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Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Wirtschaft

    
20.09.2017 10:00 (Wirtschaft)
Leistungsschau mit 40 Akteuren 
(MT) SCHNEEBERG: Knapp 3.000 Erzgebirger haben sich am vergangenen Samstag im Herzen der Bergstadt Schneeberg einen Überblick über den Stand des Handwerks verschafft. Zirka 40 Akteure und Direktvermarkter präsentierten sich zur 2. Westerzgebirgischen Leistungsschau. "Es braucht solche Formate, wenn wir auf unsere Region aufmerksam machen und sie weiterbringen wollen", sagte Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert (2.v.l.) und ergänzt: "Es ist ganz wichtig, dass der Gedanke weitergetragen und von anderen Kommunen aufgegriffen wird." Daher freute sich der Stadtchef auch über den Zuspruch seiner Amtskollegen aus verschiedenen Städten und Gemeinden sowie über den Besuch von Landrat Frank Vogel (l.).
Zu den Höhepunkten der 2. Westerzgebirgischen Leistungsschau, die ihre Premiere im vergangenen Jahr in Aue feierte und diesmal von Schneeberg organisiert wurde, gehörten unter anderem die Ankunft der Handwerker-Motorrad-Rallye und ein Richtfest der Firma Zimmerei Albert & Haußner aus Schneeberg Neustädtel. Im Kulturzentrum Goldne Sonne haben 26 junge Erzgebirger aus sieben Gewerken ihre Gesellenbriefe erhalten. (Bildquelle: Stadtverwaltung Schneeberg)
19.09.2017 08:00 (Wirtschaft)
IHK: Breitbandausbau nationale Aufgabe 
(MT) CHEMNITZ: Bei der IHK-Vollversammlung am 18. September in Chemnitz sprach Präsident Dr. h.c. Franz Voigt - auch im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl - zahlreiche Themen an. "Trotz der positiven konjunkturellen Lage und der positiven Konjunkturerwartungen für 2018 müssen wir unsere Kritik an die Bundespolitik, letztlich auch die Landespolitik, relativ breit anlegen", sagte er. Und weiter: "So gibt es spürbare Rückschritte in Schlüsselbereichen wie z.B. bei der Breitbandanbindung und der Verkehrsinfrastruktur." Bei der Verfügbarkeit von Gewerbegebietsflächen, insbesondere von industriegebietsfähigen Gewerbegebietsflächen, in allen Regionen des IHK-Bezirkes deuten sich Mängel an. Auch die hohen Energiekosten seien ein strukturelles langfristiges Risiko.
Der Präsident kritisierte mit Nachdruck die föderale Bildungsstruktur, den Lehrermangel, aber auch den schleppenden Bürokratieabbau und fehlende Steuerreformen. Er schloss mit dem Fazit: "Wir müssen endlich wieder zu sachlichen Diskussionen kommen und die Fakten in den Mittelpunkt rücken. Es gilt also endlich wieder den Fachleuten zuzuhören". (Bildquelle: Archiv/IHK/Wolfgang Schmidt)
16.09.2017 10:00 (Wirtschaft / Sport)
Name für Bär und viele Spenden fürs Hospiz 
(SvS) ERLABRUNN: Es ist der 10. September 2017 und da ist Bewegung auf dem Gelände der Kliniken Erlabrunn. Schon zum 7. Mal treffen sich Freizeitläufer und ganze Sportgruppen, um "laufend zu helfen". Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Jede Runde bringt Geld in die Spendenkasse. Wieviel, wird vorher vom Sponsor festgelegt. Geld, das gut angelegt ist. Denn die wichtige Arbeit des Erzgebirgshospizes wird dadurch mit möglich gemacht. Denn auch nach der Reformation des Hospiz- und Palliativgesetzes müssen 5 Prozent der Ausgaben durch die Einrichtung selbst aufgebracht werden. Da hilft so ein Spendenlauf ungemein.
Und weil es so eine wichtige Aufgabe ist, finden sich Jahr für Jahr mehr Läufer und Sponsoren auf dem Klinikgelände ein. Die Arbeit des Hospizes, das Flair im Gelände, die gute Organisation haben sich herumgesprochen. Die Teilnehmerzahl aus dem Jahr 2017: Wieder ein neuer Rekord! Insgesamt 767 Menschen sind an den Start gegangen, 242 Kinder und 525 Erwachsene. In Erlabrunn ist man noch immer sprachlos. Allerdings eine Frage steht nach wie vor im Raum: Kann der Hospiz-Spendenlauf auch mit so großer Teilnehmerzahl weiterhin auf dem Klinikgelände stattfinden? Der Wunsch jedenfalls war eindeutig.
Doch erstmal freut man sich im Hospiz über ein überwältigendes Ergebnis. Zwar ist die genaue Spendensumme noch nicht bekannt und die wird auch erst dann bekanntgegeben, wenn alle zugesagten Gelder eingegangen sind, aber allein das Starterfeld lässt das Ergebnis erahnen.
Prominente Unterstützung gab es in diesem Jahr von Berg- und Skilangläuferin Julia Belger vom WSC Oberwiesenthal. Wegen einer Schulteroperation konnte sie allerdings nur eine kleine Runde bei den Kindern mitlaufen, hielt aber allen die Daumen.
Noch mehr Unterstützung gab es vom Maskottchen der Kliniken Erlabrunn. Für den Bären haben sie aber noch einen Namen gesucht. Und jetzt auch gefunden. "Dr. Bruno" heißt er nun. Mit neuem Namen wird er den 8. Hospiz-Spendenlauf sicherlich auch mitmachen. Der Termin ist schon bekannt: Am 09.09.2018 treffen sich wieder alle auf dem Klinikgelände, um dem Erzgebirgshospiz "laufend zu helfen".
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14.09.2017 12:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Handwerk steht im Mittelpunkt 
(MT) SCHNEEBERG: Die Bergstadt Schneeberg ist am Samstag, 16. September 2017, Gastgeber für die 2. Westerzgebirgische Leistungsschau. Damit tritt Schneeberg in die Fußstapfen der Großen Kreisstadt Aue, die 2016 für die Premiere der Veranstaltung verantwortlich zeichnete.
Von 11 bis 17 Uhr werden sich am 16. September auf dem Schneeberger Markt zirka 40 Aussteller präsentieren. Für das leibliche Wohl sorgen regionale Direktvermarkter. Zu den Höhepunkten des Tages gehören die Gesellenfreisprechung (Bild) der Kreishandwerkerschaft Erzgebirge im Kulturzentrum "Goldne Sonne" und die Ankunft der Handwerker-Motorradtour. (Bildquelle: KJ-Archiv)
13.09.2017 11:00 (Wirtschaft)
Preise für erzgebirgische Unternehmen 
(MT) DRESDEN: In Dresden wurden durch die Oskar-Patzelt-Stiftung die Preise im Rahmen des 23. Wettbewerbs um den "Großen Preis des Mittelstandes 2017" verliehen. Vier der acht ausgezeichneten sächsischen Mittelständler kamen aus dem Erzgebirge. So ging eine Preisträgerstatue an die Mauersberger Badtechnik Betriebs-GmbH aus Gelenau (Bild). Außerdem konnte sich die Freiberg Instruments GmbH über den begehrten Preis freuen.
Die Auszeichnung als "Finalist" nahmen fünf sächsische Unternehmen entgegen, darunter die Beautyspa Service GmbH aus Bad Schlema sowie die UNGER Kabel - Konfektionstechnik GmbH & Co. KG aus Sehmatal.
Insgesamt wurden bundesweit für den 23. Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstandes 2017" 4.923 Unternehmen in 12 Wettbewerbsregionen nominiert. Bei vier Auszeichnungsgalas werden die Preise für jede Region verliehen. (Bildquelle: Boris Löffert/Oskar-Patzelt-Stiftung)
11.09.2017 16:00 (Wirtschaft / Politik)
Krauß mahnt Kompromiss an 
(MT) SCHWARZENBERG: Nach der Kündigung von Prämiensparverträgen durch die Erzgebirgssparkasse hat CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß einen Kompromiss mit den betroffenen Kunden angemahnt. "Es braucht jetzt Verhandlungen zwischen Sparkasse und Verbraucherzentrale, um zum Beispiel die Kündigungen erst später wirksam werden zu lassen", sagte Krauß. Er ist Vorsitzender des Arbeitskreises für Soziales und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion. Wenn die Verträge noch einige Monate länger liefen, bliebe den Kunden zumindest die Zeit, in Ruhe nach Alternativen zu suchen.
"Ich habe die Verbraucherzentrale Sachsen gebeten, im Gespräch mit der Sparkasse nach einer akzeptablen Lösung für die Kunden zu suchen", so der CDU-Politiker.
Mit der Kündigung der Sparverträge "Prämiensparen flexibel" habe die Erzgebirgssparkasse ihre treuesten Kunden vor den Kopf gestoßen, sagte Krauß. Er schätze, dass mehr als 30.000 Kunden betroffen seien. Wahr sei aber auch, dass sich das Zinsniveau in den vergangenen Jahren nach unten bewegt habe und die Erzgebirgssparkasse daher in Zugzwang stehe.
11.09.2017 14:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Großer Andrang bei Ausbildungsmesse 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Eine gute Karriere im Beruf beginnt mit der richtigen Planung der Ausbildung. Im Erzgebirgskreis helfen dabei insgesamt vier Ausbildungsmessen, die von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge mit mehreren Partnern organisiert werden. Der Auftakt für dieses Schuljahr war am vergangenen Sonnabend (09.09.) in Annaberg-Buchholz. Der Andrang an den Ständen der über 100 Aussteller war enorm. Der Beobachter konnte bei den unzählig in der Silberlandhalle geführten Gesprächen sowohl auf Seiten der potentiellen Azubis als auch auf Seiten der Unternehmen ernsthaftes Interesse am Gegenüber ausmachen.
Unter dem Motto "Hiergeblieben - Deine Zukunft im Erzgebirge" werden drei weitere Ausbildungsmessen stattfinden. Die Termine sind: 23. September in Marienberg, 21. Oktober in Aue und am 11. November in Stollberg. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
08.09.2017 11:07 (Wirtschaft)
Ausbildungsmessen beginnen 
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Ein halber Tag für ein erfülltes Berufsleben. Jetzt beginnen sie wieder, die Ausbildungsmessen im Erzgebirge. Über mangelndes Ausstellerinteresse auf den eintägigen Veranstaltungen in Annaberg-Buchholz, Aue, Marienberg und Stollberg können sich die Organisatoren nicht beklagen und so präsentieren sich den Besuchern jeweils zwischen 80 bis 105 erzgebirgische Unternehmen, jeweils in einem vielfältigen Branchenmix. Ziel der Ausbildungsmessen ist die frühzeitige Berufs- und Studienorientierung. Denn nicht erst wenn der Schulabschluss vor der Tür steht, sollen sich Jugendliche mit diesem wegweisenden Thema befassen. Vor allem geht es darum, auf dem Weg zum individuell gewünschten Ausbildungs- oder dualen Studienplatz zu begleiten. Dieser Weg beginnt in den meisten Fällen mit Schüler-Praktika oder Ferienarbeit. So erhalten die potentiellen Azubis die Möglichkeit, sich ein genaues Bild vom jeweiligen Betrieb und den Arbeitsinhalten zu machen und sich damit Vorteile bei der Berufswahlentscheidung zu schaffen. Am Samstag geht?s los in der Silberlandhalle Annaberg-Buchholz, am 23. September ist Marienberg dran, am 21. Oktober Aue und der Reigen schließt sich wieder in der Dreifeldhalle des Stollberger Gymnasiums am 11. November. Geöffnet ist jeweils von 11 bis 15 Uhr.
06.09.2017 13:00 (Wirtschaft)
Über 5.000 freie Ausbildungsplätze 
(MT) CHEMNITZ: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind in Sachsen noch 5.300 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig suchen noch 3.300 junge Menschen nach einem Ausbildungsbetrieb. In den nächsten Wochen werden aber noch zahlreiche Lehrverträge unterschrieben. Alle jungen Menschen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, sollten sich deshalb ganz schnell bei der Berufsberatung der Arbeitsagenturen melden. Die Berufsberater helfen auch jetzt noch den Jugendlichen bei der Suche.
"Alle die noch keinen Ausbildungsvertrag haben, dürfen auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken. Im Gegenteil: Betriebe die noch suchen, erwarten von ihren künftigen Nachwuchskräften neben angemessenen Schulnoten auch gute Kopfnoten. Mit Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, guten Umgangsformen und einer hohen Motivation - Neues zu lernen - können viele Bewerber auch kurzfristig noch punkten. Die Chancen sind gut. Jedoch ist es wichtig, die Berufsberater einzubinden. Sie wissen welcher Betrieb noch sucht und sie können auch zu erfolgreichen Alternativen zum Wunschberuf beraten", appelliert Klaus-Peter Hansen, Chef der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit.
05.09.2017 06:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Förderung für Unternehmen in Antonsthal 
(MT) ANTONSTHAL: Auf dem Grundstück des Unternehmens "Fliesen Unger GmbH" in Antonsthal sollen Außenanlagen einschließlich Parkflächen mit gesondert ausgewiesenen Behindertenparkplätzen errichtet werden. Dafür hat Landrat Frank Vogel der Antragstellerin einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 100.000 Euro erteilt.
Durch dieses Vorhaben will das Unternehmen die Gewerbe- und Betriebsfläche den Erfordernissen anpassen und die Arbeitsplätze sichern. Die Fertigstellung ist für Juni 2018 vorgesehen.
Die Gewährung der Zuwendung erfolgt im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen (EPLER) 2014 - 2020 durch den ELER-Fond für den Schwerpunkt "Förderung der lokalen Entwicklung im ländlichen Gebieten".
03.09.2017 16:00 (Wirtschaft / Sport)
Bald ist wieder Spendenlauf fürs Hospiz 
(SvS) ERLABRUNN: Bunte Luftballons haben schon 2016 in alle Richtungen getragen, dass es in Erlabrunn etwas gibt, das Menschen am Ende ihres Lebens begleitet und auch die Angehörigen durch diese schwere Zeit mitnimmt.
Das Erzgebirgshospiz an den Kliniken Erlabrunn hilft. Es ist bekannt und geschätzt. Doch 5% der Gesamtkosten in einem Wirtschaftsjahr muss das Hospiz selbst erwirtschaften. Der Ambulante Hospizverein Erlabrunn e.V. sammelt darum auch Spenden, damit diese wichtige Arbeit auch immer weiter geleistet werden kann.
Ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Beitrag, das Erzgebirgshospiz auf finanziell solide Beine zu stellen, ist der alljährliche Erlabrunner Hospizlauf. 2016 erlebte er einen wahren Ansturm. Von den Jüngsten bis zum Senior und auch unterstützt durch prominente Personen stieg die Spendensumme durch die 650 Läufer Runde für Runde. Hospizleiterin Elvira Tschab war beeindruckt. Knappe 25.000 Euro waren damals zusammengekommen. Eine wirklich stolze Summe die hilft, eine Hospizarbeit in dieser Qualität möglich zu machen. Das weiß auch Heidrun Ballmann, Geschäftsführerin der Kliniken Erlabrunn gGmbH: "Also, mir fehlen die Worte, muss ich sagen. Nicht nur, weil ich mitgerannt bin, sondern weil das alles so überwältigend für mich ist. Vielen vielen Dank, es ist absolut überwältigend, was hier gelaufen ist. Und ich hoffe, dass es allen auch viel Spaß gemacht hat und ich würde mich auch freuen, wenn wir uns nächstes Jahr wiedersehen."
Nächstes Jahr ist dieses Jahr. Und der Termin steht fest: 10. September 2017. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Eingeladen, nicht nur zu laufen, sondern laufend zu helfen. Das Motto ist unverändert und sagt doch schon so viel. (Bildquelle: KJ/Sven Schimmel)
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31.08.2017 15:00 (Wirtschaft)
Job Café öffnet in Annaberg-Buchholz 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: »Kommen, suchen, finden« , so kann man den Service im Job Café Annaberg beschreiben. Am 2. September, von 10 bis 13 Uhr, richtet sich die Ansprache in erster Linie an Pendler, Rückkehrwillige und Stellenwechsler. Dieser Personenkreis hat erfahrungsgemäß über die Woche selten Gelegenheit, sich mit der Jobsuche zu beschäftigen. Aus diesem Grund öffnen wir an diesem Samstag die Türen und beraten zur Jobsuche. Neben über 3.000 freien Arbeitsangeboten stehen die Experten für individuelle Gespräche zur Verfügung und unterstützen bei der Jobsuche und in Fragen der Weiterbildung. (Bildquelle: KJ-Archiv)
31.08.2017 10:30 (Wirtschaft)
ERZ: Arbeitslosenquote bei 5,0 Prozent 
(MT) CHEMNITZ/ANNABERG-BUCHHOLZ: Die gute Auftragslage der sächsischen Wirtschaft führt zu einer weiterhin guten Lage auf dem Arbeitsmarkt 2017. Mit einer Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent waren in Sachsen insgesamt 134.200 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 3.800 weniger Menschen als im Juli und 16.800 weniger als vor einem Jahr. Damit ist die Arbeitslosigkeit wieder gesunken.
Im Erzgebirgskreis ist die Arbeitslosenquote weiter gesunken. Noch steht allerdings eine 5 vor dem Komma. Ende August lag die Arbeitslosigkeit bei 5,0 Prozent. Vor einem Monat wurden von der Arbeitsagentur 5,3 Prozent ausgewiesen, vor einem Jahr 5,8 Prozent. (Bildquelle: KJ-Archiv)
30.08.2017 10:00 (Wirtschaft)
Falsche Rechnungen im Umlauf 
(MT) CHEMNITZ: Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer Chemnitz (IHK) erhalten in den letzten Tagen falsche Rechnungen per E-Mail. Diese fordern dazu auf, für die angebliche Registrierung einer Internetadresse, zu bezahlen.
Die Fake Rechnungen selbst sind dadurch zu erkennen, dass kein Rechnungsempfänger angegeben wird. Der geforderte Rechnungsbetrag, welcher von Rechnung zu Rechnung variiert, soll auf ein spanisches Konto überwiesen werden.
Dieses Vorgehen ist nicht neu. Bereits in den Jahren 2015 und 2016 hat es vergleichbare Fälle gegeben. Die Verbraucherzentrale hat vor dieser Masche gewarnt. Wer hinter dem betrügerischen Vorgehen steckt, lässt sich nur schwer ermitteln. Das auf dem Schreiben angegebene Postfach ist nicht existent und die genannte URL nicht aufrufbar.
Wer eine E-Mail mit einer entsprechenden Rechnung im Anhang bekommt, sollte die Rechnung ignorieren und die E-Mail löschen. Auf keinen Fall sollte der geforderte Betrag gezahlt werden. Warum auch? Für eine Leistung, die Sie nicht beauftragt haben? Noch dazu an einen Rechnungssteller, den Sie nicht kennen und der vor allem auch Sie nicht kennt.
Die IHK rät wie immer zur Besonnenheit und sorgfältigen Prüfung, wenn eine Zahlungsaufforderung ins Haus flattert. Das Kleingedruckte zu lesen, hilft ebenso Fehler zu vermeiden. Ist der geforderte Betrag einmal überwiesen, wird es schwer das Geld zurück zu fordern. Wie schon ein altes Sprichwort mahnt: "Vorsicht ist besser als Nachsicht".
30.08.2017 06:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Bestes Tourismusergebnis aller Zeiten 
(MT) DRESDEN: Sachsen konnte im ersten Halbjahr 2017 so viele Gäste und Übernachtungen aus dem In- und Ausland verzeichnen wie noch in keinem Jahr zuvor. Rund 3,58 Millionen Gästeankünfte und 8,85 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten von Januar bis Ende Juni 2017 bedeuten gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ein Plus von 5,8 Prozent bzw. 3,7 Prozent. Bei den Gästen aus dem Ausland betrug der Zuwachs bei den Gästeankünften sogar 11,5 Prozent und bei den Übernachtungen 6,7 Prozent. Das teilte die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH in Dresden mit.
Mit Blick auf die absoluten Zahlen konnte damit das bisher beste Halbjahresergebnis aller Zeiten vermelden. Sachsen hat im Trend auch besser abgeschnitten als Deutschland insgesamt. Besonders hohe Gästezuwächse verzeichneten das Vogtland und die Sächsische Schweiz.
29.08.2017 10:00 (Wirtschaft)
Informationsabend für Existenzgründer 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Ein Informationsabend für Existenzgründer wird am Mittwoch von der IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge gemeinsam mit der Handwerkskammer Chemnitz und der Wirtschaftsförderung Erzgebirge durchgeführt. Beginn ist 17 Uhr bei der IHK in Annaberg-Buchholz auf der Geyersdorfer Straße 9a.
Die kostenfreie Veranstaltung vermittelt erste Informationen zu Voraussetzungen für Unternehmensgründungen, Gründungsplanung, finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den Möglichkeiten der Förderung und weiteren Unterstützungen solcher Vorhaben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Bildquelle: KJ-Archiv)
29.08.2017 07:00 (Wirtschaft)
Innovativste Unternehmen ausgezeichnet 
(MT) DRESDEN/AUE: Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat im Rahmen der futureSAX-Innovationskonferenz in Dresden die innovativsten Gründer und Unternehmer des Freistaates sowie beispielhafte Wissens- und Technologietransferaktivitäten geehrt. Innovativstes Unternehmen ist die Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG Blema Kircheis aus Aue.
Die Auer konnten die Jury mit der wegweisenden Entwicklung und Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Produktion umweltschonender Verpackungslösungen überzeugen. Auf den zweiten und dritten Platz im Bereich der innovativsten sächsischen Unternehmen kamen die EMEC Prototyping GmbH aus Dresden und die Norafin Industries (Germany) GmbH aus Mildenau.
Gewinner in der Kategorie Gründen ist die watttron GmbH. Den Preis für Wissenstransfer erhält Dr.-Ing. Frank Schladitz vom Verein C3 - Carbon Concrete Composite, beide aus Dresden.
28.08.2017 09:00 (Wirtschaft / Politik)
Stadtentwicklungskonzept wird neu aufgelegt 
(KJ) EHRENFRIEDERSDORF: In Ehrenfriedersdorf entwickelte man 2009 ein Konzept zur nachhaltigen Stadtentwicklung, welches in regelmäßigen Zeitabständen wiederholt wird. Wie der Wochenspiegel Erzgebirge berichtet, aktualisiert die Stadt gegenwärtig das Konzept gemeinsam mit der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH, bewertet die Innenstadt hinsichtlich Handelsstruktur und städtebaulicher Einbindung. Da sich in kleinen Kommunen in den letzten Jahren vor allem im Einzelhandel gravierende Veränderungen ergeben haben, soll erstmals ein Einzelhandelskonzept integriert werden.
Durch Befragungen sollen Bürgerinnen und Bürger der Stadt und aus umliegenden Gemeinden sowie Gewerbetreibende von Ehrenfriedersdorf mit einbezogen werden.

Bild: Falk Borrmann, Projektverantwortlicher von der WHS, Sophie Männel, Mitarbeiterin bei der GMA, Bürgermeisterin Silke Franzl und Dr. Eddy Donat, Niederlassungsleiter der GMA in Dresden (v.l.n.r.) kürzlich zum Treffen in der Bergstadt Ehrenfriedersdorf. (Quelle: WEV/André Kaiser)
26.08.2017 08:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Wahrzeichen für Räucherkerzenland 
(MT) CROTTENDORF: Räucherkerzen sorgen in der Weihnachtszeit für den passenden Duft. Ein Zentrum der Räucherkerzenherstellung ist seit alters her das erzgebirgische Crottendorf. Um darauf aufmerksam zu machen, ziert den Ort ab jetzt die größte Räucherkerze der Welt. Die Crottendorfer Räucherkerzen GmbH hatte sie als Blickfang für das neu entstehende Räucherkerzenland im Gewerbegebiet in Auftrag gegeben.
Der rauchende Koloss wurde in Schiffsskelettbauweise gefertigt und besteht aus acht Einzelteilen, die jeweils ca. 400 Kilogramm wiegen. "Acht Wochen lang hat das Team von Mario Günther in der Werkstatt der Langenberger Firma Massivholzdesign getüftelt und gebaut", sagt der Geschäftsführer der Crottendorfer Räucherkerzen GmbH Mirko Paul: "Mario Günther und seine Mannschaft sind sehr kreativ und perfekt aufgestellt für solche Sonderaufträge."
Die Räucherkerze hat nach ihrer Fertigstellung eine Höhe von zirka 15 Metern und beherbergt zukünftig das Räucherkerzenmuseum, das zum Räucherkerzenland gehört. Eine Besonderheit ist die 2,60 Meter hohe leuchtende Spitze, die ein Glühen der Räucherkerze simulieren soll. Von außen wird das Holzskelett mit Folie "Firestone Rubber Gard" ummantelt.
"Damit müsste es die weltgrößte Räucherkerze sein. Uns zumindest ist nicht bekannt, dass bereits an anderer Stelle ein solches Riesen-Räucherkerzchen entstanden ist", sagt Geschäftsführer Mirko Paul.

Bild: Im Inneren der Riesenräucherkerze (Qquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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25.08.2017 14:00 (Wirtschaft / Kultur)
Fördermittel für Bergbaumuseum  
(MT) OELSNITZ/ERZGEB.: Das Bergbaumuseum Oelsnitz hatte am Freitag (25.08.) Sachsens Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange zu Gast. Sie übergab dem Beigeordneten des Erzgebirgskreises, Andreas Stark, und dem Leiter des Bergbaumuseums Oelsnitz, Jan Färber, einen Förderbescheid in Höhe von 500.000 Euro. Das Geld wird für die Vorbereitung und Durchführung der Teilnahme des Bergbaumuseums mit einer Sonderausstellung zum sächsischen Steinkohlebergbau als speziellem Branchenschauplatz an der 4. Sächsischen Landesausstellung verwendet. Diese ist im Jahr 2020 der Industriekultur gewidmet.
Dr. Eva-Maria Stange (Bild): "Sachsen ist reich an Industriekultur. Es ist mir auch persönlich ein großes Anliegen gewesen, dass dieses Thema einmal ins Zentrum der Landesausstellung rückt, auch wenn klar ist, dass das nicht einfach zu bewältigen ist. Denn Industriekultur ist sehr vielseitig und an vielen Orten vorhanden. Es gibt nicht den einen Ort, den man wählen könnte. Deswegen hat es sehr früh eine Entscheidung gegeben, dass wir uns auf den westsächsischen Raum konzentrieren, den Raum um Chemnitz sozusagen."
In diesem Raum soll es nicht - wie bisher - nur eine zentrale Ausstellung geben, sondern sechs dezentrale Begleitausstellungen. Gastgeberstadt wird vom 25. April bis zum 1. November 2020 Zwickau sein, das Domizil der Audi-Bau. Die ergänzenden sechs Satellitenschauen sind neben dem Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, wo der Steinkohlebergbau thematisiert wird, der "Schauplatz Automobil" im August Horch Museum Zwickau, der "Schauplatz Textil" in der Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau, der "Schauplatz Maschine" im Industriemuseum Chemnitz, der "Schauplatz Eisenbahn" im Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf sowie der "Schauplatz Erz" in der Himmelfahrt-Fundgrube Freiberg.
Über den einzigen Schauplatz im Erzgebirgskreis sagte die Ministerin: "Das Bergbaumuseum pflegt die Traditionen dieser Region und dient damit der kulturellen, technischen, sozialen und lokalen Identifikation der Bevölkerung. Deshalb ist es wichtig, dass es bei der Landesausstellung als Branchenschauplatz vertreten ist. Ich bin gespannt, wie es gelingen wird, nicht nur Traditionsstätte des Kohlebergbaus sondern auch lebendiger Ort der Industriekultur und vielleicht Zukunftswerkstatt in punkto Energiegewinnung zu sein."
Der Leiter des Bergbaumuseums Jan Färber sieht die Förderung auch als Anerkennung für die bisherige Arbeit des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge. Dieser Förderbescheid sei ein richtungsweisendes Signal zur weiteren Stärkung des Museums als bedeutender Ort der Industriekultur in Sachsen. Als großen Schritt in diese Richtung bezeichnete der Museumsleiter die Erneuerung der Dauerausstellung im Zuge der Sächsischen Landesausstellung 2020. Auch dank der finanziellen Unterstützung des Ministeriums sei das möglich. (Bildquelle: KJ/Sven Schimmel)
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25.08.2017 13:00 (Wirtschaft / Politik)
Wirtschaftsminister im Westerzgebirge 
(MT) SCHWARZENBERG/SCHNEEBERG/AUE: Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD, 2.v.l.) hat am Mittwoch (23.08.) das Westerzgebirge bereist. Erste Station war das Eisenwerk Erla. Begleitet wurde der Wirtschaftsminister von der SPD-Landtagsabgeordneten Simone Lang (l.) aus Schwarzenberg, die sagte: "Nur wer sich vor Ort über die Erfolge und ebenso die Sorgen der mittelständischen Unternehmer informiert, kann die Wirtschaft und somit viele Arbeitsplätze im Erzgebirge gezielt stärken."
Auch ein Besuch der Firma Strüder in Schneeberg stand auf dem Besuchsprogramm. Gesprochen wurde über aktuelle Mittelstandsthemen, wie Fachkräftemangel, Investitionen oder regionale Versorgungssysteme.
Zu Ende ging der Tag mit den Förderkreismitgliedern des FC Erzgebirge Aue. Da bekam Dulig vom Förderkreis-Vorsitzenden Manfred Jahn und -Vorstandsmitglied Hans-Ulrich Biernert ein persönliches Veilchentrikot überreicht. (Bildquelle: Uwe Zenker)
24.08.2017 06:00 (Wirtschaft)
Landrat Frank Vogel bei MKT 
(MT) SEHMATAL-CRANZAHL: In Cranzahl hat die Metall- und Kunststoffverarbeitung GmbH im Rahmen des 650-jährigen Ortsjubiläums eine neue Fertigungshalle eingeweiht. Wie der WochenSpiegel Erzgebirge berichtete, öffnete das Unternehmen zudem für alle Interessierten seine Tore zu einem Tag der offenen Tür. Hierbei führten Chef Steffen Totzauer und Mitarbeiter Führungen durch, um Besuchern einen Einblick in den Firmen-Alltag zu gewähren.
Unter den Gästen war auch Landrat Frank Vogel, der das unternehmerische Engagement von Familie Totzauer in der Region lobte.

Bild: Kerstin Totzauer (l.), Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises und Steffen Totzauer (r.), Inhaber der MKT Metall- und Kunststoffverarbeitung GmbH, beim Empfang in der neuen Fertigungshalle. Hierfür hatte sich die Familie etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Denn jeder Gast bekam von dieser frei an einem Lastenkran hängenden Akrobatin ein Glas Sekt gereicht. Während der Einweihungsfeier bot die junge Dame dem Publikum zudem eine aufregende Show.(Bildquelle: WEV/André Kaiser)
22.08.2017 14:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
BA Breitenbrunn und IHK kooperieren 
(MT) BREITENBRUNN: In Breitenbrunn haben die Spitzen der dortigen Staatlichen Studienakademie und der IHK Chemnitz am Montagabend (21.08.) einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dem vorausgegangen ist eine seit Jahren existierende enge Zusammenarbeit.
Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Nutzung des wissenschaftlichen Potentials der Studienakademie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Gleichzeitig bieten die dualen Studienangebote der Staatlichen Studienakademie Breitenbrunn beste Voraussetzungen für die Gewinnung von Fach- und Führungskräfte für die mittelständische Wirtschaft in der Erzgebirgsregion. Dabei spielt die Studienorientierung insbesondere im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, auch als MINT-Bereich bezeichnet, eine entscheidende Rolle und wird durch regelmäßige Aktivitäten beider Vertragspartner forciert.
Gegenwärtig studieren über 620 Frauen und Männer in 24 Seminargruppen in Breitenbrunn und schließen ihr dreijähriges Studium mit dem Abschluss "Bachelor of Arts" ab. Dieser Abschluss ermöglicht den sofortigen Berufseintritt oder alternativ die Möglichkeit, ein Masterstudium aufzunehmen. (Bildquelle: Christian Schenk)
16.08.2017 12:00 (Wirtschaft)
Erzgebirge Schlusslicht beim Verdienst 
(MT) KAMENZ: Bei den durchschnittlichen Pro-Kopf-Verdiensten gibt es in Sachsen ein starkes Gefälle. Sie lagen 2015 laut einer aktuellen Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes zwischen 30.168 Euro in der Stadt Dresden und 23.655 Euro im Erzgebirgskreis. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verdienst in Sachsen betrug 2015 brutto 26.984 Euro und stieg im Vergleich zu 2014 um 4,1 Prozent.
16.08.2017 11:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Ausbildungsmessen 2017 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Auch in diesem Schuljahr werden im Erzgebirgskreis wieder Ausbildungsmessen angeboten. Für die Auftaktveranstaltung am 9. September in der Silberlandhalle in Annaberg-Buchholz haben sich derzeit 105 Aussteller angemeldet. Unter dem Motto "Hiergeblieben - Deine Zukunft im Erzgebirge" präsentieren sich vorwiegend namhafte hiesige Unternehmen unterschiedlichster Branchen, aber auch weiterführende Bildungseinrichtungen aus Sachsen mit Angeboten für Mittelschüler und Gymnasiasten.
Weitere Ausbildungsmessen mit jeweils regionaler Ausstellerzusammensetzung werden am 23.09.2017 in Marienberg, am 21.10.2017 in Aue und am 11.11.2017 in Stollberg stattfinden.
Landkreisweit haben alle Jugendlichen in den Oberschulen ab Klasse 7 und Gymnasien ab Klasse 9 in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien Infoblätter mit den vier Veranstaltungsterminen der Ausbildungsmesse Erzgebirge erhalten. (Bildquelle: Archiv/WFE)
15.08.2017 10:00 (Wirtschaft / Politik)
Minister besucht Bauernhof 
(GN) NIEDERWÜRSCHNITZ: Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU, 2.v.r.) besuchte am Montag (14.08.) den Landwirtschaftsbetrieb von Jörg Grimm in Niederwürschnitz. Dieser Betrieb ist ein reines Familienunternehmen, das aber auch einen Lehrling in der Ausbildung hat. Weiterhin gibt Jörg Grimm einem Praktikanten die Möglichkeit, in seinem Unternehmen die Wirtschaftsschule hin zum Techniker abzulegen. Im Betrieb der Grimms stehen zur Zeit 110 Milchkühe in Weidehaltung.
Viele Sorgen beschere den Landwirten der Verfall der Milchpreise. Derzeit sei der Preis akzeptabel. Die Frage ist aber, für wie lange. Die Bauern rechnen mit einen Rückfall in die Krise.
Um seine Milch direkt zu vermarkten, schaffte sich Jörg Grimm eine "Frischmilchzapfe" an. Nun können Kunden ihre Milch direkt ab Hof kaufen. Und das Unternehmen ging noch einen Schritt weiter: Mit der Anschaffung einer Pasteurisierungsanlage und neuen Automaten konnten neue Abnehmer für die eigene Milch gefunden werden. Bis es aber zu verwertbaren Abschlüssen mit einigen Handelsketten kam, war das ein steiniger Weg. Noch in diesem Jahr soll die Milch aus Niederwürschnitz in Aue, Stollberg und Lichtenstein zu haben sein.
Bei der weiteren Milch-Vermarktung trägt auch ein EU-Schulprogramm erste Früchte. Hier sind bereits acht Kindergärten unter Vertrag, die nun täglich mit frischer pasteurisierter Milch beliefert werden.
Ändern müsste sich laut Grimm so einiges in der Landwirtschaft. Die Bauern möchten den Milchpreis mitbestimmen und ihn nicht von Aldi und Co dirigiert bekommen.
In einen Milchviehbetrieb gibt es natürlich auch Kälber, die sich der Fachminister genauer ansah. Auch das leidige Problem mit den Ohrmarken ist ein Grund zur Diskussion. Wenn die Tiere mit einen Chip versehen würden, käme es in der Weidehaltung zu weniger Verletzungen bei Milchkühen und Schweinen. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
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14.08.2017 11:00 (Wirtschaft / Sport)
Anmelden zum Beachvolleyball in Schneeberg 
(MT) SCHNEEBERG: Sommer, Sand; Badelatschen, Bälle und sportbegeisterte Menschen - das sind vom 21. bis zum 26. August die Zutaten für Beachvolleyball vom Feinsten in Schneeberg. Wir haben beim Veranstalter nachgefragt.
Peter Stimpel (Bild), Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg: "Wir führen dieses Jahr zum neunten Mal das Beachvolleyballturnier auf dem Schneeberger Markt durch. Es ist uns ein Anliegen, Kindern und Jugendlichen einen Sport nahe zu bringen, der vielleicht nicht so alltäglich ist. Dabei werden wir an den Vormittagsstunden die ganze Woche den Schulen der Region wieder die Möglichkeit geben, für die meist 7. und 8. Klassen das Beachvolleyballspiel kennen zu lernen. An den Nachmittagen sind dann die Turniere in der gewohnten Form. Was dieses Jahr neu ist, die Volleyballerpartner, die uns über viele Jahre begleiten, sind jetzt Teil des VC Zschopau. Das ist ein Verein, der sehr hochklassig in Sachsen Volleyball spielt. Und hier werden wir den Regionaltrainer zu Gast haben, der den Jugendlichen wertvolle Tipps geben kann. Am Donnerstagabend ist ein Showkampf einer fast Profi-Mannschaft vorgesehen, die hier Volleyball auf höchstem Niveau demonstrieren wird."
Beachvolleyball auf dem Schneeberger Markt hat das Zeug, zu einer schönen Tradition zu werden. Die Resonanz ist ungebrochen.
Peter Stimpel: "Wir hatten in der Regel in den letzten Jahren um die 50 Mannschaften. Das könnte immer etwas schwanken, weil wir immer auch sehr kurzfristig Anmeldungen erhalten. Die Resonanz, so bei Facebook, ist sehr groß. Wir denken, dass es wieder in der Dimension liegen wird. Insgesamt werden 500 bis 600 Kinder und Jugendliche in der Woche hier Volleyball spielen."
Man kann den Organisatoren der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg ein Stück entgegen kommen, wenn man sich nicht erst auf dem letzten Drücker anmeldet.
Peter Stimpel: "Das wäre für uns immer gut, weil wir dann besser planen können. Es ist uns ja auch ein wichtiges Anliegen, dass wir niemanden ablehnen, der kurz vor Anmeldeschluss kommt. Aber langfristige Planung ist natürlich immer etwas einfacher. Wenn hunderte Kinder auf dem Markt stehen und warten, dass das Turnier los geht und man muss dann erst im Losverfahren klären, weil man es kurz vorher nicht wusste, wie viele Mannschaften teilnehmen, ist das etwas schwierig."
Wer aktiv beim großen Sportspektakel auf dem Schneeberger Markt dabei sein will: bitte schon jetzt anmelden. Außer dem Baggern und Schmettern am Netz gibt es neben den Sandfeldern auch noch ein nennenswertes Angebot.
Peter Stimpel: "Neben den 270 Tonnen Sand, die wir für die Spielflächen benötigen, wird natürlich wieder die Beach-Lounge etabliert. Sie hat im vorigen Jahr das erste Mal stattgefunden und einen tollen Anklang gefunden. Natürlich hatten wir 2016 auch ein tolles Wetter. Wir hoffen mal, dass das Wetter mitspielt und damit ist auch der gesellige Teil nach den Wettkämpfen wieder gewährleistet in der Beach-Lounge unseres Unternehmens."
Freuen wir uns auf die Zeit vom 21. bis 26. August mit attraktivem Beachvolleyball in Schneeberg. (Bildquelle: KJ/Mario Totzauer)
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14.08.2017 08:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Gästezahlen auf Vorjahresniveau 
(MT) DRESDEN/ANNABERG-BUCHHOLZ: Urlaub in Sachsen ist in diesem Sommer sehr gefragt, vor allem bei deutschen Gästen. Im Erzgebirge verläuft die Sommersaison bisher sehr gut: Der Tourismusverband Erzgebirge (TVE) schätzt ein, dass sich die Gäste- und Übernachtungszahlen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Hier konnte das Erzgebirge über die Sommermonate ein kontinuierliches leichtes Plus verzeichnen, was auch in diesem Jahr wieder angestrebt wird. Die aktuellen Buchungen für Juli und die Vorausbuchungen für August, die beim TVE bisher registriert wurden, sind sogar ein wenig höher als 2016.
Das Erzgebirge hat sich mit seinen vielfältigen Aktivangeboten mittlerweile sehr gut als Ganzjahresdestination am touristischen Markt etabliert. Für Kurzentschlossene, die ihren Sommerurlaub gerne im Erzgebirge verbringen möchten, gibt es nach Einschätzung des TVE auch jetzt noch tolle Angebote. (Bildquelle: TVE)
12.08.2017 08:00 (Wirtschaft)
Erstes gemeinsames Unternehmertreffen 
(MT) LAUTER: Der Wirtschafts- und Gewerbeverein Schwarzenberg und die Industrie- und Gewerbevereinigung Aue haben erstmals ein gemeinsames Unternehmertreffen durchgeführt. Der historische Schritt wurde von den Mitgliedern beider Vereine auf halber Strecke zwischen Schwarzenberg und Aue in Lauter vollzogen. Gastgeber war am 10. August die METAREC Metallrecycling GmbH. Neben Wissenswertem zum Thema Metall beziehungsweise Altmetall gab es unter anderem auch Infos zum relativ neuen Netzwerk ERZgesund - Gesunde Unternehmen im Erzgebirge. Das Netzwerk hat nach nur wenigen Monaten die ursprünglichen vier Grundpfeiler Ernährung, Stressbewältigung, Bewegung und Suchtprävention, um den Grundpfeiler Arbeitsplatz erweitert.
Die in Schwarzenberg und Aue ansässigen Wirtschaftsnetzwerke WGS und IGA verbindet eine ähnliche Zielstellung bei der Vereinsarbeit. Eine Fusion ist in Nächster Zeit aber nicht vorgesehen. (Bildquelle: KJ/Frank Miethling)
11.08.2017 07:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Facelift im Kaufland 
(MT) AUE: Das Kaufland in Aue hat sich einem Facelift, das heißt einer Verschönerung, unterzogen. Darüber freute sich Hausleiter Stefan Schubert am Mittwoch nach dem Umbau. Neben bunten Farben hat das Haus unter anderem einen Backshop und ein neues TO GO Regal im Eingangsbereich mit Artikeln für den schnellen Einkauf bekommen. Dafür wurde eine sechsstellige Summe investiert.
Stefan Schubert ging in seiner Ansprache auch auf die Partnerschaft mit erzTV ein. Er sagte: "Unser, schon immer riesiges umfangreiches Sortiment, brachte mich auf die Idee, mit Fernsehkoch Benjamin Unger in Kontakt zu treten. Hier fanden wir mit der erzTV-Sendung Treffpunkt Kulinarisch ein Medium, wo beide Seiten, sich durch Professionalität entwickeln konnten. Getragen durch die Macher vom KabelJournal Erzgebirge entstand hier eine tolle Partnerschaft, die ich vor Ort immer wieder täglich durch unsere Kunden wahrnehme."
Mit über 100 Mitarbeitern im Kaufland und ca. 40 Beschäftigten bei den Konzessionären ist der Auer Markt ein starker Arbeitgeber. Seit 1995 wird am Standort jährlich ein Auszubildender eingestellt.

Bild: Hausleiter Stefan Schubert (l.) zeigt Aues Oberbürgermeister Heinrich Kohl das umgestaltete Objekt. (Quelle: KJ/Oliver Taubmann)
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05.08.2017 06:00 (Wirtschaft)
Fehlende Kontrollen im Erzgebirgskreis  
(MT) CHEMNITZ/ANNABERG-BUCHHOLZ: Der Zoll soll die Reinigungsbranche im Erzgebirgskreis stärker in den Blick nehmen. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt. Nach Angaben der Gebäudereiniger-Gewerkschaft überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Hauptzollamt Erfurt im vergangenen Jahr 39 Reinigungsfirmen - das sind 41 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Das Gewerbe machte 2016 damit lediglich 1,4 Prozent aller Arbeitgeber-Kontrollen im Bereich des Erfurter Zolls aus.
"Das ist eindeutig zu wenig", kritisiert Andreas Herrmann. Nach Einschätzung des IG BAU-Bezirksvorsitzenden liegt nicht nur im Baugewerbe, sondern auch in der Reinigung noch immer "vieles im Argen": Lohn-Prellerei, Steuerhinterziehung oder nicht gezahlte Sozialabgaben seien in der Region alles andere als eine Seltenheit, so die IG BAU. Das bestätige die aktuelle Bilanz des Erfurter Hauptzollamtes: Demnach leitete die FKS im letzten Jahr 131 Ermittlungsverfahren in der Gebäudereinigung ein. Herrmann: "Bei nur 39 geprüften Betrieben ist das eine ziemlich hohe Quote."
Den Beamten sei dabei kein Vorwurf zu machen, betont der Gewerkschafter: "Die Kontrolleure leisten eine enorm wichtige Arbeit. Es sind jedoch schlicht zu wenige." 331 Mitarbeiter zählte die Erfurter FKS nach IG BAU-Informationen Ende letzten Jahres. "Ohne eine kräftige Aufstockung kommen die Prüfer ihren Aufgaben nicht hinterher", sagt Herrmann. Fehlende Kontrollen verstünden Wirtschaftskriminelle regelrecht als Einladung, Recht und Gesetz zu umgehen.
Die Gewerkschaft beruft sich bei der Zoll-Statistik auf eine Auswertung des Bundesfinanzministeriums für die Grünen-Bundestagsabgeordnete Beate Müller- Gemmeke. Danach sank die Zahl der Kontrollen in der Gebäudereinigung zwischen 2015 und 2016 bundesweit um 21 Prozent. (Bildquelle: IG BAU)
04.08.2017 16:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Sachsens größter Batteriespeicher 
(MT) CHEMNITZ: In Chemnitz ist Sachsens größter Batteriespeicher ans Netz gegangen. Für das Gelingen der Energiewende werden flexible Systeme benötigt, die Energie aufnehmen und wieder abgeben. Der neue Batteriespeicher in Chemnitz besitzt eine Kapazität von rund vier Millionen R6/AA-Batterien (1,5V/2,6Ah) oder 18.000 Autostarterbatterien (12V/74Ah) und sichert die regionale Stromqualität. Damit spart er jährlich rund 46.000 Tonnen Kohlendioxid ein, die sonst in einem konventionellen Kraftwerk anfallen würden. Die Anlage von eins und THEE ist die größte ihrer Art in Sachsen. (Bildquelle: eins/Peter Zschage)
04.08.2017 13:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Bürgersprechstunde 
(MT) SCHWARZENBERG: Am 8. August zwischen 13 Uhr und 16 Uhr besteht wieder die Möglichkeit, über Sorgen und Probleme mit dem Landtagsabgeordneten Alexander Krauß (Bild) zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Zur optimalen Zeiteinteilung der Bürgersprechstunde wird um Terminvereinbarung unter 03774 869394 gebeten. Das Bürgerbüro befindet sich in der Oberen Schlossstraße 11 in Schwarzenberg. (Bildquelle: KJ-Archiv)
02.08.2017 09:00 (Wirtschaft)
Arbeitslosigkeit steigt leicht 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Ist die Arbeitslosenquote im Erzgebirgskreis weiter gesunken? Eine Antwort auf diese Frage gab es am 1. August bei der Bekanntgabe der Arbeitsmarktzahlen in der Annaberger Arbeitsagentur. Sie ist es nicht!
Siegfried Bäumler (Bild), Agenturchef in Annaberg-Buchholz: "Wie jedes Jahr im Sommer zu beobachten, hat sich im Juli die Zahl der Arbeitslosen geringfügig erhöht und zwar um 140 auf 9.300. Der Anstieg betraf fast ausschließlich jüngere Menschen unter 20 Jahre. Die Ursache ist schnell gefunden: Viele Jugendliche haben die Schule, Studium oder eine Ausbildung beendet und suchen nun nach einem Job. Der Einstieg ist jedoch nicht immer nahtlos möglich, so dass sich viele erst einmal arbeitslos melden müssen. Erfahrungsgemäß werden aber in den nächsten Wochen die meisten Absolventen in Beschäftigung einmünden und damit den Arbeitsmarkt wieder entlasten", sagt Agenturchef Siegfried Bäumler. "Betriebe suchen anders als noch vor ein paar Jahren auch während der Urlaubs- und Ferienzeit geeignetes Personal und warten damit nicht mehr bis nach den Ferien", erklärt Bäumler die Entwicklung auf der Angebotsseite. Dieses Verhalten beobachten wir diesen Sommer erstmalig. Es ist ein Indiz dafür, dass der Bedarf an Fachkräften groß ist und die Suche nach geeignetem Personal immer schwieriger wird. Wir appellieren daher unablässig an Unternehmen, alle Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen und sich vertrauensvoll an den Ansprechpartner im Arbeitgeberservice zu wenden. Die kostenfreie Servicerufnummer 0800 4 5555 20 ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar".
Aktuell sind 9.339 Menschen ohne Job. Das sind 142 Personen oder 1,5 Prozent mehr als Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr sinken die Arbeitslosenzahlen um 1.421 oder 13,2 Prozent. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt damit aktuell bei 5,3 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 5,2 Prozent und im Vorjahr bei 6,0 Prozent.
Im aktuellen Monat schiebt sich Zschopau vor Stollberg an die Spitze aller Geschäftsstellen. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent nimmt sie den ersten Platz innerhalb der Erzgebirgsregion ein. 4,4 Prozent lautet das Ergebnis für Stollberg und 4,5 für Marienberg. Schwarzenberg folgt mit 5,4, Annaberg-Buchholz mit 5,6 und mit einigem Abstand bildet die Geschäftsstelle Aue mit 6,8 Prozent das Schlusslicht.
Auf dem Ausbildungsmarkt in der Erzgebirgsregion beginnt wenige Wochen vor Ausbildungsbeginn die heiße Phase. Viele Bewerber entscheiden sich jetzt für einen Ausbildungsplatz und auch Arbeitgeber werden zunehmend fündig. In der Region sind aktuell noch 692 Ausbildungsstellen zu besetzen. Dem gegenüber stehen 403 Bewerber, die mit Hilfe der Berufsberatung einen Ausbildungsplatz suchen.
"Arbeitgeber, die ihre freien Ausbildungsstellen bisher noch nicht besetzen konnten, sollten die Nachwuchssuche kreativ gestalten und auch schulschwächeren Bewerbern eine Chance auf Ausbildung geben. Oftmals erweisen sich diese Schüler als die besseren Praktiker. Zudem unterstützen wir hier mit geeigneten Förderinstrumenten", sagt Bäumler.
Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, sollten schnellstmöglich einen Termin mit ihrem Berufsberater vereinbaren.
Die Experten haben auch jetzt noch freie Angebote im Gepäck und können interessante Lehrstellen anbieten. Am schnellsten geht die Kontaktaufnahme über die kostenlose Service-Hotline 0800 4 5555 00 oder per E-Mail unter: Annaberg-Buchholz.Ausbildungsvermittlung@arbeitsagentur.de (Bildquelle: KJ/Mario Rusznyak)
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01.08.2017 10:49 (Wirtschaft)
Leichter Anstieg bei Arbeitslosigkeit 
(SvS) CHEMNITZ: Die gute Auftragslage der sächsischen Wirtschaft führt zu einer weiterhin guten Lage auf dem Arbeitsmarkt 2017. Mit einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent waren in Sachsen insgesamt 137.900 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 2.200 mehr Menschen als im Juni, aber 17.000 weniger als vor einem Jahr. Damit verändert sich die Arbeitslosigkeit nur geringfügig und verbleibt auf einem geringen Niveau. Der Anstieg sei auf das Ausbildungs- und Schulende zurückzuführen und meist von kurzer Dauer. Für die nächsten Wochen werde mit spürbaren Nachholeffekten auf dem Arbeitsmarkt gerechnet, weil viele Betriebe ihre Einstellungen auf die Zeit nach den Ferien verschoben haben. Das sei ein weiterer Grund für die steigende Zahl an freien Arbeitsstellen, sagte Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Aktuell sind in den sächsischen Arbeitsagenturen und Jobcentern insgesamt 37.132 freie Stellen gemeldet. Damit liegt die Arbeitskräftenachfrage um 1.217 Stellen über dem Niveau des Vormonats und um gut 4.500 Stellen über der des Vorjahres.
Dieser Trend hat sich auch im Agenturbereich Annaberg-Buchholz widergespiegelt. Hier waren im Juli 142 Arbeitslose mehr gezählt worden als im Juni 2017, aber 1.421 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote hier stieg leicht um einen Zehntel Punkt auf 5,3 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 6,0 Prozent. Mehr zu den Zahlen für das Erzgebirge morgen hier bei erzTV KOMPAKT.
28.07.2017 06:00 (Wirtschaft / Kultur)
Unterstützung für "fabulix" 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Stadtwerke Annaberg-Buchholz sind Hauptsponsor des Märchenfilmfestivals "fabulix". Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Mittwoch (26.07.) im Rathaus der Stadt Annaberg-Buchholz offiziell unterzeichnet. Schon seit Anfang dieses Jahres steht die Partnerschaft als Königssponsor fest. Neben dem finanziellen Engagement unterstützt das kommunale Unternehmen "fabulix" mit der kostenfreien Bereitstellung von Parkmöglichkeiten während der Festivaltage in der Tiefgarage unter dem Annaberger Markt für Künstler und Techniker sowie mit der Bereitstellung und Absicherung von entsprechenden Versorgungsleistungen zur technischen Durchführung.
Das Internationale Märchenfilmfestival "fabulix" findet vom 23. bis 27. August 2017 in Annaberg-Buchholz statt. Fünf Tage lang sind die schönsten Märchenfilme und viele andere Aktivitäten an drei Veranstaltungsorten in der einzigartigen Atmosphäre der Annaberger Altstadt zu erleben. (Bildquelle: Stadtwerke/Päßler)
26.07.2017 06:00 (Wirtschaft)
BIP je Erwerbstätiger - ERZ bei 70% 
(MT) KAMENZ: Knapp 114 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt wurden 2015 in Sachsen erwirtschaftet, 4,8 Prozent mehr als 2014 in Bezug auf die jeweiligen Preise. Diese Zahlen hat jetzt das Statistische Landesamt veröffentlicht.
Je Einwohner wurde 2015 in Sachsen ein Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 27.899 Euro je Einwohner erreicht. Mit 37.153 Euro je Einwohner lag die Stadt Dresden an der Spitze. Die Landeshauptstadt erreicht damit nahezu den Deutschlandwert. Das geringste Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt verzeichnete der Erzgebirgskreis mit 21.375 Euro, wobei zu berücksichtigen ist, dass nicht nur die Einwohner des jeweiligen Kreises, sondern auch die Einpendler an der Erwirtschaftung des Kreis-Bruttoinlandsprodukts beteiligt sind. Wird das Bruttoinlandsprodukt auf die Erwerbstätigen bezogen, reichte die Spanne von der Stadt Dresden mit 62.579 Euro bis zum Erzgebirgskreis mit 49.054 Euro. Der Erzgebirgskreis kam damit auf lediglich rund 70 Prozent des gesamtdeutschen Wertes.
21.07.2017 13:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Löhne steigen - Abstände bleiben 
(MT) CHEMNITZ: In Sachsen lag vergangenes Jahr der mittlere Lohn von Vollzeitbeschäftigten bei 2.388 Euro. Das waren 65 Euro mehr als im Jahr 2015. So ist es einer Mitteilung der Arbeitsagentur zu entnehmen. Bundesweit lag der Medianlohn, das ist das mittlere Bruttomonatsgehalt von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten, bei 3.133 Euro. Damit erhalten die Frauen und Männer in Sachsen weniger Geld für ihre Arbeit, als im bundesweiten Mittel.
Innerhalb Sachsens gibt es dabei erhebliche Lohnunterschiede. So liegt der Medianlohn von Dresden um fast 800 Euro über dem im Erzgebirgskreis.
09.07.2017 10:00 (Wirtschaft)
Zeitgemäßes Internetangebot für Bärenstein 
(MT) BÄRENSTEIN: In Bärenstein freuen sich Maik Graubner, Fachbereichsleiter Datennetze bei den Stadtwerken Annaberg-Buchholz, Bürgermeister Bernd Schlegel und Matthias Reuter, Geschäftsführer der Antennen Reuter GmbH, dass es im Grenzort nun ein zeitgemäßes Internetangebot gibt (Bild).
In Bärenstein seit 2015 laufenden Arbeiten sind nun soweit fortgeschritten, dass eine Signalversorgung aus Annaberg-Buchholz stabil anliegt und genutzt werden kann. Somit können ab dem 10. Juli alle Bärensteiner, die über einen aktiven Antennenanschluss verfügen, Highspeed-Internet und Telefonie von den Stadtwerken Annaberg-Buchholz nutzen. In der Praxis heißt das, mit bis zu 50.000 kbit/s online unterwegs zu sein. Auch im Ortsteil Niederschlag ist der aktive Teil des Antennennetzes versorgbar. (Bildquelle: Stadtwerke/Päßler)
08.07.2017 06:00 (Wirtschaft)
Erneut weniger Existenzgründungen 
(MT) CCHEMNITZ: Das Gründungsgeschehen im Freistaat Sachsen folgt dem bundesweiten Trend: Im vergangenen Jahr waren erneut sinkende Gründungszahlen sowohl im Haupt- als auch im Nebenerwerb zu verzeichnen. Insgesamt gibt es derzeit nur etwa halb so viele Gründungen wie noch vor zehn Jahren. Das geht aus der aktuellen Ausgabe des Sächsischen Gründerreports hervor, den das Sächsische ExistenzgründerNetzwerk (SEN) bereits zum sechsten Mal veröffentlicht.
10.328 Gründer gingen 2016 den Weg in die hauptberufliche Selbstständigkeit - rund 800 weniger als 2015. Die Zahl der Neugründungen im Nebenerwerb lag im Vorjahr bei 10.187. Hier wurde ein Rückgang um zehn Prozent gegenüber 2015 verzeichnet.
Auch der so genannte Gründungssaldo - die Differenz aus Existenzgründungen und Liquidationen - bleibt weiter negativ und lag bei rund 2.880 Unternehmen. Dies ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil die Entwicklung bei den gewerblichen Unternehmensschließungen rückläufig ist. Der negative Gründungssaldo hält bereits seit
dem Jahr 2007 an und pegelt sich seit 2012 in etwa auf diesem Niveau ein.
Als Gründe für die niedrige Gründungsbereitschaft werden vor allem die günstige Konjunktur und die daraus resultierenden guten Arbeitsmarktbedingungen genannt. Viele sehen wenige Anreize, das vermeintliche Risiko einer Gründung einzugehen.
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Bundesland / Bezirk:
Sachsen / Chemnitz
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Höhe:
550-660m ü. NN
Fläche / Einwohner:
481 ha / 1.291
Geokoordinaten:
Länge 12.9250 / E 12° 56' 0"
Breite 50.6750 / N 50° 40' 0"

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