WILLKOMMEN
BILDERGALERIE
BÜRGERSERVICE
HAUS DES GASTES
NACHRICHTEN
WIRTSCHAFT
POLITIK
SPORT
MEDIEN
KULTUR
SONSTIGES
STADTBOTE
VERANSTALTUNGEN
GESCHICHTE
WIRTSCHAFT / VEREINE
SEHENSWERTES
UNTERKÜNFTE
WINTERSPORT
WETTERDATEN
KONTAKT
IMPRESSUM


Haus des Gastes Thum

www.echt-erzgebirge.de

www.5min-online.eu

vergrößerte Kartenansicht

Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Wirtschaft

    
26.03.2017 14:00 (Wirtschaft)
Über 100 Einreichungen bei futureSAX 
(MT) DRESDEN: Über 100 Unternehmen und Gründer haben sich in diesem Jahr für den Sächsischen Staatspreis für Innovation und den futureSAX-Ideenwettbewerb beworben bzw. Vorschläge für den Transferpreis abgegeben. Aus allen Bewerbungen ermittelt eine Fachjury jetzt die besten sächsischen Ideen, Innovationen und Transferprojekte.
futureSAX - die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen - ist ein Projekt des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Die Plattform gibt Gründern und Unternehmern aus Sachsen Wachstumsimpulse und vernetzt branchenübergreifend Innovatoren aus Wissenschaft und Wirtschaft. Zur Finanzierung des Wachstums bietet futureSAX Gründern und Unternehmern zahlreiche Matchingmöglichkeiten mit Kapitalgebern.
26.03.2017 11:00 (Wirtschaft / Politik)
55 Millionen für betriebliche Ausbildung 
(MT) DRESDEN: Der Freistaat Sachsen leistet mit den Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) einen beachtlichen Beitrag zur Stärkung der dualen Ausbildung. "Ob für unsere Auszubildenden oder für unsere Ausbildungsunternehmen, der ESF bietet zahlreiche Chancen für eine erfolgreiche betriebliche Ausbildung", wirbt Sachsens Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Dulig (Bild) für das europäische Förderinstrument. Die Zahlen unterstreichen die Bedeutsamkeit. Insgesamt stehen im Förderzeitraum 2014 bis 2020 hierfür rund 55 Millionen Euro aus ESF- und Landesmitteln bereit, davon profitieren bereits mehr als 23.000 sächsische Auszubildende.
Mehr als 3.800 Auszubildende nutzten die Möglichkeit des Erwerbs von geförderten Zusatzqualifikationen. Sie haben damit zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten erworben, die nicht zuletzt auch ihre Chancen auf einen interessanten und qualifizierten Arbeitsplatz erhöhen. "Ich kann nur jeden Auszubildenden ermuntern, sich schon während der Ausbildung weiter zu qualifizieren. Der Berufsalltag der Gegenwart und Zukunft ist noch weitaus vielfältiger, als es die Ausbildung sein kann", so Dulig. Mit einer geförderten Zusatzqualifikation ist von einem Kurs zum Weinberater, dem Erwerb von Bedienberechtigungen für Kettensägen, Turmdrehkräne und Zugmaschinen bis zum Kreativkurs Möbelbau vieles möglich.
Neben diesem freiwilligen Qualifizierungsangebot unterstützt der Freistaat Sachsen mit dem ESF auch die unverzichtbaren Elemente wie die überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen in der betrieblichen Ausbildung. Jedes Jahr nehmen mehr als 8.500 Auszubildende an überbetrieblichen Lehrgängen im Handwerk (ÜLU) und Ausbildungsmaßnahmen in der Land-, Forst- und Hauswirtschaft teil. Hohes Interesse besteht auch weiterhin an der Förderung der Verbundausbildung.
Im Rahmen der ESF-Richtlinie "Berufliche Bildung", für die dem Freistaat im Förderzeitraum 2014 bis 2020 rund 238 Millionen Euro aus Mitteln der EU und des Landes zur Verfügung stehen, entfallen 54,9 Millionen Euro auf die Förderung der betrieblichen Ausbildung. Davon sind bereits rund 15 Millionen Euro bewilligt. (Bildquelle: KJ-Archiv)
26.03.2017 07:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Zehn Jahre Sponsoringfibel 
(MT) CHEMNITZ: Die Sponsoringfibel von enviaM und MITGAS verzeichnet eine zehnjährige Erfolgsgeschichte. Seit ihrer Erstauflage 2007 wurden über 3.000 gemeinnützige Projekte in Ostdeutschland unterstützt. Im Erzgebirgskreis wurden dank der Sponsoringfibel 245 Vorhaben mit mehr als 462.000 Euro gefördert. So lud die Abteilung Radwandern des TSV Geyer Kinder und Jugendliche im Jahr 2016 zu einem gemeinsamen Ausflug mit den Rädern ein.
Die enviaM-Gruppe ist derzeit gemessen an Umsatz und Absatz der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Der Unternehmensverbund versorgt rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen.
24.03.2017 10:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Berufsorientierung in eigener Schule 
(MT) SCHNEEBERG: Wer heutzutage auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle ist, der hat die Qual der Wahl. Da kommt es ganz gelegen, dass die Oberschule Bergstadt Schneeberg die Mädchen und Jungen fast 40 Institutionen, Handwerker und Gewerbetreibende zu einer Ausbildungsmesse in ihre Turnhalle locken konnte.
Geordnet und in angenehmer Atmosphäre konnten sich die Schüler gut organisiert über ihre beruflichen Perspektiven informieren. Das Angebot hat in der Oberschule Bergstadt Schneeberg schon Tradition. Auch in diesem Jahr trafen die Azubis von Morgen am Nachmittag des 22. März auf interessante und mitunter kaum bekannte beziehungsweise beachtete Berufe. Auf ihre Fragen zu den einzelnen Berufsbildern bekamen sie Antworten von kompetenter Stelle.
Der Ausbildungsmarkt hat sich in den letzten zehn Jahren gewandelt. Gab es früher mehr Bewerber als Stellen, ist es jetzt umgekehrt. Das Erzgebirge hat im Verhältnis zu den Schulabgängern ein Überangebot an Ausbildungsstellen. Das unterstreichen Zahlen der Arbeitsagentur. Zum Ausbildungsbeginn 2016/2017 waren im Erzgebirgskreis noch 555 Lehrstellen unbesetzt. Demgegenüber standen 224 Bewerber, die noch keine Ausbildungsstelle gefunden hatten. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
 » M E D I A T H E K  |VideoBerufsorientierung in eigener Schule  
24.03.2017 08:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Stollberg App für Innenstadtbelebung 
(DTPA/FM/MT) STOLLBERG: "Sei genial - kauf lokal" - mit diesem Aufruf soll in Stollberg die Innenstadt belebt werden. Doch Stadtverwaltung und Gewerbeverein haben sich mit ihren Partnern mehr einfallen lassen, als nur einen Slogan.
Stollberg ist eine der Modellstädte im Innenstadtnetzwerk "Lust auf Innenstadt", das vom Sächsischen Staatsministerium des Innern initiierten wurde. Bei einem Pressegespräch im Rathaus wurde das Projekt vorgestellt, das sich unter anderem mit dem Leerstandsmanagement in der Stadt Stollberg beschäftigt. Im Rahmen des Innenstadtnetzwerkes werden in den teilnehmenden Städten aber auch verschiedene Aktionen geplant und durchgeführt. Noch vor Ostern können sich die Stollberger auf Neue Angebote freuen.
Olaf Ludwig vom Gewerbeverein Stollberg: "Freuen können sie sich über eine neue Stollberg App. In dieser App werden sich viele Gewerbetreibende mit ihren Angeboten präsentieren. Es können sich Vereine präsentieren und es werden Veranstaltungen in der Stadt bekannt gemacht. Man kann mit seinem Handy jederzeit darauf zugreifen, so dass man ständig aktuelle Informationen von den Händlern und Vereinen der Stadt erhalten kann."
Im Mittelpunkt der Stollberg App stehen vor allem tagesaktuelle Neuigkeiten, die zentral zur Verfügung gestellt werden sollen.
Pünktlich zum Ostergeschäft gibt es außerdem ein weiteres neues Werkzeug, um Umsatz in der Region zu halten:
Olaf Ludwig: "Es wird einen Stadtgutschein geben, ähnlich eines Centergutscheins. Der kann an verschieden Stellen in der Stadt erworben und in den meisten Geschäften der Stadt eingelöst werden."
Wer in Stollberg künftig nicht weiß, was er zu diversen Anlässen verschenken soll, wird damit nicht mehr nur auf Amazon & Co-Gutscheine zurückgreifen können. Als Alternative gibt es einen Stollberg-Gutschein. Eine Liste aller teilnehmenden Einzelhändler, Dienstleister und Handwerker wird in der Stollberg App zu finden sein. Und damit schließt sich der Kreis. Fast, denn es bleibt noch zu erwähnen, dass die Einführung dieses n Produkts zur Innenstadtbelebung verbunden ist mit einem gemeinsamen Gewinnspiel der Gewerbetreibenden. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
 » M E D I A T H E K  |VideoStollberg App für Innenstadtbelebung  
23.03.2017 09:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Auszeichnung für Geschäft in Schwarzenberg 
(MT) SCHWARZENBERG: Mit dem Qualitätszeichen "Generationenfreundliches Einkaufen" kann sich die Filiale Schwarzenberg der Spar-Land Handels GmbH im "RingCenter" freuen. Der Verein Handelsverband Sachsen hat das Zertifikat am Mittwoch (22.03.) verliehen. Thomas Hahn, Amtsleiter in der Stadtverwaltung Schwarzenberg, überreichte die Urkunde zur Auszeichnung gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen, René Glaser, an den Geschäftsführer der Spar-Land-Handels GmbH René Heber.
Für das Qualitätszeichen werden Einzelhändler anhand eines Katalogs mit insgesamt 63 relevanten Kriterien durch eigens dafür geschulte Testerinnen und Tester geprüft. Die Kriterien beziehen sich unter anderem auf Leistungsangebote, Zugangsmöglichkeiten, Ausstattung der Geschäftsräume und das Serviceverhalten. Die Auszeichnung wird mit einem leuchtend orangefarbenen Logo an der Eingangstür sichtbar gemacht. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
23.03.2017 07:00 (Wirtschaft)
Informationsabende für Existenzgründer 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge sieht die Begleitung von Existenzgründern aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistung auf den Weg in die Selbständigkeit als eine wichtige Aufgabe an. Wie bei einer Pressekonferenz in Annaberg-Buchholz zu erfahren war, wird unter anderem zu den Themen Businessplan, Gewerberecht, Fördermöglichkeiten und soziale Absicherung und beraten zu vielen individuellen Fragen informiert. Eine Besonderheit gegenüber anderen Regionen sei die enge Zusammenarbeit von IHK, Wirtschaftsförderung, Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit im Erzgebirgskreis. So wurde gemeinsam ein "Fahrplan für Existenzgründer" entwickelt, der mit dem monatlichen kostenfreien Informationsabend beginnt. Darauf aufbauend gibt es eine vierteilige Workshop-Reihe für Gründer und Jungunternehmer.
Die nächsten Informationsabende sind: 29.03.2017 Ort: IHK, Geyersdorfer Straße 9a, Annaberg-B.; 26.04.2017 Ort: GDZ (Bild), Adam-Ries-Straße 16, Annaberg-B., Beginn ist jeweils 17 Uhr. Interessenten können sich an die IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge wenden: Bereich Handel/ Dienstleistungen: Peggy Rösner (Tel. 03733 1304-4124, peggy.roesner@chemnitz.ihk.de) oder Bereich Industrie Außenwirtschaft: Dagmar Meyer (Tel. 03733 1304-4112, dagmar.meyer@chemnitz.ihk.de) (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
21.03.2017 07:00 (Wirtschaft)
IHK hilft bei Unternehmensnachfolge 
(MT) Unternehmensnachfolge - ein wichtiges Thema, mit dem sich die Unternehmen häufig zu spät beschäftigen. Zur Sicherung der Unternehmensnachfolge setzt die IHK Chemnitz seit knapp vier Jahren ein Moderatorenkonzept um. Seit dem Projektstart im Juni 2013 wurden insgesamt 560 Fälle vom IHK Moderator begleitet.
Die Regelung einer Nachfolge kann bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen. Das ist ein Fakt, der oftmals unterschätzt wird und somit die Nachfolgeregelung immer wieder Aufschub findet. Dabei ist eine frühzeitige Vorbereitung wichtig, um auch das Unternehmen weiter am Markt zu halten. Hier setzt das Moderatorenkonzept an, welches vom Freistaat Sachsen unterstützt wird.
Ziel der Moderation ist es, potenzielle Übergeber frühzeitig zu sensibilisieren und Unterstützung durch einen fachlich qualifizierten Ansprechpartner und Moderator anzubieten, der in allen Phasen der Betriebsübergabe zur Seite steht. Es wird sensibel und vertraulich dort angesetzt, wo die Problemstellungen gegeben sind.
Gemeinsam mit dem Unternehmer erfolgt die Klärung, ob ein potenzieller Nachfolger aus dem Familien- oder dem Mitarbeiterkreis vorhanden ist oder ein externer Nachfolger gesucht werden muss. Bei der Suche unterstützt die Industrie- und Handelskammer mit Hilfe der bundesweiten Nachfolgebörse "nexxt change" sowie der IHK-Existenzgründungs-/Nachfolgebörse. Ebenso führt die IHK Chemnitz eine interne Datenbank für potenzielle Nachfolgeinteressenten. Grundlage ist ein persönliches Gespräch mit dem Moderator oder einem IHK-Nachfolgeberater.
Für tiefgreifende Beratungen, z. B. im steuerlichen Bereich, bietet die Industrie- und Handelskammer Chemnitz einen speziellen Sprechtag einmal im Monat mit einem unabhängigen Steuerberater an. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass neben der Finanzierung des Kaufpreises auch die Altersversorgung ein Problem darstellen kann. Strukturiertes Vorgehen ist in der Findungsphase das A und O.
Eine individuelle Terminvereinbarung ist unter Tel. 0371 6900-1235 möglich.
18.03.2017 08:30 (Wirtschaft)
IHK-Wahl steht bevor 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im April 2017 werden die Vertreter der Vollversammlung sowie der fünf Regionalversammlungen der IHK Chemnitz gewählt. Die Vollversammlung wird im Juni 2017 mit ihrer konstituierenden Sitzung die Arbeit aufnehmen und ein neues Präsidium wählen.
Die IHK ist die Selbstverwaltung der Wirtschaft. Viele Aufgaben, etwa im Prüfungswesen oder der Berufsausbildung, erledigt sie im Auftrag des Staates. Zudem bietet sie Dienstleistungen für ihre Mitgliedsunternehmen an und bündelt als "Stimme der Wirtschaft" die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.
Ehrenamtlich bringen die Mitglieder der Regionalversammlung die Wirtschaft im Erzgebirge voran: in drei Arbeitskreisen arbeiten sie an drängenden Problemen unserer Region. Die Themen Verkehrsinfrastruktur und Internet-Breitbandinfrastruktur sowie Innenstadtentwicklung sind fest etabliert und sammeln die Interessen der Akteure und tragen die Anliegen an Behörden weiter bzw. sind mit eigenen Aktivitäten präsent. (Bildquelle: Michael Burkhardt)
18.03.2017 08:00 (Wirtschaft / Politik)
5 Jahre Jobcenter Erzgebirgskreis 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Seit fünf Jahren arbeitet das Jobcenter Erzgebirgskreis unter kommunaler Regie. Aus diesem Anlass hatte das Landratsamt Medienvertreter zu einer Pressekonferenz in das Dienstgebäude nach Annaberg-Buchholz eingeladen.
Zu Beginn nannte Landrat Frank Vogel (r.) noch einmal den Hauptgrund für die Entscheidung zur Optionskommune: Es war das Bestreben des Landkreises, für den betroffenen Personenkreis Leistungen aus einer Hand anzubieten. Nur eine ganzheitliche Betreuung verbessert die Chancen auf eine berufliche Integration. Die Praxis zeigt, dass viele Vermittlungshemmnisse, die eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt erschweren oder verhindern, innerhalb der Bedarfsgemeinschaft bzw. der Familie zu suchen sind und nur im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung durch ein "Familienmanagement" gelöst werden können. Hierfür stehen dem Jobcenter spezialisierte und sehr gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Dabei wird insbesondere die Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Rechtskreisen SGB VIII, SGB XII und AsylbLG stetig intensiviert.
Die Entscheidung für ein Jobcenter in kommunaler Trägerschaft war somit richtig, hob Landrat Vogel hervor. Die Erfolge sprechen für sich: So sank die durchschnittliche Anzahl der Bedarfsgemeinschaften von 18.460 im Jahr 2012 auf 12.789 Bedarfsgemeinschaften im Jahr 2016. Das ist eine Verringerung um fast 31 %.
Parallel dazu entwickelte sich auch die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (eLb). Waren es 2012 noch durchschnittlich 24.316 eLb, verringerte sich die Anzahl im Jahr 2016 um 35 % auf 15.918.
Abteilungsleiter Frank Reißmann (l.) hob in diesem Zusammenhang hervor, dass es um die ganzheitliche und nachhaltige Betreuung gehe. Gerade im Bezug auf die Nachhaltigkeit nehme das Jobcenter Erzgebirgskreis im Vergleich mit 27 weiteren vergleichbaren Jobcentern in Deutschland in Sachsen den 1. Platz und im Bundesvergleich den 2. Platz ein. Nachhaltigkeit bedeutet hier ganz konkret, dass von den 3977 Bürgerinnen und Bürgern, die im letzten Jahr im Landkreis erfolgreich in Arbeit und Ausbildung integriert werden konnten, 73 % auch noch nach einem Jahr in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen.
Die positive Entwicklung hat jedoch zur Folge, dass der Bund seine Zuschüsse an den Kreis reduziert. Im Verwaltungskostenhaushalt verringerte er seine Zuweisung 2017 gegenüber 2016 um ca. 1.400.000 ¤ auf ca.21.000.000 ¤, das entspricht einer Kürzung von über 6 %. 2016 wurden für den Eingliederungshaushalt durch den Bund ca.16.000.000 ¤ zugeteilt. 2017 verringerte sich die Zuteilung auf ca. 14.000.000 ¤. Damit stehen über 12 % weniger Mittel, das sind etwa 2 Mio. ¤, zur Verfügung. Diese reduzierten Mittel reichen jedoch nicht aus, um die positive Entwicklung fortzuführen. Darauf macht die Behörde schon seit langem aufmerksam.
Die Erfolgsgeschichte fünf Jahre Jobcenter Erzgebirgskreis wäre nicht möglich ohne die sehr gute und erfolgreiche Arbeit all jener, die diesen Prozess begleitet haben. Dazu gehören nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Ohne das Mitwirken der Arbeitgeber, der Industrie- und Handwerkbetriebe, wäre diese Bilanz auch nicht möglich. Landrat Frank Vogel dankte allen an dieser Stelle dafür. (Bildquelle: Michael Burkhardt)
 » M E D I A T H E K  |Video5 Jahre Jobcenter Erzgebirgskreis  
17.03.2017 16:30 (Wirtschaft)
Sächsische Kartoffeln im Norden 
(MT) HAMBURG: Mit dem Slogan "Frischer denn je!" gibt die INTERNORGA die Marschrichtung für den Außer-Haus-Markt für Gastronomen, Hoteliers und Kantinen sowie Bäckereien und Konditoren vor. Vom 17. bis 21. März 2017 findet der zukunftsorientierte und moderne Branchentreff in Hamburg statt, bei dem sich insgesamt sechs Unternehmen der sächsischen Ernährungswirtschaft an einem Gemeinschaftsstand präsentieren.
Die Friweika eG aus Weidensdorf liefert als erfolgreiches Unternehmen der Lebensmittelbranche seit mehr als 45 Jahren regionale und internationale Kartoffelspezialitäten vom Besten der Natur für den Einzelhandel als auch im Food Service. Die Genossenschaft exportiert ihre Kartoffelprodukte in über zehn Länder weltweit. Unter anderem mit neuen Frischeartikeln für den schnellen Kartoffelgenuss präsentiert sich das Unternehmen auf der INTERNORGA.
Weiterhin am sächsischen Gemeinschaftsstand vertreten sind: die Spezialbürsten Hochmuth GbR aus Stützengrün, die Heinrich Karow KG aus Plauen, die G-Corn Produktions- und Vertriebs GmbH aus Taucha, die Bergquell Brauerei GmbH aus Löbau und die Natur Hurtig aus Chemnitz.
17.03.2017 16:00 (Wirtschaft)
Tore auf zur Woche der offenen Unternehmen 2017 
(JED) ERZGEBIRGE: Alle Tore und Türen standen den Jugendlichen im Erzgebirgskreis vom 13. bis 18. März offen. Zur diesjährigen Woche der offenen Unternehmen offerierten fast 280 erzgebirgische Unternehmen ihre Angebote. Der Startschuss zur 15. Auflage fiel am 13.März in der SCHERDEL Marienberg GmbH. Vor über 100 Anwesenden eröffneten der Chef der Wirtschaftsförderung Erzgebirge Matthias Lißke und Landrat Frank Vogel die wohl wichtigste Form der Berufsorientierung im Erzgebirge. Auch für den Metallverarbeitungsbetrieb mit 4.800 Mitarbeitern hat die Ausbildung eigener Fachkräfte natürlich einen hohen Stellenwert.
Die ganze erzgebirgische Branchenvielfalt wurde 2017 auf über 500 Terminen vorgestellt. Auch in Schwarzenberg bei EKS - Elektroanlagenbau und Kfz-Service - beteiligte man sich wieder an der Berufsorientierungswoche. Das Unternehmen gibt es seit 1960 und hat aktuell fünf Jugendliche in Ausbildung.
Oftmals liegen die Vorstellung vom Berufsbild und den tatsächlichen Tätigkeiten weit auseinander. Die Woche der offenen Unternehmen bietet auch da Vorteile; junge Interessenten und künftigen Ausbilder können sich schnell kennenlernen, Fragen stellen und so gebündelt eine große Zielgruppe ansprechen.
Auch die KabelJournal GmbH beteiligt sich seit 2009 an der Aktionswoche; in diesem Jahr hatten wir fast 80 Interessenten zu Gast. Mitmachen war auch bei uns erwünscht!

Bild: Jugendliche konnten sich diese Woche im erzTV-Studio umsehen und auch gern selbst moderieren. (Quelle: KJ/Patrick Schmidl)
 » M E D I A T H E K  |VideoTore auf zur Woche der offenen Unternehmen 2017  
15.03.2017 16:00 (Wirtschaft)
Starke Wirtschaft im Erzgebirge 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die IHK Regionalkammer Erzgebirge hat am Dienstag in Annaberg-Buchholz vor Pressevertretern der hiesigen Wirtschaft gute Noten verteilt. Geschäftsführerin Jana Dost (Bild): "Die Wirtschaft im Erzgebirgskreis hat sich 2016 wunderbar entwickelt. Wir haben besonders in unseren Kernkompetenzen, der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Maschinenbau, noch mal kräftig zulegen können. Das ist ein gutes Ergebnis für das letzte Jahr, was sich auch in diesem Jahr so fortsetzt."
Die innovativen Unternehmen in den genannten Branchen spezialisierten sich immer weiter und seien längst nicht mehr nur die "verlängerte Werkbank" für andere.
Das spiegelt sich unter anderem in den Gesamtumsätzen der Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigte wieder.
Bei der Herstellung von Metallerzeugnissen gab es 2016 ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber 2015, im Maschinenbau gar von 23,3 Prozent.
Den damit einhergehenden großen Herausforderungen - wie der Suche nach bzw. der Ausbildung eigener Fachkräfte - begegnet man mit individuellen Lösungen und vernetzten Aktionen. Als Beispiel wurde die "Woche der offenen Unternehmen" genannt.
Im Juni 2015 verzeichnete die Wirtschaft im Erzgebirge 111.902 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, ein Jahr später 113.350. Das sind 1,3 Prozent mehr. 32,5 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten haben ihren Job im verarbeitenden Gewerbe.
Weitere beim Pressetermin angesprochene Themen waren die IHK Wahl 2017, die berufliche Weiterbildung und Leistungen der Berufsausbildung, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge sowie Internet-Breitbandversorgung, Innenstadtentwicklung und Verkehrsinfrastruktur - erzTV wird weiter berichten. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
 » M E D I A T H E K  |VideoStarke Wirtschaft im Erzgebirge  
14.03.2017 15:00 (Wirtschaft)
Woche der offenen Unternehmen 
(MT) MARIENBERG: "Die Woche der offenen Unternehmen" im Erzgebirgskreis ist eine der jährlich wichtigsten Aktionen zur Berufsorientierung. Der offizielle Startschuss zur 15. Auflage fiel am Montag (13.03.) bei der SCHERDEL Marienberg GmbH.
280 erzgebirgische Unternehmen offerieren bis 18. März ihre Ausbildungsstellen. Über 10.300 einzelne Termine wurden in den letzten Wochen durch das Team der Wirtschaftsförderung Erzgebirge zwischen Unternehmen und Schülern sowie deren Eltern im Erzgebirgskreis vereinbart.
Die Chance auf eine fundierte berufliche Perspektive im Erzgebirge ist für die Jugendlichen heute so groß wie nie, die Palette an Berufsbildern und Karrieremöglichkeiten bunt. (Bildquelle: Landratsamt Erzgebirgskreis)
13.03.2017 15:00 (Wirtschaft)
Wirte im Schnee 
(SvS) OBERWIESENTHAL: Am 15. und 16. März findet in der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, Oberwiesenthal, das 1. Sächsische Wirte-Rennen statt. Jens Ellinger, geschäftsführender Gesellschafter des Elldus Resort ist mit seinem Familienunternehmen Veranstalter und Organisator dieses spannenden Events. Mit seinem Team aus Küche und Service mal bei einem ganz artfremden "Wettkampf" zu starten, bringt garantiert Spaß und gute Laune. Nicht zuletzt dürfen sich alle Teilnehmer auf ein unterhaltsames Rahmenprogramm im Schnee freuen, sagt Jens Ellinger, der als Vizepräsident des DEHOGA Sachsen damit gerne neue Impulse für ein besseres Vernetzen der Betriebe der Branche geben möchte.
Am Mittwoch startet das Event um 15 Uhr mit Testskifahren und findet um 18 Uhr seine Fortsetzung mit einem Gaudi-Rennen. Anschließend gibt es beste Unterhaltung bei der Open-Air-Party mit Livemusik direkt im Zielbereich an der Vierersesselbahn. Am Donnerstag, 16. März, beginnt das 1. Sächsische Wirte-Rennen mit dem Riesentorlauf um 14 Uhr. Skiexperten und Partner der Region garantieren mit ihrem Know-How beste sportliche und professionelle Bedingungen und einen fairen Wettkampf.
Das Nenngeld beträgt 20 Euro pro Teilnehmer. Die Anmeldung erfolgt über das Elldus Resort, info@elldus.de oder telefonisch unter 037348 12660. Anmeldeschluss ist der 14. März um 18 Uhr.
13.03.2017 13:03 (Wirtschaft / Politik)
Regionalität statt Globalisierung 
(SvS) DRESDEN: Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat heute (13.03.) in Dresden den symbolischen Startschuss für das neue Verbraucherportal gegeben. Mit dem Onlineportal REGIONALES.SACHSEN.DE wird für den Verbraucher eine moderne Plattform geschaffen, die Regionalität und Digitalisierung miteinander verknüpft und auf eine stärkere Regionalvermarktung setzt. Dazu sagte er: "Ich wünsche mir eine rege Nutzung dieses Onlineportals durch die Anbieter regionaler Produkte und eine große Anzahl an Verbraucher-,Klicks'. Denn für eine stärkere Regionalvermarktung müssen sich Angebot und Nachfrage gleichermaßen entwickeln. Gerade weil wir in einer von Globalisierung geprägten Zeit leben, gibt es bei den Verbrauchern wieder den deutlichen Wunsch nach Authentizität, Echtheit, Tradition und Heimat." Auch das Umweltbewusstsein sowie der Nachhaltigkeitsgedanke würden für viele Menschen immer wichtiger, so der Minister.
Regionale Akteure können mit dem Onlineportal ihre Präsenz erweitern und ihren Umsatz stärken. Zudem tragen regionale Vertriebsstrategien zur Existenzsicherung von landwirtschaftlichen Betrieben bei und sichern damit Arbeitsplätze im ländlichen Raum.
Mit der Online-Plattform können Aktivitäten zur Vermarktung regionaler Lebensmittel gebündelt und vernetzt werden. Die Präsentation sächsischer "Spezialitäten" im Onlineportal bildet einen weiteren Schwerpunkt.
» L I N K S  zur Nachricht
weitere Info’s: Das neue Verbraucherportal REGIONALES.SACHSEN.DE
11.03.2017 10:00 (Wirtschaft)
Strauchbeerenanbau in Sachsen 
(MT) KAMENZ: Der Strauchbeerenanbau gewinnt in Sachsen weiter an Bedeutung. Im Freistaat wurden 2016 auf 330 Hektar durch 45 landwirtschaftliche Betriebe Strauchbeeren angebaut. Das sind 24 Hektar bzw. knapp acht Prozent mehr als im Vorjahr.
Die vom Anbauumfang bedeutendste Strauchbeerenart war die Aronia (Apfelbeere) mit 167 Hektar, was einem Flächenanteil von 51 Prozent entspricht, gefolgt von Johannisbeeren mit 95 Hektar und Kulturheidelbeeren mit 31 Hektar.
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden insgesamt 991 Tonnen Beeren geerntet.
11.03.2017 09:00 (Wirtschaft)
Landrat besucht Messe in Leipzig 
(MT) LEIPZIG: Auf der Messe intec/Z in Leipzig war das Erzgebirge gut vertreten. Allein auf dem 200 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH stellten sich 14 Firmen aus den regionalen Schlüsselbranchen Maschinenbau- und Automobilzulieferer, Metallbearbeitung, Kunststoff- sowie Elektrotechnik vor.
Am 08. März besuchte Landrat Frank Vogel die Messe. Neben dem Rundgang durch die Messehallen gab es einen kleinen Empfang am Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Landrat Frank Vogel danke dabei den Firmen für ihre Teilnahme an der Messe und ihre Präsenz sowie der dadurch entstehenden guten Außenwirkung der Erzgebirgsregion als Wirtschaftsstandort. (Bildquelle: Beuthner/Landratsamt Erzgebirgskreis)
09.03.2017 07:00 (Wirtschaft)
Blick auf Europas Unternehmergeist 
(MT) ANABERG-BUCHHOLZ: Von erfahrenen Unternehmern profitieren, branchenspezifisches Wissen austauschen, neue Kooperationen aufbauen - und das Ganze grenzenlos europaweit, kann Jungunternehmern völlig neue Impulse liefern. Möglich wird dies durch "Erasmus für Jungunternehmer", ein von der Europäischen Union finanziertes Austauschprogramm für Unternehmerinnen und Unternehmer.
Diese sollten höchstens drei Jahre am Markt sein oder eine Gründungsabsicht haben, um in von der Chance des ein - bis sechsmonatigen Auslandsaufenthaltes zu profitieren. Dieser zielt darauf ab, mit einem erfahrenen Unternehmer in einem anderen EU-Mitgliedsstaat an konkreten Projekten zu arbeiten und eigene Fähigkeiten so auszubauen.
Auch umgekehrt besteht mit diesem Programm die Möglichkeit als regionales Unternehmen einen von der EU unterstützten Jungunternehmer aufzunehmen und durch den Erfahrungsaustausch neue Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen. Dafür entstehen dem Unternehmen keine Kosten. Auch dieser Austausch kann ein bis sechs Monate dauern.
Details zum Programm erhalten Interessierte bei der Informationsveranstaltung zum Austauschprogramm am 14. März von 16 bis 18 Uhr im Technologieorientierten Gründer- Und Dienstleistungszentrum Annaberg (Raum 456).
Daniela Samuel vom Technologie- und Gründerzentrum Bautzen GmbH (als eine der lokalen Kontaktstellen für das Programm) erläutert in ihrem Vortrag, welche Möglichkeiten sich durch das Programm bieten und wie man Schritt für Schritt vorgeht um Teilnehmer des Austauschprogramms zu werden.
Anmeldungen an: EUROPE DIRECT Informationszentrum Erzgebirge, Susann Thiele, Telefon 03733 145 112, E-Mail: thiele@wfe-erzgebirge.de.
08.03.2017 06:00 (Wirtschaft / Politik)
Netzwerk für erfolgreiche Innenstädte 
(MT) OELSNITZ/ERZGEB.: Vertreter der sieben am Netzwerk "Lust auf Innenstadt" im Erzgebirgskreis vertretenen Städte trafen sich am Dienstag (07.03.) in Oelsnitz zu einem neuerlichen Erfahrungsaustausch. Zu beginn sprach der gastgebende Bürgermeister Bernd Birkigt über seine Stadt und die Stadtentwicklung in Oelsnitz (Bild). Weitere Programmpunkte, darunter eine Stadtbesichtigung, folgten.
Wirksame Oelsnitzer Projekte wie die "Industrie- und Handwerkernacht", die "Begrüßung der Neubürger" oder "Die Mitte stärken - Befragung der Jugendlichen" wurden zur Sprache gebracht.
Ziel des Begleitforschungsprojektes des Sächsischen Staatsministeriums der Innern ist es, die Innenstädte der beteiligten Städte erfolgreich zu machen, sowohl als Wirtschaftsraum als auch als Lebensmittelpunkt. Neben Oelsnitz gehören Annaberg-Buchholz, Aue, Marienberg, Schwarzenberg, Stollberg und Zschopau zum erzgebirgischen Städtenetzwerk. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
 » M E D I A T H E K  |VideoNetzwerk für erfolgreiche Innenstädte  
06.03.2017 12:00 (Wirtschaft / Politik)
Tillich in Stollberg 
(MT) STOLLBERG: Ein Bild vom Entwicklungsstand in Sachen autonomes Autofahren hat sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich in Stollberg bei der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr - kurz IAV - gemacht. Das Unternehmen ist in diesen Belangen federführend und guter Ansprechpartner für die Branche.
Der Standort Stollberg soll bis 2020 um weitere Büro- und Prüfstandsflächen sowie Prototypenwerkstätten erweitert werden. Dann sollen im Bereich Chemnitz/Stollberg mehr als 1.000 IAV-Mitarbeiter tätig sein. (Bildquelle: Uwe Zenker)
06.03.2017 09:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Erste Oelsnitzer Industrienacht 
(GN) OELSNITZ/ERZGEBIRGE: Das erzgebirgische Oelsnitz hatte am vergangenen Freitag seine erste Industrie- und Handwerksnacht statt. Treffpunkt zu dieser Veranstaltung war das Bergbaumuseum. Einige einführende Worte zu dieser Veranstaltung gab Bürgermeister Bernd Birkigt.
Mit dieser Veranstaltung möchten die Organisatoren erreichen, dass interessierte Bürger die Möglichkeit bekommen, sich einmal vor Ort umschauen zu können. Direkt in den Betriebe ist mehr über die Fertigungsprozesse der ortsansässigen Firmen zu erfahren. Auf dem Fachkräfteportal Erzgebirge sind allein in Oelsnitz und Umgebung etwa 100 Stellen neu zu besetzen.
Einen Überblick über die industrielle Entwicklungsgeschichte in Oelsnitz stellte der Museumsleiter des Bergbaumuseums Jan Färber vor. Mit einzigartigem Bildmaterial von einst zeigte er die Entwicklungsgeschichte vom Bergbau bis hin zur Industrieansiedlung modernster Firmen.
Drei Reisebusse standen bereit, um die Besucher der ersten Industrie- und Handwerksnacht zu den teilnehmenden Unternehmen zu bringen. Eventuell fand ja durch die Aktion die eine oder andere zu besetzende Stelle einen Interessenten. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
 » M E D I A T H E K  |VideoErste Oelsnitzer Industrienacht  
06.03.2017 06:00 (Wirtschaft)
Fünf Jahre Erzgebirgspavillon 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ/DRESDEN: In den Räumen der Sächsischen Aufbaubank in Dresden präsentierte das Regionalmanagement Erzgebirge am 6. März 2012 den neuen "Erzgebirgspavillion". Seit fünf Jahren gibt dieser Einblick in die Wirtschaftskraft des Erzgebirges. Der Ausstellungsstand vermittelt auf 19 Wänden gebündelt auf 24 Quadratmetern ein modernes Image des Erzgebirges als Wirtschaftsstandort und lebenswerte Region.
Seit dem Auftakt 2012 in Dresden war der "Erzgebirgspavillon" in ganz Deutschland unterwegs. , Aber auch im Erzgebirge selbst hat die Wanderausstellung für die Region geworben, so zum Beispiel bei der Landesgartenschau in Oelsnitz.
Ziel des Erzgebirgspavillons ist es, einen Imagewandel zu betreiben und wirtschaftliche Kooperationen voranzubringen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Darstellung des Erzgebirges als Wirtschaftsregion. Dementsprechend präsentiert sich der Erzgebirgspavillion als kleines Technikwunder - gefüllt mit Innovationen und Qualitätsprodukten aus dem Erzgebirge.

Bild: Eröffnung des Erzgebirgspavillons am 6. März 2012 in Dresden. (Quelle: KJ-Archiv)
04.03.2017 08:00 (Wirtschaft)
Weniger Gesellen-Prüfungen 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Das Handwerk hat goldenen Boden, heißt es. Aber gilt das auch noch in Zukunft? Angesichts einer zunehmenden "Akademisierung" hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) vor einer Fachkräfte-Krise für Handwerksbetriebe im Erzgebirgskreis gewarnt. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Handwerkskammer Chemnitz: In deren Bereich legten im vorletzten Jahr lediglich rund 1.360 Auszubildende eine Abschlussprüfung ab - zehn Jahre zuvor waren es noch etwa 3.550. Das macht einen Rückgang von 62 Prozent. Der "Gesellen-Schwund" ist dabei ein landesweites Phänomen: Zwischen 2010 und 2015 sank die Zahl der Gesellen-Prüfungen in Sachsen um 50 Prozent.
Die IG BAU Südwestsachsen spricht von einem "besorgniserregenden Trend". "Immer mehr Schulabgänger gehen lieber an die Uni statt in einen Handwerksbetrieb", sagt Bezirkschef Andreas Herrmann. Dabei biete etwa die Baubranche im Erzgebirgskreis gute Verdienstmöglichkeiten und eine lange "Karriere-Leiter". Per Aufstiegsfortbildung könne man es bis zum Geprüften Polier oder Bauleiter bringen - und dann sogar mehr verdienen als viele Architekten. "Sei schlau, geh zum Bau - dieser Tipp gilt nach wie vor", so Herrmann.
Nach Angaben der Sozialkassen der Bauwirtschaft (Soka-Bau) waren im vergangenen Oktober 157 Bau-Azubis im Landkreis gemeldet. "Damit steht der Bau besser da als viele andere Handwerksbereiche. Trotzdem: Jeder zusätzliche Azubi wird gebraucht", sagt der Gewerkschafter - "besonders in Zeiten einer deutlich anziehenden Baukonjunktur." Zudem werde der Fachkräftebedarf angesichts geburtenschwacher Jahrgänge in den 90er-Jahren weiter steigen.
Mehr Schulabgänger werde man nur gewinnen, wenn sich neben dem Einkommen auch die Arbeitsbedingungen und das Image der Branche verbesserten, ist die IG BAU überzeugt. Hier seien vor allem die Arbeitgeber gefordert. "Beim Bau denken viele an extremes Malochen. Doch hier hat sich in den letzten Jahren viel getan. Maschinen und digitale Technik erleichtern das Arbeiten." Und wer auf dem Bau arbeite, komme auch herum und lerne das Land kennen. Bei der Arbeit auf auswärtigen Baustellen müsse der Chef mittlerweile auch die Unterkunft stellen und bezahlen, erklärt Andreas Herrmann. "Dennoch bleibt viel zu tun, um die Bauwirtschaft noch attraktiver zu machen. Höhere Arbeitsstandards sind eine Investition in die Zukunft."
Für die IG BAU Südwestsachsen steht fest: "Je besser die Perspektiven am Bau, desto eher werden wir die Leute halten. Das Handwerk hat - nach wie vor - goldenen Boden. Wenn wir irgendwann eine Bachelor-Schwemme und einen Handwerker-Mangel haben, dann ist keinem geholfen." Die Folgen hiervon würden letztlich vor allem die Bürger spüren - durch höhere Preise beim Bauen und Renovieren. (Bildquelle: IG Bau)
03.03.2017 07:30 (Wirtschaft)
Nebenerwerbsgründungen stark im Trend 
(MT) CHEMNITZ: Die Gewerbestatistik der Industrie- und Handelskammer Chemnitz des vergangenen Jahres zeigt, dass rund die Hälfte der vorgenommenen Gewerbeanmeldungen in Südwestsachsen im Nebenerwerb erfolgte. Diese Kennziffer bestätigt den aktuellen Trend. Der überwiegende Teil der Nebenerwerbsgründer sieht in dieser Art von Selbstständigkeit die Chance, Ideen zu verwirklichen. Natürlich spielt die Möglichkeit, das Hobby zum Beruf zu machen genauso eine bedeutende Rolle wie die Haushaltskasse etwas aufzufüllen.
Die IHK Chemnitz hat das Potenzial in den Nebenerwerbsgründungen erkannt und ein entsprechendes Leistungsangebot im Portfolio. Dazu gehört seit vielen Jahren der Themenabend "gründen - wachsen - sichern". Die Veranstaltung unter dem Motto "Selbstständigkeit light" ist der Anlaufpunkt für Fachinformationen aus erster Hand. Interessenten sind am 6. März, um 17 Uhr, in die IHK Chemnitz, Straße der Nationen 25, 09111 Chemnitz eingeladen. An diesem Abend wird Interessierten die Gelegenheit, die Chancen und die Grenzen der nebenberuflichen Selbstständigkeit kennenzulernen.
Die Teilnehmer werden über rechtliche Grundlagen, Gewinnermittlung, Steuern, Sozialversicherungen sowie betriebliche Versicherungen und Möglichkeiten gezielter Förderungen informiert. Detaillierte Informationen zum Programmablauf sowie Ihre Anmeldemöglichkeit unter: www.chemnitz.ihk24.de
02.03.2017 14:00 (Wirtschaft)
Sächsischer Außenhandel 
(MT) DRESDEN: Die sächsischen Unternehmen exportierten 2016 Waren im Wert von rund 37 Milliarden Euro. Das ist der zweithöchste Wert seit der Erfassung im Jahr 1991. Im Vergleich zu 2015 bedeutet dies einen leichten Rückgang um 4,1 Prozent. Rund 43 Prozent der Ausfuhren der neuen Flächenländer kamen 2016 aus Sachsen.
02.03.2017 09:00 (Wirtschaft)
Arbeitslosenquote von 5,3 bis 8,0 Prozent 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Arbeitslosenquote im Erzgebirgskreis beträgt Ende Februar weiterhin 6,6 Prozent. Die Quoten der einzelnen Geschäftsstellen liegen dabei 2,7 Prozentpunkte auseinander.
Die Geschäftsstelle Stollberg behauptet mit einer Arbeitslosenquote von 5,3 Prozent weiterhin den ersten Rang im Agenturbezirk. Zschopau mit 6,0 Prozent und Marienberg mit 6,3 Prozent belegen die Plätze zwei und drei. Darauf folgt Schwarzenberg mit 6,6 Prozent, die Hauptagentur Annaberg-Buchholz mit 6,9 Prozent und die Geschäftsstelle Aue mit 8,0 Prozent.
01.03.2017 12:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Damals: Messeschlager aus Stollberg 
(FBä) STOLLBERG: Vor 60 Jahren präsentierten sich zur Frühjahrsmesse Leipzig in den ersten Märztagen 1957 erfolgreich drei Firmen aus dem Altlandkreis Stollberg. REMA Stollberg stellte die Radios "Rema 1800" und "Rema 1200" vor. So verfügte u.a. das Röhrenradio REMA 1200 über vier Lautsprecher, acht Röhren, Langwelle, Mittelwelle, Kurzwelle und UKW. Zwei Ecklautsprecher sorgen für guten Raumton. Das Messepräsent von den Technisch-Physikalischen Werkstätten (TPW ) Thalheim war der Service-Oszillograf E 01/71 für Messungen der Rundfunk- und Fernsehtechnik und die Thalheimer Firma Willy Hofmann stellte 24 Leder- und 24 Kunstlederartikel in Leipzig vor. Eine Neuheit war die Koffer-Reisetasche der 1925 eröffneten Lederwarenhandlung in der Unteren Bahnhofstraße 9, die ab 1941 unter dem Firmennamen "Leder-Hofmann" Handel und Gewerbe der Lederverarbeitung beinhaltete. Nach dem Krieg produzierte die Willy Hofmann OHG in der heutigen Robert-Koch-Straße 6 Gebrauchsgegenstände aus Leder und Stoff. 1951 erfolgte der Umbau der angemieteten Räumlichkeiten in der Firma B. Neukirchner. (Bildquelle: Sammlung Friedemann Bähr)
01.03.2017 11:30 (Wirtschaft)
Arbeitslosenquote bei 6,6 Prozent 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im Erzgebirgskreis war die Zahl der Arbeitslosen im Februar leicht rückläufig. Der Bestand arbeitsloser Frauen und Männer ist geringfügig um 75 auf 11.746 gesunken, ein Minus von 0,6 Prozent. Gegenüber Februar 2016 sind das aktuell fast 1.700 Arbeitslose beziehungsweise rund 13 Prozent weniger.
In der Arbeitslosenquote macht sich der Aufwärtstrend im Februar noch nicht bemerkbar. Die Quote beträgt wie im Januar weiterhin 6,6 Prozent. Sie liegt aber deutlich unter der vom Februar des letzten Jahres. Damals betrug sie noch 7,4 Prozent.
28.02.2017 15:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Sachsen weiterhin in Kauflaune 
(MT) KAMENZ: Im Jahr 2016 verzeichnete der sächsische Einzelhandel einen Umsatzanstieg von nominal 3,4 Prozent gegenüber 2015. Unter Ausschluss der Preisentwicklung waren es 2,7 Prozent. Damit setzte sich die positive Entwicklung des Vorjahres (Zuwachs um 3,7 Prozent nominal) fort.
Besonders der Einzelhandel mit sonstigen Gütern in Verkaufsräumen - dazu zählen u.a. Bekleidung, kosmetische und Körperpflegemittel sowie Kunstgegenstände, aber auch Apotheken, Augenoptiker und der Einzelhandel mit orthopädischen Artikeln - konnte einen Umsatzzuwachs von nominal 5,2 Prozent (real 3,9 Prozent) verzeichnen. Immerhin werden mehr als ein Viertel aller Einzelhandelsumsätze in dieser Wirtschaftsgruppe erzielt.
Seit Jahren steigen die Einzelhandelsumsätze, die nicht in Verkaufsräumen oder auf Märkten erwirtschaftet werden. Im Jahr 2016 waren es nominal 7,5 Prozent mehr. Etwa drei Viertel dieser Umsätze stammen aus dem Versand- und Interneteinzelhandel. Hier betrug der Umsatzanstieg im Vorjahresvergleich sogar 8,9 Prozent.
26.02.2017 11:00 (Wirtschaft)
Schnelleres Internet im Kabelnetz 
(SvS) BEIERFELD: Schnelles Internet wird immer wichtiger. Wie die km3 teledienst GmbH aus Beierfeld mitgeteilt hat, hat sie jetzt im Februar 2017 einer Vielzahl erzgebirgischer Ort neue Internetgeschwindigkeiten für die Nutzer zur Verfügung gestellt. Es soll vielerorts nicht nur schneller, sondern auch preiswerter werden. Insgesamt profitieren ca. 22.000 Haushalte von diesen Erweiterungen im Erzgebirgskreis. km3 ist Spezialist für Internet über das TV-Kabel. Über das Kabel der ehemaligen Antennengemeinschaften kann man aber nicht nur im Internet surfen, sondern auch telefonieren und eine Vielzahl von Fernsehprogrammen, unter anderem auch erzTV anschauen. Gerade jetzt, wo die Telekom einer Vielzahl ihrer Kunden die analogen Telefonanschlüsse kündigt, ist ein Telefonanschluss über die Fernsehdose eine preiswertere Alternative. Auch hier gibt es Telefonflatrates ins Festnetz und auch in alle Mobilnetze. Die Firma km3 investiert regelmäßig in den Backboneausbau, um allen Nutzern noch mehr Geschwindigkeit zur Verfügung zu stellen. In manchen Ortschaften steigt die maximale Internetgeschwindigkeit auf 33, 53 oder 103 MBit/s. Dabei stammt die "3" vom Firmennahmen "km3".
Ein TV-Kabelanschluss kann mit derzeitiger Technologie Geschwindigkeiten bis 400 Mbit/s erreichen. Die km3 teledienst arbeitet daran, zukünftig diese Geschwindigkeiten anzubieten. Die alte Telefonleitung, selbst beim derzeitigen Neuausbau durch die Telekom, hat ihre Leistungsfähigkeit bei 100 MBit/s ausgereizt.
» L I N K S  zur Nachricht
weitere Info’s: km3 im Internet
25.02.2017 13:00 (Wirtschaft)
Tschechisch im Job-Café 
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Freundlich und zuvorkommend begrüßt EURES-Berater Michael Schröter seit diesem Jahr nun auch Jobsuchende aus dem benachbarten Tschechien jeden letzten Dienstag im Monat im Job Café Annaberg-Buchholz. Somit auch am 28. Februar von 15 bis 18 Uhr. Über 2.600 freie Arbeitsangebote aus allen Sparten wollen besetzt werden.
"Viele unserer Nachbarn stehen in Lohn und Brot, suchen aber eine neue Herausforderung oder möchten sich beruflich umorientieren. Dazu nutzt man die Gelegenheit, sich über freie Jobangebote zu informieren und nützliche Tipps zur Stellensuche mitzunehmen. Den kurzen Anfahrtsweg nimmt man dabei gern in Kauf", beschreibt Schroeter.
Seit diesem Jahr hat die Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz ihr Dienstleistungsangebot ganz bewusst auch auf Ausbildungs- und Jobsuchende aus dem Nachbarland ausgedehnt. Es sei ein weiterer Baustein, dem Arbeitskräftebedarf in der Region zu begegnen. Jeden letzten Dienstag im Monat kann man diesen Service testen und braucht dazu keinen Termin.
25.02.2017 07:00 (Wirtschaft)
Beliebteste Hotels gesucht 
(SvS) DRESDEN: Die beliebtesten Hotels und Pensionen in Sachsen - der Wettbewerb Gästeliebling deckt sie auf. Gestern gab der Landestourismusverband Sachsen e.V. die Nominierten bekannt: Von insgesamt 430 Beherbergungsbetrieben haben sich 24 Häuser für die nächste Runde qualifiziert - 3 Betriebe aus jeder Reiseregion. Um die Besten zu identifizieren, hat der LTV SACHSEN 260.000 Onlinebewertungen unter die Lupe genommen. Im Ergebnis schneidet Sachsen mit der Note "Sehr gut" und 82,9 Punkten auf einer Zufriedenheitsskala von 0 bis 100 Punkten ab. Damit sind die Gäste im Reiseland Sachsen zufriedener denn je. Aus dem Erzgebirge zählt das Relaxhotel Sachsenbaude aus Kurort Oberwiesenthal zu diesen Häusern.
Das Halbfinale findet am Donnerstag, 6. April 2017 in Leipzig statt. Dann werden aus dem Kreis der Nominierten die Finalisten, sprich die Erstplazierten aus den acht sächsischen Reiseregionen, gekürt. Diese stehen in der Endrunde um den Titel "Gästeliebling Sachsen 2017".
23.02.2017 15:00 (Wirtschaft)
Betrüger wollen Stromverträge 
(SvS) AUE: Die Stadtwerke Aue warnen vor Betrügern. Aktuell sind wieder vermeintliche Energielieferanten - angeblich im Auftrag der Auer Stadtwerke - auf Akquise -Tour, informiert das Unternehmen. Die Kunden werden angerufen und gedrängt, einen Vertrag abzuschließen. Die Auer Stadtwerke bitten alle Kundinnen und Kunden, auf keinen Fall auf solche Angebote einzugehen und wenn möglich mitzuhelfen, unseriöse Geschäftspraktiken zu beenden.
Informieren kann man sich jederzeit unter www.swaue.de. Während der Öffnungszeiten kann man sich an das Kundenbüro unter Tel. 03771/ 55 66 33 bis 35 wenden. Auch Auskünfte zu Bankverbindungen, Zählernummern und andere Informationen sollte man keinesfalls geben, denn den Auer Stadtwerken sind diese Angaben ihrer Kunden bekannt.
Für all jene, die sich zu einem Vertrag drängen lassen haben, gilt das Widerrufsrecht. So hat jeder Kunde bei Haustürgeschäften das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den so geschlossenen Vertrag zu widerrufen.
Bei Problemen kann sich der Kunden auch an die Schlichtungsstelle Energie e.V., Friedrichstraße 133, 10117 Berlin, Tel.: 030/ 2757 240-0, info@schlichtungsstelle-energie.de wenden.
» L I N K S  zur Nachricht
weitere Info’s: SWA im Internet
21.02.2017 16:00 (Wirtschaft)
Nach der Insolvenz von Care-Energy 
(SvS) AUE: Für einige tun sich erst mit der Insolvenz von Care-Energy unzählige Fragen auf, für Kunden des Stromanbieters schon lange. Intransparente Verträge, nicht nachvollziehbare Forderungen und Abmahnungen für Kritiker des Unternehmens - all das sind gelebte Praktiken die auch Verbraucherschützer seit längerem auf Trapp halten. Dass Kunden durch die Pleite allerdings plötzlich ohne Strom dastehen, kann nicht passieren, beruhigt die Verbraucherzentrale Sachsen. Care Energy liefert zunächst auch den Strom weiter. Sollte der Geschäftsbetrieb und somit die Lieferung eingestellt werden, übernimmt der örtliche Grundversorger automatisch und ohne Unterbrechung. Doch auch nach der Insolvenz laufen Verträge mit Care Energy uneingeschränkt weiter. Sie können nur innerhalb der vereinbarten Fristen gekündigt werden. Abschläge und korrekte Nachzahlungen sind weiterhin an die neue Bankverbindung zu leisten. "Solange die neuen Bankdaten nicht mitgeteilt werden, sollte man die Zahlung aussetzen", rät die Verbraucherzentrale, bei der viele Beschwerden von Care-Energy-Kunden vorliegen. Gegen das Unternehmen machen derzeit Verbraucherzentralen gerichtlich Unterlassungsansprüche gegen verschiedene rechtswidrige Praktiken geltend. Das Unternehmen soll vier Stromnetzbetreibern insgesamt rund 85 Millionen Euro EEG-Zulage nicht gezahlt haben.
Betroffene können sich weiterhin an die Verbraucherzentralen wenden. Unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de sind viele Informationen zum Thema zusammengestellt.
20.02.2017 13:27 (Wirtschaft)
Schnelles Internet in Aussicht 
(SvS) BONN / THUM / GELENAU: Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 037297 der Gemeinde Gelenau und der Stadt Thum aus und erhöht zugleich das Tempo. Fast 5.900 Haushalte bekommen bis Ende 2017 schnelles Internet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Dazu wird das Unternehmen 16 Kilometer Glasfaser verlegen und 47 Verteiler umrüsten oder neu aufstellen und mit moderner Technik ausstatten. Es kommt die sogenannte Vectoring-Technik zum Einsatz. Diese ist aber in Fachkreisen umstritten, da die Signale weiterhin über Kupferleitungen von der Verteilstation bis zum Haushalt übertragen werden und das Verfahren technische Grenzen aufweist.
19.02.2017 15:00 (Wirtschaft)
Noch bis März für futureSAX bewerben 
(SvS) DRESDEN: Der Countdown für eine Teilnahme am futureSAX-Wettbewerbsjahr 2017 läuft. Am 15. März 2017 endet die Bewerbungs- bzw. Nominierungsfrist. Dazu sagte der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig: "Getreu dem Motto des diesjährigen Wettbewerbsjahrs: Idee.Transfer.Innovation. wollen wir wissensbasierte Geschäftsideen, Transferleistungen sowie Innovationen würdigen und sichtbar machen". Erstmals werden in 2017 in drei verschiedenen Kategorien Preise vergeben. Zusätzlich zum futureSAX- Ideenwettbewerb und dem Sächsischen Staatspreis für Innovation gibt es auch einen Transferpreis. Neben Preisgeldern locken die Steigerung des Bekanntheitsgrads und ein großes Netzwerk. Dass sich mitmachen lohnt, bestätigen ehemalige Teilnehmer wie Ronny Bernstein, BMF GmbH, Sieger beim Sächsischen Staatspreis für Innovation 2015. Er sagte: "Die Auszeichnung hat wieder ein Stück dazu beigetragen, dass unsere Technologie noch größere Bekanntheit erlangte."
Mehr Informationen sind auf der Internetseite www.futuresax.de zu finden.
» L I N K S  zur Nachricht
weitere Info’s: futureSAX im Internet
19.02.2017 12:00 (Wirtschaft)
Beim Planspiel Börse durchgeschüttelt 
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Diejenigen, die sich hier in der Goldnen Sonne Schneeberg zusammengefunden hatten, wurden bis Ende Dezember des vergangenen Jahres von den Weltereignissen ganz schön durchgeschüttelt. Denn: Was bedeutet das Brexit-Votum für die deutsche Wirtschaft? Welchen Einfluss hat die Wahl Donald Trumps auf die gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen? Was für Folgen kann das italienische "Nein" auf die Finanzlage des Landes haben? Mit solchen Fragen mussten sich die Teilnehmer der diesjährigen Börsenspiel-Runde beschäftigen, um ihr Depot mit aussichtsreichen und erfolgreichen Wertpapieren bestücken zu können. Dass dies auch in dieser Zeit möglich ist, zeigen die beeindruckenden Ergebnisse zum Spielende am 14. Dezember 2016. André Leonhardt von der Erzgebirgssparkasse sagte: "Wir haben allein in diesem Wettbewerb dieses Jahr 36.000 Teams gehabt. Das ist wirklich eine große Hausnummer. Und was besonders erfreulich ist, aus dem Erzgebirge waren es 143 Teams und zwar flächendeckend aus dem ganzen Erzgebirgskreis verteilt. Rund 800 Schüler haben an diesem Wettbewerb teilgenommen. Und da dürfen Sie ganz besonders stolz drauf sein, denn Sie haben sich durch die 800 Schüler durchgekämpft. Sie haben bewiesen, dass Sie die besten sind."
In der Depotgesamtwertung errang das Team "the gentlest men" (Bild) vom Beruflichen Schulzentrum Oelsnitz mit 58.662,14 Euro den ersten Platz. Die vier Jungs investierten in Aktien von Walt Disney und des transnationalen Stahlkonzerns Arcelor Mittal. Das Team erreichte außerdem den ersten Platz in Sachsen und darf sich neben der 300 ¤ Siegprämie von der Erzgebirgssparkasse noch zusätzlich über eine Reise nach London mit Circus-Halligalli-Star Klaas Heufer-Umlauf freuen.
Weil aber so ein Erfolg nicht von Ungefähr kommt, mussten "the gentlest men" ihr ganzes bisher erworbenes Börsenwissen einsetzen, um den Erfolg jetzt feiern zu können. Und da können auch die Großen der Branche noch was lernen. Denn bei den Berufsschülern zählte eigentlich nur Sparsamkeit. Ihr Geheimnis: "Wir haben ganz sparsam eingesetzt unser Geld, insgesamt auch nur drei Aktien verwendet. Wir haben fleißig verglichen, was es denn alles gab und dann entschieden, welche dann in Zukunft am Günstigsten für uns aussehen könnte."
In der Nachhaltigkeitsbewertung legte sich das Team "Kekse_Essende_Genießer" von der Evangelischen Oberschule in Schneeberg rechtzeitig die Wertpapiere der Bayrischen Motoren Werke AG und von Intel ins Depot und profitierte so von deren kontinuierlichen positiven Entwicklung im Spielzeitraum. Insgesamt erwirtschaftetet das Team einen Nachhaltigkeitsertrag von 2.903,71 Euro.
Deutschlandweit landeten bei den Schülern in der Depotgesamtwertung die Dachsjäger aus der Kreissparkasse Börde mit 69.250,70 Euro auf Platz 1. In der Nachhaltigkeitsbewertung, die den Fokus auf die Anlage mit nachhaltigen Wertpapieren legt, gewann das Team MaMeSiSa aus der Sparkasse Bayreuth mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 7.425,86 Euro.
Die aktuelle Spielrunde ist jetzt zwar vorbei, wer sich aber weiter über die Börse informieren möchte, findet auf der Homepage der Erzgebirgssparkasse viele Informationen dazu und kann schonmal etwas üben. Denn es gibt eine nächste Runde in diesem Jahr. Start ist der 27. September 2017.
Mehr Informationen gibt es unter www.erzgebirgssparkasse.de, www.planspiel-boerse.de oder auf www.facebook.com/planspielboerse sowie auf Twitter unter dem Namenskürzel @planspielboerse.
» L I N K S  zur Nachricht
weitere Info’s: www.facebook.com/planspielboerse
www.planspiel-boerse.de
www.erzgebirgssparkasse.de
 » M E D I A T H E K  |VideoBeim Planspiel Börse durchgeschüttelt  
19.02.2017 09:00 (Wirtschaft)
8. Technikerpreis beginnt 
(SvS) CHEMNITZ: Am 23. Februar wird der landesweit ausgeschriebene Wettbewerb Technikerpreis in seine achte Runde gehen. Er ist und bleibt wichtig, um auch weiterhin auf das, die sächsische Wirtschaft beschäftigende, Thema Fachkräftemangel aufmerksam zu machen. Denn auch wenn viele Regionen Sachsens betriebswirtschaftlich gut aufgestellt sind, verlassen viele junge und schlaue Köpfe den Freistaat, so dass sie hier fehlen. Seit der Technikerpreis 2009 als Initiative des Bildungsträgers DPFA Akademiegruppe aus der Taufe gehoben wurde, hat er Jahr für Jahr an Renommee gewonnen. Deutlich wird dies dadurch, dass der Präsident des sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, seit 2016 dauerhaft die Schirmherrschaft für den Technikerpreis übernommen hat. Bedeutsam ist er außerdem, da er helfen soll, die Qualitäten eines Staatlich geprüften Technikers der sächsischen Wirtschaft näher u bringen und potentielle Techniker auf diese besondere Ausbildung aufmerksam zu machen. Denn Staatlich geprüfte Techniker, ob im Bereich Maschinen-, B au- oder Elektrotechnik oder einer anderen, der vielen technischen Fachrichtungen, werden aus verschiedenen Gründen händeringend gesucht. Dank ihrer praxisnahen und fachlich fundierten Ausbildung sind sie das perfekte Bindeglied zwischen Konstruktion und praktischer Umsetzung, zwischen Ingenieur und dem Profi vor Ort. Doch nicht nur das! Zur Ausbildung gehört es ebenso, betriebswirtschaftlich zu denken und zu kalkulieren, was sie zu erstklassigen Mitarbeitern im mittleren Management macht.
In diesem Jahr sind die Absolventen und Absolventinnen von 16 sächsischen Technikerschulen in den vier ausgeschriebenen Fachrichtungen - Maschinen-, Bau- und Elektrotechnik sowie einer freien Kategorie - aufgerufen, sich mit ihren Abschlussarbeiten am Wettbewerb zu beteiligen. Diese können bis zum 16. Juni 2017 abgegeben werden. Anschließend kürt aus diesen, eine Fachjury, bestehend aus Vertretern der Fachschulen und den Projektförderern - Initiator des Technikerpreises die DPFA Akademiegruppe, der BVMW und die Wirtschaftsförderung Erzgebirge - vier Gewinner. Diese werden zur Preisverleihung am 23. Juni während einer Festveranstaltung geehrt und bekommen außerdem ein Preisgeld in Höhe von je eintausend Euro. Die traditionell im Februar stattfindende Auftaktveranstaltung des Technikerpreises findet in diesem Jahr am 23. Februar in Roßwein statt.
18.02.2017 12:00 (Wirtschaft / Politik)
Unternehmen sollen "Betrieb 4.0 machen" 
(SvS) DRESDEN / CHEMNITZ: Der Beirat "Digitale Wertschöpfung" beim Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) ist in der vergangenen Woche im neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum in Chemnitz zusammengekommen. Themenschwerpunkt des Treffens war die Digitalisierung im sächsischen Mittelstand. Der im Oktober des letzten Jahres vom SMWA vorgestellte "Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016: Sachsen" identifizierte hier deutlichen Handlungsbedarf: Noch immer hält ein Drittel der sächsischen Unternehmen eine Digitalisierung für nicht erforderlich.
Gemeinsam mit Vertretern des Chemnitzer Kompetenzzentrums haben die Beiratsmitglieder nun darüber diskutiert, wie man die Aktivitäten der im November 2016 eröffneten Einrichtung noch enger mit anderen Digitalisierungsinitiativen im Freistaat verknüpfen könnte. Dazu wurden entsprechende Vorschläge ausgearbeitet - beispielsweise zur Vernetzung des Mittelstandes mit der Gründerszene in Sachsen.
Darüber hinaus riefen das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum und der Beirat "Digitale Wertschöpfung" heute zusammen die kleinen und mittleren Unternehmen in Sachsen dazu auf, sich am Wettbewerb "Betrieb 4.0 machen" zu beteiligen. Die quartalsweise ausgewählten Gewinner erhalten eine intensive und sogar kostenlose Unterstützung durch das Kompetenzzentrum bei konkreten Umsetzungsprojekten, Online-Unterstützungsdiensten oder der Erprobung von Technologien. Informationen dazu und der Kontakt zum Kompetenzzentrum sind über die Homepage www.betrieb-machen.de verfügbar.
» L I N K S  zur Nachricht
weitere Info’s: Zum Wettbewerb "Betrieb 4.0 machen"
Seite 1 von 92  1234...9091»
Einträge pro Seite:  510204080


Standortdaten:
deutsch english français český


Bundesland / Bezirk:
Sachsen / Chemnitz
Landkreis:
Erzgebirgskreis » Karte
Höhe:
550-660m ü. NN
Fläche / Einwohner:
481 ha / 1.307
Geokoordinaten:
Länge 12.9250 / E 12° 56' 0"
Breite 50.6750 / N 50° 40' 0"

Aktuelles / News:
Aktuelle Nachrichten aus
dem Erzgebirge
» weiter

Volkshaus Thum:
02.03. Lederwarenverkauf
04.03. 80-90-Charts-Party
05.03. Baby-/Kinderbörse
22.03. Tanztee
25.03. Bläserphilharmonie
09.04. Baby-/Kinderbörse
15.04. Ostertanz
22.04. Jugendweihe
23.04. Kindermusical
26.04. Tanztee
29.04. Musik. Früherziehung

» ERZ-TV KOMPAKT
» ERZ-TV - Das Magazin
» ERZ-TV - Die Reportage
» Treffpunkt Kulinarisch
» Kultur im Erzgebirge

Weitere Informationen sind im jeweiligen Stadtboten oder unter Veranstaltungen zu finden.
© 2008 - 2017 Jahnsbach im Erzgebirge       zurück  |  Seitenanfang