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Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Wirtschaft

    
23.04.2017 12:00 (Wirtschaft)
Sächsische Firmen in Hannover 
(MT) CHEMNITZ/HANNOVER: Auch 2017 ist Sachsen mit seiner Industrie-, Technologie- und Forschungskompetenz auf der HANNOVER MESSE (24.-28.04.) vertreten. "Auf dem Messestand ,SACHSEN! Zuliefermarkt' präsentieren sich vor allem klassische Zulieferer." so Sandra Furka, Referentin Außenwirtschaft/ Messen der IHK Chemnitz. So stellen u.a. Federnhersteller sowie Drehteilehersteller, Elektronikausrüster, Komponentenlieferanten und Blechbearbeiter ihre Produkte und Leistungen aus.
Erstmals auf dem Gemeinschaftsstand vertreten sind die Unternehmen ELEXOS Batteries UG (haftungsbeschränkt) aus Dresden und Klüber Industrie GmbH Mulda. Der Spezialist für Batteriespeicherung und der Fertiger von Metallerzeugnissen haben ihre Kompetenzen zusammen geführt und präsentieren spezielle Montageleistungen für elektrische und elektronische Geräte. Ergänzend wird der Bereich der Additiven Fertigung einzelner Batteriekomponenten (metallische Teile/ notwendige Sensorik) dargestellt.
Qualitätskontrolle ist in vielen Produktionsprozessen in Zulieferbetrieben unvermeidbar. Die Firma Santenberg Maschinen Deutschland GmbH Gelenau ist ein Spezialist für individuell-technische Automatisierungstechnik und Qualitätsprüfung. So entwickelte das Unternehmen ein Patent auf ein Ringsortiergerät, welches teileschonender als herkömmliche Vibrationsförderer arbeitet. Die gesteuerte Zuführtechnik wird vor allem in der Metallverarbeitung, bei Plastikverarbeitern und Automobilzulieferern angewendet.
Auf der Leitmesse "Research & Technology" ist der Gemeinschaftsstand "SACHSEN! Zukunftstechnologien" zu finden. "Diesen Stand organisieren wir gemeinsam mit dem ICM Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. mit Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH." so Sandra Furka. "Neben Forschungsprojekten im Maschinenbau werden auch Entwicklungen im Bereich Digitalisierung vorgestellt. Dafür konnte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gewonnen werden." IT-Anwendungen verschmelzen zunehmend mit Produktions- und Dienstleistungen. "Wir wollen darstellen, welche Kompetenzen in Sachsen zu finden sind und mit welchen sächsischen Partnern das Thema umgesetzt werden kann."
23.04.2017 11:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Berufe mit Perspektive 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: "Menschen, die ihr Berufsleben darauf ausrichten möchten, anderen Menschen zu helfen, haben heute mehr denn je sehr gute berufliche Perspektiven" , so Siegfried Bäumler (Bild), Chef der Annaberger Arbeitsagentur. Darum gibt es unter anderem am kommenden Dienstag (25.04.) im Berufsinformationszentrum nähere Informationen zum Berufsbild des Altenpflegers und des Erziehers. Vertreter der Freien Beruflichen Schule Lugau stellen um 16 Uhr im die zwei Berufsbilder vor und beantworten Fragen.
Alle, die sich für eine Ausbildung oder eine Tätigkeit im Bereich der stationären oder ambulanten Altenpflege oder im sozialen Bereich als Erzieher interessieren oder eine Fort-/ Weiterbildung machen möchten, können sich im direkten Gespräch über die Ausbildung, die Aufgaben und Tätigkeiten informieren. (Bildquelle: KJ-Archiv)
21.04.2017 14:30 (Wirtschaft)
Firma Homann nach Leppersdorf? 
(MT) DRESDEN/LEPPERSDORF: Laut einer Pressemitteilung erwägt die Firma Homann Feinkost GmbH vier ihrer Standorte an einem zusammenzuführen und favorisiert dafür den Standort Leppersdorf in Sachsen. Dazu Wirtschafts-Staatssekretär Hartmut Mangold: "Wir befinden uns seit längerer Zeit in intensiven Gesprächen mit der Firma Homann, welche unmittelbar vor dem Abschluss stehen. Wir freuen uns, dass die Firma Homann den Standort Leppersdorf priorisiert und würden eine solche Standortentscheidung sehr begrüßen. Es ist für uns ein Beleg dafür, dass der Standort Sachsen eine hohe Akzeptanz hat und attraktiv ist."
In Leppersdorf betreibt die Unternehmensgruppe Theo Müller, zu der auch Homann Feinkost gehört, bereits die nach eigener Aussage modernste Molkerei Europas.
19.04.2017 10:00 (Wirtschaft / Politik)
Ausbildung muss stärker in den Fokus rücken 
(MT) SCHWARZENBERG: Der CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß hat für eine höhere Wertschätzung der Oberschule und der dualen Berufsausbildung geworben. "An den Oberschulen wird die Praxiselite ausgebildet - junge Menschen, die unsere Handwerksbetriebe und Industrieunternehmen händeringend suchen", sagte Krauß. Die Kluft zwischen Bewerbern um einen Ausbildungsplatz und der Zahl der freien Ausbildungsstellen werde in diesem Jahr größer. Auf 1387 gemeldeten Bewerbern kämen im Erzgebirgskreis 1583 Berufsausbildungsstellen. "Faktisch bewerben sich nicht mehr die Jugendlichen um eine Ausbildung, sondern die Unternehmen bewerben sich bei den Schulabgängern", so der CDU-Politiker. Die veränderte Situation zeige sich auch bei den Lehrlingsentgelten, die in vielen Betrieben deutlich gestiegen seien.
Krauß warnte vor einem Akademisierungswahn: "Zu glauben, dass man allein mit Abitur und Hochschulabschluss etwas werden kann, ist falsch." Industrie und Handwerk böten beste Karrierechancen. Die Jugendarbeitslosigkeit sei in Deutschland die niedrigste in Europa, weil es die duale Ausbildung gebe. Die Gefahr, nach einem Studium arbeitslos zu werden, sei deutlich höher als nach einer Ausbildung. "Unternehmen, die jungen Menschen eine Entwicklungsperspektive über mehrere Jahre aufzeigen, sind eindeutig im Vorteil", sagte Krauß, der auch arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist.
57 Prozent der Grundschulabgänger im Erzgebirgskreis erhielten in diesem Jahr die Bildungsempfehlung für die Oberschule. "Im sächsischen Vergleich ist das eine gute Quote, weil dies der Regelfall sein sollte", so Krauß. Das Abitur könne im Übrigen auch nach der mittleren Reife abgelegt werden - zum Beispiel an einem Beruflichen Gymnasium.
Die Zahl der Ausbildungsabbrecher sinke im Erzgebirgskreis. Das sei im Interesse der Auszubildenden und der Betriebe, so Krauß. Allerdings werde dennoch jedes 5. Ausbildungsverhältnis vorzeitig gelöst. In den Branchen sei die Abbrecherquote sehr unterschiedlich. 2015 lag sie im Handwerk bei 25,9 Prozent und im Öffentlichen Dienst bei nur 3,2 Prozent. (Bildquelle: privat)
19.04.2017 07:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Infobroschüre zur Weiterbildung 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Auf Initiative des Netzwerkes "Fachkräfte für das Erzgebirge" wurde eine Infobroschüre für Weiterbildung & Qualifizierung erstellt. In der neuen Publikation präsentieren sich mehr als 40 Bildungsträger.
Wie bei einer Pressekonferenz in Annaberg-Buchholz schon am 14. März zu erfahren war, richtet sich die inzwischen erschienene Broschüre an Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Sie bündelt verschiedene und vielfältige Weiterbildungsangebote aller Branchen aus dem Erzgebirgskreis und gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Qualifizierung und beruflichen Aufstiegsfortbildung. Denn gut qualifiziertes Personal ist eine wichtige Investition in die Zukunft und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsregion Erzgebirge.
Die Broschüre wurde von der IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge bereits an 5.000 Unternehmen der Region verschickt und steht allen Interessierten in gedruckter sowie elektronischer Form zur Verfügung: www.chemnitz.ihk24.de/infobroschuere2017
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16.04.2017 17:00 (Wirtschaft)
Der Storch kann nach Erlabrunn kommen 
(SvS) ERLABRUNN: Früh übt sich, was mal eine richtig gute Mama werden möchte. Geht?s der Lieblingspuppe nicht gut, kommt sie halt mit ins Krankenhaus. Dort sind die Kinderärzte zwar nicht unbedingt auf das Spielzeug spezialisiert, aber bei einem Tag der offenen Tür machen sie gern auch mal eine Ausnahme und untersuchen die Spielgefährten. So können auch die Jüngsten schon mal Krankenhausluft schnuppern und wissen: Im Krankenhaus braucht man keine Angst zu haben, denn dort wird man wieder gesundgemacht. Und vor allem: Hier werden die meisten Kinder geboren.
Zwischen 10 und 14 Uhr war am 8. April Tag der offenen Tür in der Geburtshilfestation der Kliniken Erlabrunn gGmbH. Gezeigt wurde, was möglich ist, wie freundlich und hell sowohl Patientenzimmer als auch Kreißsaal gestaltet sind - kurzum: wie wohl man sich hier fühlen kann. Und wie sicher.
So können sich die Mütter hier voll und ganz auf die Geburt konzentrieren - ohne Sorgen, das Vorsorgenetz ist gespannt. Besteht Bedarf, kann die Geburtshilfestation auf das große pflegerische und medizinische Angebot des Klinikums Erlabrunn zurückgreifen. Und viele Paare entscheiden sich darum ganz bewusst für eine Geburt hier, wo an alles gedacht ist.
Weil sich Geburtshilfe aber nicht nur auf den Vorgang an sich beschränkt, haben die Mitarbeiter der Station zum Tag der offenen Tür auch ihr breites Spektrum von Zusatzangeboten einmal dargestellt.
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15.04.2017 12:00 (Wirtschaft)
Aroniabeeren standen im Mittelpunkt 
(SvS) ZWÖNITZ: Mit Beginn der neuen Pflanzsaison öffnete in Zwönitz das neu gestaltete Gartencenter Gebrüder Roth seine Tore. In den Wochen davor wurde das Floraland für die große Auswahl an Pflanzen, Blumen sowie Gartenzubehör fleißig und ideenreich umgebaut.
Jüngster Veranstaltungshöhepunkt des Hauses war das Frühlingsfest, bei dem die Aroniabeere im Mittelpunkt stand. Und weil wir vom Statistischen Landesamt erfahren haben, dass die Aronia in Sachsen die am häufigsten angebaute Strauchbeere ist und ihr gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird, haben wir uns kundig gemacht. Event-Koch Arndt Neukirchner (im Bild rechts) sagte uns: "Die Aroniabeere gibt es schon ewig. Früher hieß sie aber Schwarze Apfelbeere. Man hat sich mal geeinigt, dass man Aronia melanocarpa, so die lateinische Bezeichnung, für die genießbaren Beeren verwendet. Wenn jemand Apfelbeere drauf schreibt, muss man erst fragen: kann man diese Beere von dem Strauch essen?"
Der Oberwiesenthaler Event-Koch verwendet in seiner Küche gern die Aronia und verweist auf deren Vorteile. Und in Sachsen ist die Aroniabeere im Kommen. Wie gesagt, ist sie im Freistaat die vom Anbauumfang bedeutendste Strauchbeerenart, noch vor Johannis- oder Heidelbeeren. Im Jahr 2016 wuchs die Aronia in Sachsen auf 167 Hektar, was einem Flächenanteil von 51 Prozent aller sächsischen Strauchbeerenfelder entspricht.
Beim Frühlingsfest im Floraland Zwönitz traf der Besucher unter anderem auf Aronia-Konfitüre, -Bier, -Likör, -Eis oder -Crépes. Aronia-Brot hatte der Bäckermeister Alexander Schellenberger im Ofen.
Ziel der "inneren Frischzellenkur" im Gartencenter der Gebrüder Roth war es, die vorhandenen Sortimente und neuen Sortimente für den Kunden übersichtlicher in Einklang zu bringen. In allen Abteilungen wurden neue Sortimente eingeführt und die bereits vorhandenen Produktgruppen in neuen Bausteinkonzepten überarbeitet. Überall wurde Wert darauf gelegt, bei emotionaler Präsentation und optimierter Verkaufsflächennutzung die Vielfalt und Kompetenzen zu erweitern.
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14.04.2017 14:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Tickt die Generation Z anders? 
(MT) LEIPZIG: Chronische Erkrankungen werden bereits in jungen Jahren zum Problem. Zu diesem Ergebnis kam der aktuelle Gesundheitsreport der BARMER. Ausgewertet wurden Diagnosen, Arzneimittelverordnungen und Krankschreibungen der sogenannten "Generation Z", der Beschäftigten im Alter von 16 bis 30 Jahren. Die Volkskrankheiten Bluthochdruck, Rückenschmerzen oder Depressionen machen sich schon bei Berufseinsteigern bemerkbar. 16 Prozent dieser Altersgruppe schmerzt explizit der Rücken. Knapp ein Viertel bekam mindestens einmal eine psychische Erkrankung diagnostiziert und 5,5 Prozent der 26- bis 30-jährigen berufstätigen Männer bekamen hohen Blutdruck bescheinigt. Auffällig dabei ist: Junge Berufstätige haben mehr Probleme mit ihrer Gesundheit als Studierende im gleichen Alter.
"Viele Unternehmen unterschätzen die gesundheitlichen Probleme ihrer jungen Mitarbeiter, da die Älteren in der Regel krankheitsbedingt länger ausfallen. Doch Diagnosen wie Bluthochdruck und Rückenschmerzen, die wir schon heute bei den Jungen feststellen, können in einigen Jahren ernsthafte Folgeerkrankungen mit langen Fehlzeiten verursachen", sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen.
Junge Beschäftigte legen ihren Arbeitgebern mit Abstand am häufigsten Krankschreibungen vor. Durchschnittlich zweimal pro Jahr ist jeder junge Erwerbstätige aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig. Rund eine Woche bis 10 Tagen dauerte eine Krankschreibung. Die 60- bis 64-Jährigen sind durchschnittlich nur einmal im Jahr krankgeschrieben. Im Einzelfall allerdings schlagen chronischer Erkrankungen zu Buche und sie fallen mit rund 22 Tagen doppelt so lange aus. (Bildquelle: BARMER)
14.04.2017 06:00 (Wirtschaft)
Erzgebirgssparkasse mit Wachstum 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Erzgebirgssparkasse kann im letzten Jahr auf ihre beste Geschäftsentwicklung seit der Fusion am 01.01.2012 zurückblicken. Das sei laut Angaben des Kreditinstituts trotz anhaltend widriger Rahmenbedingungen mit Niedrigzinsphase und weiter steigenden und kostenintensiven regulatorischen Anforderungen erreicht worden.
Die Kundeneinlagen auf Giro-, Termingeld- und Sparkonten stiegen 2016 um 159 Millionen Euro bzw. 4,2 Prozent auf mittlerweile 3,998 Milliarden Euro. Darüber hinaus investierten die Sparkassenkunden zusätzlich 197 Millionen Euro in Wertpapiere.
Dank dieser äußerst positiven Entwicklung, konnten mit einem finanziellen Leistungsvolumen von 1,5 Millionen Euro über 500 Vereine, Organisationen und Projekte im Erzgebirgskreis unterstützt werden.
Die Erzgebirgssparkasse ist die drittgrößte Sparkasse in Sachsen und die viertgrößte Sparkasse in den neuen Bundesländern. Sie beschäftigt 819 Mitarbeiter, darunter 20 Auszubildende und hat ca. 250.000 Kunden.
07.04.2017 15:00 (Wirtschaft)
Verdienste um 3,6 % über Vorjahr 
(MT) KAMENZ: Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Freistaat Sachsen verdienten 2016 einschließlich aller Sonderzahlungen 38.522 Euro. Das sind 3,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die bezahlte Wochenarbeitszeit (39,6 Stunden) ist dabei nahezu gleich geblieben. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz lagen die Bruttomonatsverdienste - ohne Sonderzahlungen - bei durchschnittlich 2.998 Euro, das ist ein Plus von 3,4 Prozent (Deutschland: 3 703 Euro; +2,5 Prozent).
Vollzeitbeschäftigte Frauen verdienten 2016 durchschnittlich 36.477 Euro und erzielten somit unverändert zum Vorjahr 92,2 Prozent des Verdienstes der männlichen Kollegen, der bei 39.565 Euro lag.
07.04.2017 08:00 (Wirtschaft)
Prüfungen beenden Berufsausbildung 
(MT) CHEMNITZ: Die Abschlussprüfung Winter 2016/17 in anerkannten Ausbildungsberufen wurde beendet. Wie die IHK Chemnitz mitteilte, dominierten in der Region Berufe im Metall- und Elektrogewerbe. Insgesamt sind mehr als 1.500 Absolventen in 96 Berufen mit 86 Fachrichtungen geprüft worden.
Über 1.200 Prüfungsteilnehmer konnten die Abschlussprüfung erfolgreich beenden. Damit entsprach die Bestehensquote in den einzelnen Berufen dem Bundesdurchschnitt. Das beste Prüfungsergebnis wurde mit 95,9 erreicht.
Auch in dieser Prüfungsperiode waren mehr als 1.500 ehrenamtliche Prüfer im Einsatz, deren unermüdliche Arbeit besonders hervorgehoben werden muss. Neben ihren Aufgaben im Alltag stellten sie ihre Fachkompetenz in insgesamt über 20.000 Stunden zur Verfügung, um mit großem Engagement die berufliche Kompetenz der Prüfungsteilnehmer festzustellen.
05.04.2017 16:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Revisionen für die Netzsicherheit 
(MTL) JÖHSTADT/ANNABERG-BUCHHOLZ: Eine Trafostation der besonderen Art warteten die Stadtwerke Annaberg-Buchholz dieser Tage in Oberschmiedeberg, einem 100-Einwohner-Ortsteil von Jöhstadt. Hier war besondere Konzentration gefragt, handelt es sich doch um eine Maststation, die einzige ihrer Art im Netzgebiet. Sie transformiert den Strom, der über eine 10 kV-Leitung den Ort erreicht, für das Niederspannungsnetz auf eine Spannung von 400 Volt.
Die Wartung erfolgte im Rahmen der Stationsrevisionen, welche jährlich mit dem Frühling beginnen. Die Trafostationen werden in ein- bis vierjährigen Intervallen geprüft, je nach Belastung und baulicher Anlage. Vor Beginn der Arbeiten muss die betreffende Trafostation vom Netz genommen und ein anderer Schaltzustand hergestellt werden, deshalb können die Arbeiten nur in lastschwachen Zeiten durchgeführt werden. Anschließend befreien die Mitarbeiter des Fachbereichs Stromnetz die Isolatoren von Schmutz, reinigen die Kontaktstellen, prüfen die Schalter auf Funktionalität und schmieren die beweglichen Teile. Vor der Wiederinbetriebnahme wird jede Ecke der Trafostation einer akribischen Sichtprüfung unterzogen.
Stephan Jungk, Fachbereichsleiter Stromnetz, erläutert: "Regelmäßige Stationsrevisionen sind wichtig für die Netzsicherheit, denn durch Schmutz, Feuchtigkeit und Alterung werden elektrische Anlagen in ihrer Konstitution geschwächt. Der Aufwand ist groß, lohnt sich aber. Das hat der strenge Winter gezeigt, den wir ohne größere Komplikationen im Stromnetz gemeistert haben."

Bild: Konzentration ist bei der Wartung der Maststation in Oberschmiedeberg gefragt. Hier steht der Trafo nicht im Häuschen, sondern in luftiger Höhe. (Quelle: Stadtwerke/Päßler)
05.04.2017 07:00 (Wirtschaft / Politik)
Raus aus der Minijob-Falle 
(MT) CHEMNITZ: Die rund 17.500 Minijobber im Erzgebirgskreis sollen bessergestellt werden, damit der 450-Euro-Job nicht zur Falle wird. Das fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Die IG BAU schlägt dazu eine Reform der geringfügigen Beschäftigung vor. Demnach sollen Minijobs schon ab dem ersten Euro in die Sozialversicherung einbezogen werden. "Minijobs waren als flexible und vorübergehende Lösung gedacht. Aber für viele Beschäftigte - etwa in der Reinigung - sind sie langsam zum Dauerzustand geworden, aus dem sie nicht mehr herauskommen", sagt Andreas Herrmann von der IG BAU Südwestsachsen. Eine Reform sei deshalb "mehr als überfällig".
Nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur arbeiten im Erzgebirgskreis allein in der Gebäudereinigung rund 570 Minijobber. Damit sind 37 Prozent aller Mitarbeiter der Branche geringfügig beschäftigt. "Viele von ihnen haben seit Jahren keine Chance auf eine reguläre Stelle. Wegen fehlender Sozial- und Rentenbeiträge sind sie stark von Altersarmut bedroht", betont der IG BAU-Bezirksvorsitzende. Betroffen seien insbesondere Frauen: 58 Prozent aller geringfügig Beschäftigten im Erzgebirgskreis sind laut Arbeitsagentur weiblich.
Die IG BAU will gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) erreichen, dass der Chef künftig auch für einen Verdienst unter 450 Euro Sozialabgaben zahlen muss. Die Gewerkschaft fordert eine neue "Gleitzone" bereits vom ersten Euro an: Demnach sollen Arbeitgeber bei geringen Verdiensten zunächst den Großteil der Sozialabgaben tragen. Erst bei einem Monatsverdienst ab 850 Euro soll gelten: Chef und Arbeitnehmer zahlen zu gleichen Teilen.
Andreas Herrmann nennt ein Beispiel: "Wer genau 450 Euro verdient, der müsste nach dem Modell 13 Prozent Sozialabgaben bezahlen - der Chef trägt dagegen 29 Prozent." Für die Minijobber bringe das eine bessere soziale Absicherung. Für die Unternehmen steige der Anreiz, prekäre Jobs durch vollwertige Stellen zu ersetzen, so der Gewerkschafter.Und auch für Rentner oder Studenten, die sich etwas hinzuverdienen wollen, bleibe das Modell attraktiv. "Durch den geringen Beschäftigten-Anteil bei den Sozialabgaben lohnt sich der Zuverdienst gerade unterhalb von 450 Euro weiterhin. Zusätzlich erwerben sie höhere Ansprüche für eine Rente oder Arbeitslosigkeit", sagt Herrmann. (Bildquelle: IG BAU)
04.04.2017 11:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Nach Pause zurück in den Beruf? 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: 43 Tipps für die Rückkehr ins Erwerbsleben - beispielsweise nach Elternzeit oder der Pflege von Angehörigen - gibt die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Petra Schröer, am 6. April, um 9:30 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Annaberg-Buchholz. Dabei informiert sie, wie der Wiedereinstieg gelingen und man die Brücke erfolgreich zurück in den Beruf schlagen kann. Angesprochen sollen auch jene werden, die aktuell Qualifizierungs- oder Anpassungsbedarf für sich sehen und hierzu Beratung und Unterstützung benötigen. Auch der Austausch mit anderen "Wiedereinsteigern" kann die Überlegungen zu einem beruflichen Neustart unterstützen.
Die Informationsveranstaltungen werden flächendeckend im Erzgebirgskreis angeboten. Am 20. April ist die Agentur für Arbeit Aue an der Reihe, am 11. Mai Stollberg und am 18. Mai Marienberg.
Für Rückfragen steht Petra Schröer telefonisch unter der 03733 133-1003 oder per E-Mail unter Annaberg-Buchholz.BCA@arbeitsagentur.de zur Verfügung.
03.04.2017 14:00 (Wirtschaft)
Rückgang der Gewerbeanzeigen in Sachsen 
(MT) KAMENZ: Insgesamt 28.177 Gewerbeanmeldungen und 29.771 Gewerbeabmeldungen wurden 2016 von den sächsischen Gewerbeämtern erfasst. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 5,0 Prozent bzw. 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2015. Im Jahr 2016 gab es 1 594 Gewerbeabmeldungen mehr als -anmeldungen, somit standen 100 Anmeldungen 105 Abmeldungen gegenüber.
03.04.2017 10:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Halbjahresbilanz am Ausbildungsmarkt 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im Erzgebirgskreis gibt es aktuell mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Das geht aus der Halbjahresbilanz der Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz am Ausbildungsmarkt hervor. Im Zeitraum von Anfang Oktober 2016 bis Ende März 2017 haben sich aktuell 1.387Jugendliche bei der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz als Bewerber um einen Ausbildungsplatz gemeldet, 18 oder 1,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig meldeten Arbeitgeber der Region 1.583 Ausbildungsstellen, 66 oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. In vielen Fällen fanden junge Leute und Unternehmen bereits zueinander, so dass zurzeit noch 1.083 Stellen unbesetzt und 958 Mädchen und Jungen ohne Ausbildungsvertrag sind. Statistisch betrachtet kommen damit im Agenturbezirk 1,1 Stellen auf einen Bewerber.
02.04.2017 10:00 (Wirtschaft / Kultur)
Bildband "Verlassene Orte in Westsachsen" 
(MT) MÜNCHEN/CHEMNITZ: Eindrucksvolle Fotos zeigt das Buch "Verlassene Orte in Westsachsen". Einst Tempel der Industriearchitektur und Arbeitsstätte tausender Menschen, stehen viele Fabriken in Chemnitz, dem Erzgebirge und dem Vogtland heute leer. Doch die ramponierten Mauern spiegeln noch immer die einstige Größe und Bedeutung der Arbeit wider, die darin geleistet wurde. Die beiden Chemnitzer Fotografen Sebastian Moroz und René Seidel zeigen in kunstvollen Bildern den Charme des Verfalls alter Fabriken und dazugehöriger Villen - als wäre die Zeit stehen geblieben. Der Preis für diesen beim Sutton Verlag erschienenen Bildband beträgt 30 Euro. (Bildquelle: Verlag)
02.04.2017 09:30 (Wirtschaft / Kultur)
Buch "Möwe, Hirsch und Sandmännchen" 
(MT) HUSUM/DRESDEN: "Möwe, Hirsch und Sandmännchen" so der Titel des neuen Bandes, dem 48., aus der Reihe Weiß-Grün der Sächsischen Geschichte und Volkskultur. Unter dem Zeichen der Möwe firmierten lange Zeit die Produkte der Möbelstoffweberei in Hohenstein-Ernstthal und Umgebung. Zahlreiche Arbeitsbiografien in der Region sind mit MPW oder Mö-Plü verbunden. Von den arbeitsweltlichen Bedingungen in diesem einst volkseigenen Textilbetrieb erzählt dieses Buch ebenso wie vom wirtschaftsgeschichtlichen Kontext für die Entstehung einer so dichten und reichen Textilindustriekultur und den zum Teil bis an den Beginn der Industrialisierung in Sachsen zurückreichenden Firmenhistorien.
Das 252 seitige Werk über die Textilproduktion in und um Hohenstein-Ernstthal ist im Verlag der Kunst erschienen und für 26,95 Euro zu haben. (Bildquelle: Verlag)
31.03.2017 16:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
City-Offensive 2017 gestartet 
(MT) DRESDEN/HEIDENAU: "Unsere Stadt: alte Räume - neue Nutzung" - so lautet das Motto des Innenstadtwettbewerbs "Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen" für das Jahr 2017. Der Schirmherr des Wettbewerbs, der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, verkündete dies zur Auftaktveranstaltung am 31. März in Heidenau.
Die Ausschreibungsunterlagen zur Teilnahme am Wettbewerb 2017 sind unter www.abindiemitte-sachsen.de abrufbar.
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weitere Info’s: www.abindiemitte-sachsen.de
31.03.2017 10:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Arbeitslosenquote bei 6,2 Prozent 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: In den letzten vier Wochen ging die Arbeitslosigkeit im Erzgebirgskreis weiter zurück. Aktuell sind knapp über 11.000 Männer und Frauen ohne Job. Die aktuelle Zahl liegt damit deutlich unter Vormonats - und Vorjahresniveau. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich um 0,4 Prozentpunkte deutlich zum Vormonat und liegt jetzt bei 6,2 Prozent gegenüber 6,4 Prozent im Vormonat und 7,3 Prozent im Vorjahr. Innerhalb Sachsens nimmt der Agenturbezirk Annaberg-Buchholz wieder Rang eins ein.
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Landkreis:
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550-660m ü. NN
Fläche / Einwohner:
481 ha / 1.303
Geokoordinaten:
Länge 12.9250 / E 12° 56' 0"
Breite 50.6750 / N 50° 40' 0"

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