termin steht fest: 10. September 2017. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Eingeladen, nicht nur zu laufen, sondern laufend zu helfen. Das Motto ist unverändert und sagt doch schon so viel. (Bildquelle: KJ/Sven Schimmel)
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31.08.2017 15:00 (Wirtschaft)
Job Café öffnet in Annaberg-Buchholz 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: »Kommen, suchen, finden« , so kann man den Service im Job Café Annaberg beschreiben. Am 2. September, von 10 bis 13 Uhr, richtet sich die Ansprache in erster Linie an Pendler, Rückkehrwillige und Stellenwechsler. Dieser Personenkreis hat erfahrungsgemäß über die Woche selten Gelegenheit, sich mit der Jobsuche zu beschäftigen. Aus diesem Grund öffnen wir an diesem Samstag die Türen und beraten zur Jobsuche. Neben über 3.000 freien Arbeitsangeboten stehen die Experten für individuelle Gespräche zur Verfügung und unterstützen bei der Jobsuche und in Fragen der Weiterbildung. (Bildquelle: KJ-Archiv)
31.08.2017 10:30 (Wirtschaft)
ERZ: Arbeitslosenquote bei 5,0 Prozent 
(MT) CHEMNITZ/ANNABERG-BUCHHOLZ: Die gute Auftragslage der sächsischen Wirtschaft führt zu einer weiterhin guten Lage auf dem Arbeitsmarkt 2017. Mit einer Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent waren in Sachsen insgesamt 134.200 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 3.800 weniger Menschen als im Juli und 16.800 weniger als vor einem Jahr. Damit ist die Arbeitslosigkeit wieder gesunken.
Im Erzgebirgskreis ist die Arbeitslosenquote weiter gesunken. Noch steht allerdings eine 5 vor dem Komma. Ende August lag die Arbeitslosigkeit bei 5,0 Prozent. Vor einem Monat wurden von der Arbeitsagentur 5,3 Prozent ausgewiesen, vor einem Jahr 5,8 Prozent. (Bildquelle: KJ-Archiv)
30.08.2017 10:00 (Wirtschaft)
Falsche Rechnungen im Umlauf 
(MT) CHEMNITZ: Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer Chemnitz (IHK) erhalten in den letzten Tagen falsche Rechnungen per E-Mail. Diese fordern dazu auf, für die angebliche Registrierung einer Internetadresse, zu bezahlen.
Die Fake Rechnungen selbst sind dadurch zu erkennen, dass kein Rechnungsempfänger angegeben wird. Der geforderte Rechnungsbetrag, welcher von Rechnung zu Rechnung variiert, soll auf ein spanisches Konto überwiesen werden.
Dieses Vorgehen ist nicht neu. Bereits in den Jahren 2015 und 2016 hat es vergleichbare Fälle gegeben. Die Verbraucherzentrale hat vor dieser Masche gewarnt. Wer hinter dem betrügerischen Vorgehen steckt, lässt sich nur schwer ermitteln. Das auf dem Schreiben angegebene Postfach ist nicht existent und die genannte URL nicht aufrufbar.
Wer eine E-Mail mit einer entsprechenden Rechnung im Anhang bekommt, sollte die Rechnung ignorieren und die E-Mail löschen. Auf keinen Fall sollte der geforderte Betrag gezahlt werden. Warum auch? Für eine Leistung, die Sie nicht beauftragt haben? Noch dazu an einen Rechnungssteller, den Sie nicht kennen und der vor allem auch Sie nicht kennt.
Die IHK rät wie immer zur Besonnenheit und sorgfältigen Prüfung, wenn eine Zahlungsaufforderung ins Haus flattert. Das Kleingedruckte zu lesen, hilft ebenso Fehler zu vermeiden. Ist der geforderte Betrag einmal überwiesen, wird es schwer das Geld zurück zu fordern. Wie schon ein altes Sprichwort mahnt: "Vorsicht ist besser als Nachsicht".
30.08.2017 06:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Bestes Tourismusergebnis aller Zeiten 
(MT) DRESDEN: Sachsen konnte im ersten Halbjahr 2017 so viele Gäste und Übernachtungen aus dem In- und Ausland verzeichnen wie noch in keinem Jahr zuvor. Rund 3,58 Millionen Gästeankünfte und 8,85 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten von Januar bis Ende Juni 2017 bedeuten gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ein Plus von 5,8 Prozent bzw. 3,7 Prozent. Bei den Gästen aus dem Ausland betrug der Zuwachs bei den Gästeankünften sogar 11,5 Prozent und bei den Übernachtungen 6,7 Prozent. Das teilte die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH in Dresden mit.
Mit Blick auf die absoluten Zahlen konnte damit das bisher beste Halbjahresergebnis aller Zeiten vermelden. Sachsen hat im Trend auch besser abgeschnitten als Deutschland insgesamt. Besonders hohe Gästezuwächse verzeichneten das Vogtland und die Sächsische Schweiz.
29.08.2017 10:00 (Wirtschaft)
Informationsabend für Existenzgründer 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Ein Informationsabend für Existenzgründer wird am Mittwoch von der IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge gemeinsam mit der Handwerkskammer Chemnitz und der Wirtschaftsförderung Erzgebirge durchgeführt. Beginn ist 17 Uhr bei der IHK in Annaberg-Buchholz auf der Geyersdorfer Straße 9a.
Die kostenfreie Veranstaltung vermittelt erste Informationen zu Voraussetzungen für Unternehmensgründungen, Gründungsplanung, finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den Möglichkeiten der Förderung und weiteren Unterstützungen solcher Vorhaben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Bildquelle: KJ-Archiv)
29.08.2017 07:00 (Wirtschaft)
Innovativste Unternehmen ausgezeichnet 
(MT) DRESDEN/AUE: Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat im Rahmen der futureSAX-Innovationskonferenz in Dresden die innovativsten Gründer und Unternehmer des Freistaates sowie beispielhafte Wissens- und Technologietransferaktivitäten geehrt. Innovativstes Unternehmen ist die Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG Blema Kircheis aus Aue.
Die Auer konnten die Jury mit der wegweisenden Entwicklung und Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Produktion umweltschonender Verpackungslösungen überzeugen. Auf den zweiten und dritten Platz im Bereich der innovativsten sächsischen Unternehmen kamen die EMEC Prototyping GmbH aus Dresden und die Norafin Industries (Germany) GmbH aus Mildenau.
Gewinner in der Kategorie Gründen ist die watttron GmbH. Den Preis für Wissenstransfer erhält Dr.-Ing. Frank Schladitz vom Verein C3 - Carbon Concrete Composite, beide aus Dresden.
28.08.2017 09:00 (Wirtschaft / Politik)
Stadtentwicklungskonzept wird neu aufgelegt 
(KJ) EHRENFRIEDERSDORF: In Ehrenfriedersdorf entwickelte man 2009 ein Konzept zur nachhaltigen Stadtentwicklung, welches in regelmäßigen Zeitabständen wiederholt wird. Wie der Wochenspiegel Erzgebirge berichtet, aktualisiert die Stadt gegenwärtig das Konzept gemeinsam mit der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH, bewertet die Innenstadt hinsichtlich Handelsstruktur und städtebaulicher Einbindung. Da sich in kleinen Kommunen in den letzten Jahren vor allem im Einzelhandel gravierende Veränderungen ergeben haben, soll erstmals ein Einzelhandelskonzept integriert werden.
Durch Befragungen sollen Bürgerinnen und Bürger der Stadt und aus umliegenden Gemeinden sowie Gewerbetreibende von Ehrenfriedersdorf mit einbezogen werden.

Bild: Falk Borrmann, Projektverantwortlicher von der WHS, Sophie Männel, Mitarbeiterin bei der GMA, Bürgermeisterin Silke Franzl und Dr. Eddy Donat, Niederlassungsleiter der GMA in Dresden (v.l.n.r.) kürzlich zum Treffen in der Bergstadt Ehrenfriedersdorf. (Quelle: WEV/André Kaiser)
26.08.2017 08:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Wahrzeichen für Räucherkerzenland 
(MT) CROTTENDORF: Räucherkerzen sorgen in der Weihnachtszeit für den passenden Duft. Ein Zentrum der Räucherkerzenherstellung ist seit alters her das erzgebirgische Crottendorf. Um darauf aufmerksam zu machen, ziert den Ort ab jetzt die größte Räucherkerze der Welt. Die Crottendorfer Räucherkerzen GmbH hatte sie als Blickfang für das neu entstehende Räucherkerzenland im Gewerbegebiet in Auftrag gegeben.
Der rauchende Koloss wurde in Schiffsskelettbauweise gefertigt und besteht aus acht Einzelteilen, die jeweils ca. 400 Kilogramm wiegen. "Acht Wochen lang hat das Team von Mario Günther in der Werkstatt der Langenberger Firma Massivholzdesign getüftelt und gebaut", sagt der Geschäftsführer der Crottendorfer Räucherkerzen GmbH Mirko Paul: "Mario Günther und seine Mannschaft sind sehr kreativ und perfekt aufgestellt für solche Sonderaufträge."
Die Räucherkerze hat nach ihrer Fertigstellung eine Höhe von zirka 15 Metern und beherbergt zukünftig das Räucherkerzenmuseum, das zum Räucherkerzenland gehört. Eine Besonderheit ist die 2,60 Meter hohe leuchtende Spitze, die ein Glühen der Räucherkerze simulieren soll. Von außen wird das Holzskelett mit Folie "Firestone Rubber Gard" ummantelt.
"Damit müsste es die weltgrößte Räucherkerze sein. Uns zumindest ist nicht bekannt, dass bereits an anderer Stelle ein solches Riesen-Räucherkerzchen entstanden ist", sagt Geschäftsführer Mirko Paul.

Bild: Im Inneren der Riesenräucherkerze (Qquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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25.08.2017 14:00 (Wirtschaft / Kultur)
Fördermittel für Bergbaumuseum  
(MT) OELSNITZ/ERZGEB.: Das Bergbaumuseum Oelsnitz hatte am Freitag (25.08.) Sachsens Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange zu Gast. Sie übergab dem Beigeordneten des Erzgebirgskreises, Andreas Stark, und dem Leiter des Bergbaumuseums Oelsnitz, Jan Färber, einen Förderbescheid in Höhe von 500.000 Euro. Das Geld wird für die Vorbereitung und Durchführung der Teilnahme des Bergbaumuseums mit einer Sonderausstellung zum sächsischen Steinkohlebergbau als speziellem Branchenschauplatz an der 4. Sächsischen Landesausstellung verwendet. Diese ist im Jahr 2020 der Industriekultur gewidmet.
Dr. Eva-Maria Stange (Bild): "Sachsen ist reich an Industriekultur. Es ist mir auch persönlich ein großes Anliegen gewesen, dass dieses Thema einmal ins Zentrum der Landesausstellung rückt, auch wenn klar ist, dass das nicht einfach zu bewältigen ist. Denn Industriekultur ist sehr vielseitig und an vielen Orten vorhanden. Es gibt nicht den einen Ort, den man wählen könnte. Deswegen hat es sehr früh eine Entscheidung gegeben, dass wir uns auf den westsächsischen Raum konzentrieren, den Raum um Chemnitz sozusagen."
In diesem Raum soll es nicht - wie bisher - nur eine zentrale Ausstellung geben, sondern sechs dezentrale Begleitausstellungen. Gastgeberstadt wird vom 25. April bis zum 1. November 2020 Zwickau sein, das Domizil der Audi-Bau. Die ergänzenden sechs Satellitenschauen sind neben dem Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, wo der Steinkohlebergbau thematisiert wird, der "Schauplatz Automobil" im August Horch Museum Zwickau, der "Schauplatz Textil" in der Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau, der "Schauplatz Maschine" im Industriemuseum Chemnitz, der "Schauplatz Eisenbahn" im Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf sowie der "Schauplatz Erz" in der Himmelfahrt-Fundgrube Freiberg.
Über den einzigen Schauplatz im Erzgebirgskreis sagte die Ministerin: "Das Bergbaumuseum pflegt die Traditionen dieser Region und dient damit der kulturellen, technischen, sozialen und lokalen Identifikation der Bevölkerung. Deshalb ist es wichtig, dass es bei der Landesausstellung als Branchenschauplatz vertreten ist. Ich bin gespannt, wie es gelingen wird, nicht nur Traditionsstätte des Kohlebergbaus sondern auch lebendiger Ort der Industriekultur und vielleicht Zukunftswerkstatt in punkto Energiegewinnung zu sein."
Der Leiter des Bergbaumuseums Jan Färber sieht die Förderung auch als Anerkennung für die bisherige Arbeit des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge. Dieser Förderbescheid sei ein richtungsweisendes Signal zur weiteren Stärkung des Museums als bedeutender Ort der Industriekultur in Sachsen. Als großen Schritt in diese Richtung bezeichnete der Museumsleiter die Erneuerung der Dauerausstellung im Zuge der Sächsischen Landesausstellung 2020. Auch dank der finanziellen Unterstützung des Ministeriums sei das möglich. (Bildquelle: KJ/Sven Schimmel)
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Bundesland / Bezirk:
Sachsen / Chemnitz
Landkreis:
Erzgebirgskreis » Karte
Höhe:
550-660m ü. NN
Fläche / Einwohner:
481 ha / 1.291
Geokoordinaten:
Länge 12.9250 / E 12° 56' 0"
Breite 50.6750 / N 50° 40' 0"

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