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Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Wirtschaft

    
26.05.2017 12:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Speed-Dating für die Zukunft 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Speed-Dating für die berufliche Zukunft heißt es am 31. Mai im Gründer- und Dienstleistungzentrum Annaberg (Bild), wenn Schule Wirtschaft trifft. Die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH lädt ab 18 Uhr interessierte Oberschüler und Gymnasiasten der Klassenstufe 8 und 9 sowie ihre Eltern zu der Veranstaltung ein, die der Berufsorientierung einmal einen ganz frischen Rahmen gibt. Acht regionale Unternehmen unterschiedlicher Branchen präsentieren sich im Konferenzraum.
Mit dabei sind: EKA Erzgebirgsklinikum Annaberg gGmbH, Gemeinnützige Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz gGmbH, Ruther & Einenkel GmbH & Co, TAKATA Sachsen GmbH, KG, Handtmann Leichtmetallgießerei Annaberg GmbH, Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz, Wolfgang Scharnagl GmbH Hoch- und Tiefbau und die Metalltechnik Annaberg GmbH.
Vier bis fünf Plätze warten an den einzelnen Unternehmenstischen darauf, von Jugendlichen und ihren Eltern besetzt zu werden. Reihum von Tisch zu Tisch wie beim klassischen Speed-Dating können so Personalverantwortliche oder Firmenchefs mit Fragen zum Unternehmen, Ausbildungsmöglichkeiten und den Zugangsvoraussetzungen sowie Praktikumsmöglichkeiten gelöchert werden. Dieses Format der Berufsorientierung zeigte bereist in den vergangenen Jahren im Stollberger Raum gute Erfolge als Chance in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Anmeldung bis Dienstag, 30.5. telefonisch bei WFE GmbH/Kerstin Hillig, 03733 145-119 oder per mail an hillig@wfe-erzgebirge.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Mehr Infos zur regionalen Berufsorientierung: www. berufsorientierung-erzgebirge.de
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weitere Info’s: www. berufsorientierung-erzgebirge.de
26.05.2017 11:00 (Wirtschaft / Sport)
Rekordbeteiligung beim Firmenlauf 
(MT) AUE: In Aue wird am Abend vor dem Männertag gelaufen. Die Faszination des gemeinsamen Erlebnisses "Firmenlauf" ist dabei ungebrochen. Im Gegenteil: Beim 12. Start wurde erneut ein neuer Teilnehmerrekord erreicht. Sage und schreibe 1.602 Frauen und Männer wollten die 5 km durch Aue in Angriff nehmen.
Beim Firmenlauf besteht ein Team aus vier Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Behörde oder einer Organisation. Vorbereitungen, das gemeinsame Schwitzen beim Lauf selbst sowie die Freude über das Erreichte schweißen die Gruppe und mitgereisten Kollegen zusammen. Es wurde nachgewiesen, dass diese Erlebnisse die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen und der Teamgeist der Belegschaft steigern. Darüber hinaus hat jeder Teilnehmer auch etwas für die Gesundheit getan.
So gab es beim 12. Firmenlauf Erzgebirge erneut viele Gewinner. Die Ergebnisse sind bereits im Internet nachzulesen, und zwar unter: www.firmenlauf-erz.de (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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weitere Info’s: www.firmenlauf-erz.de
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25.05.2017 08:00 (Wirtschaft)
Erzgebirgische Formenbauer reisen nach Stuttgart 
(MT) STUTTGART/ERZGEBIRGE. Wenn sich vom 30. Mai bis 2. Juni die Welt der Formenbauer in Stuttgart trifft, darf das Erzgebirge nicht fehlen. Vier Unternehmen der Region mischen sich unter die über 750 internationalen Aussteller der Moulding Expo - kurz "MEX", die nach 2015 zum zweiten Mal stattfindet. Laut Regionalmanagement Erzgebirge sind das Artis Ing. - Technologie- & Innovationsservice Alexander Reichel aus Olbernhau, die A-Form AG aus Mildenau, die Gebr. Ficker GmbH Formen- und Werkzeugbau aus Marienberg sowie die NRU GmbH aus Neukirchen.
Im Fokus der Moulding Expo stehen der Werkzeug-, Modell- und Formenbau mit Spritzgieß-, Druckguss-, Gießerei-, Stanz- und Umformwerkzeugen sowie verschiedene Verfahren des Modell- und Prototypenbaus. Diese noch junge Fachmesse wurde gemeinsam mit der Branche für die Branche entwickelt und bietet so auch den erzgebirgischen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen direkt bei der Zielgruppe zu vermarkten und die eigenen Netzwerke zu erweitern.
25.05.2017 06:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
12 Punkte zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die IHK Regionalversammlung Erzgebirge hat auf ihrer jüngsten Sitzung einen 12-Punkte-Forderungskatalog zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Erzgebirgskreis beschlossen.
Die IHK Regionalversammlung bekennt sich zu folgenden Forderungen gegenüber Politik und staatlichen Institutionen:
1. Zügige Planung und Umsetzung der Maßnahme S 222 vom Mönchsbad-Knoten in Richtung Westen bis zur S 258 mit Ortsumgehung Geyer bis Zwönitz als Lückenschluss der wichtigen Ost-West-Verbindung sowie Weiterführung des Ausbaus bis Falkenbach
2. Verbesserung der Durchlassfähigkeit der Straßeninfrastruktur zwischen B 101 und Zubringer A 72 in Aue durch Umbau des Knotenpunktes B 169/S 255 "McDonald's- Kreuzung" und Verkehrsertüchtigungsmaßnahmen auf S 255 Dr.-Otto-Nuschke-Straße bis Aufbindung B 101
3. Zügiger Ausbau im Bestand an der B 101 in der Ortslage Lauter
4. Unverzügliche Aufnahme der Planungen und Umsetzung der Ortsumgehung Wiesa/Schönfeld B 95 und Zschopautalbrücke
5. Zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen aus dem BVWP 2030 entlang der B 174, Ortsumfahrungen Großolbersdorf/Hohndorf und damit Beseitigung der Engstelle in Hohndorf sowie Ortsumgehung Reitzenhain
6. Unverzüglicher Planungsbeginn der Ortsumfahrung Annaberg/Schlettau mit Neutrassierung Scheibenberg - B 95 Morgensonne
7. Unverzüglicher Planungsbeginn der Umverlegung B 180 bei Thalheim
8. Weitere Fortführung der Planung und zügige Umsetzung einer innerörtlichen Verkehrsentlastung der Stadt Schwarzenberg in Form einer Spange zwischen B 101 und S 274 (mit Fortführung zur S 272)
9. Erhalt der Bahnlinien ins Erzgebirge und mindestens Beibehaltung der derzeitigen Taktung sowie Errichtung barrierefreier Haltestellen
10. Aufrechthaltung eines gebrauchsfähigen Zustandes des klassifizierten Straßennetzes im Erzgebirge sowie zügige Entschärfung von Unfallschwerpunkten, Beseitigung von Engstellen und Schaffung von Überholmöglichkeiten sowie Ausbau im Bestand wichtiger Bundes-, Staats- und Kreisstraßen
11. Untersuchung einer Trassierung vom Städtebund Silberberg in Richtung Johanngeorgenstadt und Untersuchung einer Verdichtung der Grenzübergänge zur Tschechischen Republik
12. Zeitnahe Elektrifizierung der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig
Die Forderungen waren zuvor im IHK Arbeitskreis für Verkehrsinfrastruktur erarbeitet und mit dem Abteilungsleiter im Referat Verkehr des SMWA sowie betroffenen Bürgermeistern des Landkreises diskutiert worden. (Bildquelle: KJ-Archiv)
24.05.2017 13:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Pendleraktionstag der Arbeitsagentur 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Am Brückentag 26. Mai veranstaltet die Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz einen Pendleraktionstag. Es stehen neben den beiden Job Cafés in Annaberg-Buchholz und Aue auch die Geschäftsstellen Marienberg und Stollberg offen.
Aktuell pendelt fast jeder Dritte der insgesamt 113.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zur Arbeit außerhalb der Heimatregion aus. Arbeitsagenturchef Siegfried Bäumler sagt dazu: "Vor der Haustür arbeiten, bedeutet echte Lebensqualität. Das Erzgebirge bietet hierfür beste Voraussetzungen. Bei über 2.800 freien Jobangeboten gibt es eine Vielzahl beruflicher Chancen, die so vor ein paar Jahren in der Region noch nicht bestanden."
Daher sind Pendler und Rückkehrwillige für den Brückentag nach Himmelfahrt von 8 bis 12 Uhr besonders eingeladen. Neben Informationen und Beratung zur Jobsuche gibt es viele Arbeitsangebote aus nahezu allen Sparten. Gesucht werden vor allem Köche, Altenpfleger, Erzieher, Maurer, Tischler, Dachdecker, Elektroinstallateure, Gebäudereiniger, Bäcker, Fleischer, nahezu alle Metallberufe, wie Zerspanungs-, Werkzeug- und Industriemechaniker, CNC-Fräser, Schweißer und Gießereifacharbeiter und -helfer sowie viele weitere mehr.
24.05.2017 06:00 (Wirtschaft)
IHK Erzgebirge: Gert Bauer wiedergewählt 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die neu gewählte Regionalversammlung Erzgebirge der IHK Chemnitz hat gestern auf ihrer konstituierenden Sitzung Gert Bauer einstimmig für weitere sechs Jahre in seinem Amt als Präsident der Regionalkammer bestätigt. Der 55-jährige geschäftsführende Gesellschafter der Curt Bauer GmbH aus Aue, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Michael führt, übt das Ehrenamt bereits seit 2011 aus.
Als Vizepräsidenten wurden Ricarda Lorenz, Geschäftsführerin der Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur- und Rehabilitation mbH, Mike Bielagk, geschäftsführender Gesellschafter der Kabel Journal GmbH aus Grünhain-Beierfeld sowie Roland Richter, Geschäftsführer der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH gewählt. Sie bilden mit dem Präsidenten das Präsidium der Regionalkammer.
Gert Bauer freute sich über seine Wiederwahl und gab einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben: "Es ist mir eine große Ehre, erneut zum Präsidenten gewählt worden zu sein. Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit in den kommenden sechs Jahren. Das Ehrenamt kann eine Menge bewirken - wir werden die kommende Zeit  nutzen und gemeinsam Ideen und Vorschläge entwickeln."
Als Themen nannte Bauer unter anderem den Fachkräftebedarf im Erzgebirge, die Verkehrs- und Telekommunikationsinfrastruktur und die Herausforderungen in der Dualen Berufsausbildung. "Als regionale Vertretung der IHK-Mitgliedsunternehmen soll es unser Anliegen sein, eine gewichtige Stimme für die Interessen der Wirtschaft im Erzgebirgskreis einzunehmen. Wir wollen sowohl nach außen, gegenüber Politik, Verwaltung und staatlichen Stellen den konstruktiven Dialog fortführen, als auch nach innen für die richtigen Impulse sorgen."
23.05.2017 08:00 (Wirtschaft)
Schöner, schneller, schlauer 
(MT) ELTERLEIN/ANNABERG-BUCHHOLZ: Seit Wochenbeginn ist die neue Version des Fachkräfteportals Erzgebirge unter www.fachkraefte-erzgebirge.de aufrufbar. Nach dem Relaunch glänzt die Stellenbörse nun unter anderem mit einem neuen, schicken Design, einer optimierten, schnelleren technischen Plattform sowie zahlreichen neuen Funktionen für Nutzer und Unternehmen. Vorausgegangen war eine intensive Entwicklungs- und Gestaltungsarbeit.
Zeitgleich mit dem Relaunch hat der Bereich der Verkehrswerbemittel Zuwachs bekommen. So sind ein Bus von Bauer-Reisen in der Region, sowie ein LKW der Arendt Spedition deutschlandweit im Einsatz. Beide Fahrzeuge sind komplett in der Optik des Fachkräfteportals Erzgebirge gestaltet.
Das Fachkräfteportals Erzgebirge vermittelt seit 2008 Stellen aus der Region an Rückkehrer, Pendler und Erzgebirger. Seitdem stieg die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen, der inserierenden Unternehmen und der Nutzer rasant: Fast 200.000 Mal wurde die Seite in den vergangenen sechs Monaten von knapp 80.000 Besuchern aufgerufen.
Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, erklärt: "Derzeit sind über 800 Stellen- und Ausbildungsanzeigen im Fachkräfteportal Erzgebirge inseriert, fast 250 Unternehmen nutzen die Plattform und jeden Tag besuchen bis zu 1.500 Nutzer die Seite, Tendenz stark steigend. Um allen Akteuren trotzdem ein zuverlässiges, funktionales, gut strukturiertes und einfach anwendbares Angebot unterbreiten zu können, war eine erneute Weiterentwicklung notwendig geworden." (Bildquelle: KJ/Patrick Schmidl)
22.05.2017 11:00 (Wirtschaft)
Erster Branchentreff für Händler 
(MT) LÖSSNITZ: 45 Händler und Dienstleister aus der Region Aue/Schwarzenberg nutzten laut IHK den 1. Branchentreff am 17. Mai in der 'Alten Dampfbrauerei' Lößnitz, um gemeinsam neue Ideen und Lösungsansätze auf diese Herausforderungen hin zu entwickeln. Dabei wurde auf den positiven Erfahrungen der Imagekampagne 'Erzgebirge in der Tüte' aufgebaut und Ausblicke auf deren Fortsetzung gegeben - z.B. mit der Kampagne gegen Ladenleerstand. Ziel der Veranstaltung war es außerdem, Synergien aus der Vernetzung und den Austausch miteinander zu generieren. Der sehr rege Austausch zwischen den Teilnehmern bestätigte dies bereits.
Der Einzelhandel und die Dienstleitungswirtschaft durchlaufen einen rasanten Wandlungsprozess, der in den letzten Jahren noch an Dynamik gewonnen hat. Die Anbieter müssen sich auf verändertes Kaufverhalten, den Trend zur Individualisierung und wachsende Kundenansprüche einstellen. Gleichzeitig intensiviert sich der Wettbewerb durch Internet und demografischen Wandel.
Derzeit wird ein weiteres "Branchentreffen Handel/Dienstleistungen" für den 28. Juni n der Baldauf Villa in Marienberg vorbereitet.
20.05.2017 09:00 (Wirtschaft)
IHK-Geschäftsklimaindex mit Bestmarke 
(MT) CHEMNITZ: Die Entwicklung der sächsischen Wirtschaft kennt derzeit nur eine Richtung - nach oben. Während die Einschätzungen der Unternehmen zur Geschäftslage den erst zur vorherigen Umfrage erreichten Höchstwert bestätigen, legen die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate noch weiter zu. Der Wachstumskurs setzt sich somit kontinuierlich fort. So lautet das Fazit der aktuellen Konjunkturumfrage der sächsischen Industrie- und Handelskammern, an der sich 1.646 Unternehmenaus Industrie, Baugewerbe, Einzel- und Großhandel, Dienstleistungen und Verkehr mit mehr als 91.000 Beschäftigten beteiligten.
Der IHK-Geschäftsklimaindex, der die Einschätzung zur aktuellen Lage und zu den Erwartungen in sächsischen Unternehmen gleichrangig berücksichtigt, steigt zum Jahresbeginn 2017 um weitere zwei auf 132 Punkte und erzielt erneut eine Bestmarke.
Gegenüber dem Frühjahr 2016 hat sich die Beurteilung der Geschäftslage in nahezu allen Wirtschaftsbereichen verbessert. 58 Prozent der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage mit gut und unterstreichen damit eindrucksvoll die gute Konjunkturentwicklung der vergangenen zwölf Monate. Die Geschäftserwartungen sind so zuversichtlich wie lange nicht mehr. Über alle Wirtschaftsbereiche hinweg liegen die Prognosen höher als vor einem Jahr. Über 90 Prozent der Unternehmenrechnen mit besseren oder gleichbleibenden Geschäften.
18.05.2017 07:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Zum Jubiläum für Bergkirche gespendet 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Stadtwerke Annaberg-Buchholz haben mit einem Festakt in der Bergkirche St. Marien das erste Vierteljahrhundert des Unternehmens gefeiert. Eingeladen waren Vertreter der Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz, Aufsichtsräte, Geschäftspartner und langjährige Mitarbeiter.
Nicht zufällig wurde das alte Gotteshaus, das ein einzigartiger Zeuge des erzgebirgischen Altbergbaus ist, als Veranstaltungsort gewählt. Gern wollten die Stadtwerke Annaberg-Buchholz damit auf die Bergkirche aufmerksam machen und zu deren weiteren Verschönerung beitragen. Deshalb wurden alle Gäste gebeten, zum Festakt keine Geschenke mitzubringen und stattdessen für die Krippenfiguren und die weitere Sanierung des Altars zu spenden. Auf diese Weise kam - zusammen mit einer Spende der Stadtwerke Annaberg-Buchholz über rund 1.000 Euro - insgesamt eine Spendensumme von 4.000 Euro zusammen.
Das Geld wurde nun der Kirchgemeinde zur Verfügung gestellt. Karsten Loderstädt, Pfarramtsleiter der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz, dankte für die Unterstützung mit herzlichen Worten und wertete sie als "gutes Zeichen, dass wir in einem Boot sind." Der Bergaltar werde nun bald in alter Pracht erstrahlen.
Alle Kunden der Stadtwerke Annaberg-Buchholz sind aus Anlass des Firmenjubiläums am 10. Juni ab 14 Uhr zum großen Entdeckertag ins Firmengelände in der Robert-Schumann-Straße 1 eingeladen.

Bild: Udo Moritz, Technischer Leiter, und Kai Aschermann, Vorstand der Stadtwerke Annaberg-Buchholz Energie AG, überbrachten die freudige Nachricht von einer Spende in Höhe von 4000 Euro an Pfarramtsleiter Karsten Loderstädt und Verwaltungsleiter Martin Lange von der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz. (Quelle: Stadtwerke/Päßler)
17.05.2017 13:00 (Wirtschaft)
Rechtsberatung durch Gewerkschaft 
(MT) CHEMNITZ/ZWICKAU: Im letzten Jahr waren die Rechtsberater der IG BAU Südwestsachsen in insgesamt 1.316 Fällen aktiv, so auch für Beschäftigte aus dem Erzgebirgskreis. "Für volle Terminkalender sorgten Rechtsfragen von A wie Abmahnung über K wie Kündigungsschutz bis Z wie Zeugnisverweigerung", berichtet der IG BAU-Bezirksvorsitzende Andreas Herrmann. Auch zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne seien 2016 häufig Thema gewesen, so der Gewerkschafter.
Häufig sei gerade die Reinigungsbranche von Streitigkeiten betroffen: "Angeordnetes Turbo-Putzen ohne Zahlung der Mehrarbeit ist leider nach wie vor ein Trend bei vielen Firmen", beklagt die IG BAU. Aber auch Bauarbeiter, Dachdecker, Garten- und Landschaftsbauer, Maler und Lackierer bis hin zu Floristen hätten oft nach fachlicher Hilfe gefragt.
Termine für die Rechtsberatung können vereinbart werden in den IG BAU-Büros in Chemnitz (Telefon: 0371 36944-0) und Zwickau (Telefon: 0375 2700927). (Bildquelle: IG BAU)
16.05.2017 12:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Fachthemen für werdende Altenpfleger 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat die Gemeinnützige Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH in diesem Jahr anlässlich des Internationalen Tags der Pflege erneut einen Azubi-Fachtag veranstaltet. Eingeladen waren alle Altenpflegeschüler der beiden ausbildenden Altenpflegeschulen in Annaberg-Buchholz. Eröffnet wurde der Fachtag vom Geschäftsführer der WPA, Björn Buchold (Bild).
Kaum eine andere Branche in der Region benötigt bereits heute so viele gut ausgebildete Fachkräfte wie die Altenhilfe. Zukunftsprognosen gehen von einem weiter steigenden Bedarf aus. Die angehenden Altenpfleger bekamen beim Fachtag die Möglichkeit, eine interessante Vortragsreihe zu aktuellen Fachthemen zu besuchen.
Die Gemeinnützige Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH ist eine Tochter der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz. Das Unternehmen hat eine über 50-jährige Tradition. (Bildquelle: KJ/Mario Rusznyak)
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16.05.2017 11:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Tag des Deutschen Brotes 
(MT) DRESDEN: Am 16. Mai feierte das Deutsche Bäckerhandwerk den 5. Tag des Deutschen Brotes. In Deutschland gilt die Brotkultur als besonders vielseitig und traditionsreich. Seit 2014 zählt das Bäckerhandwerk zum immateriellen Unesco-Weltkulturerbe. Anlass genug die Bedeutung der Bäckereien zu würdigen.
In Sachsen gibt es laut Wirtschaftsminister Martin Dulig rund 1.100 Bäcker- und Konditorenbetriebe mit knapp 15.000 Beschäftigten. Doch die Branche, die unter sehr hohem Wettbewerbsdruck steht, hat Nachwuchssorgen. In den vergangenen 10 Jahren wurden in Sachsen über 1.500 Jugendliche erfolgreich zur Bäckerin und zum Bäcker ausgebildet. Damit liegt die Zahl der Auszubildenden im Bäckerhandwerk heute bei weniger als einem Viertel als noch zur Jahrtausendwende. Die Zukunft des Handwerks hängt also ganz wesentlich davon ab, ob genügend Nachwuchs gewonnen werden kann. (Bildquelle: KJ-Archiv)
09.05.2017 13:30 (Wirtschaft / Politik)
Tillich auf Reisen 
(MT) DRESDEN: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich reist vom 10. bis zum 12. Mai in die Vereinigten Arabischen Emirate (Abu Dhabi) und in die Republik Singapur. Die Reise soll dem Ausbau und der Pflege der partnerschaftlichen bilateralen Zusammenarbeit dienen. Im Vordergrund wird der Ausbau der Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft stehen.
09.05.2017 11:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Gestalte Deine Zukunft drham! 
(MT) SCHNEEBERG: Eine Ausbildungsbroschüre hat Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert im Rathaus der Stadt vorgestellt. Das in einer Erstauflage von 500 Stück erschienene Druckwerk soll dazu beitragen, Schneeberger Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten und Entwicklungschancen vor Ort deutlich zu machen. So ist auf der Titelseite auch der Appell zu lesen: "Gestalte Deine Zukunft drham!"
Die Ausbildungsplätze der Schneeberger Unternehmen sollen auch digital auf der Homepage der Stadt erscheinen. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
09.05.2017 05:00 (Wirtschaft)
Offene Stellen im verarbeitenden Gewerbe 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz hat im April 629 Offerten von Unternehmen eingeworben. Bedarfsbranchen, wie verarbeitendes Gewerbe und Gesundheits- und Sozialwesen, meldeten deutlich mehr Angebote. Damit liegt der Produktions- und Fertigungsbereich mit 138 gemeldeten Stellen erstmals gleichauf mit den Personaldienstleistern auf Rang 1. Den folgenden Platz kann das Gesundheits- und Sozialwesen mit 131 Stellen für sich verbuchen.
Aktuell sind damit 2.837 freie Stellen zu besetzen, 26 mehr als im Vormonat und 333 mehr als im Vorjahr.
08.05.2017 15:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Zurück in den Beruf 
(MT) STOLLBERG: Die Arbeitsagentur lädt am Donnerstag (11.05.) zu einer Informationsveranstaltung in die Geschäftsstelle Stollberg ein. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Petra Schröer, informiert um 9:30 Uhr wie der Wiedereinstieg ins Erwerbsleben gelingen und man die Brücke erfolgreich zurück in den Beruf schlagen kann.
Angesprochen sind auch jene, die aktuell Qualifizierungs- oder Anpassungsbedarf für sich sehen und hierzu Beratung und Unterstützung benötigen. (Bildquelle: KJ-Archiv)
06.05.2017 06:00 (Wirtschaft / Kultur)
"Tradition & Form" geht in neue Runde 
(MT) OLBERNHAU: Der Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller hat zur Teilnahme am Gestaltungswettbewerb "Tradition & Form 2017" aufgerufen. Die Auszeichnung würdigt seit Jahren herausragende Gestaltungen der erzgebirgischen Holzkunst und gilt als führender Designpreis der Branche.
Neben den maximal drei Hauptpreisen und dem Preis für hervorragende Traditionspflege, welche mit jeweils 1.000 Euro dotiert sind, und dem Nachwuchspreis soll wieder ein Publikumspreis durch die Leser der "Freien Presse" sowie Preise des Landrats des Erzgebirgskreises und der Erzgebirgssparkasse vergeben werden.
04.05.2017 11:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Offenes Gewerbegebiet 
(MT) SCHNEEBERG: Tausende Besucher sind am vergangenen Sonnabend ins Schneeberger Gewerbegebiet geströmt. Unter dem Motto "Schneeberg macht mobil - Gewerbe, Sport und Spiel" wurde zum 6. Tag des offenen Gewerbegebietes sehr viel geboten. Bestandteil war so zum vierten Mal der "Erzgebirgische Autofrühling". Autohäuser der Region informierten unter anderem zum Thema Elektromobilität.
Mobilität gab es aber nicht nur auf dem Lande: Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, Mobilität in der Luft bei einem Hubschrauberrundflug rund um Schneeberg zu erleben. Laut und spektakulär ging es hingegen bei den Motocross-Shows zu.
Aber auch an die jüngsten Besucher wurde gedacht: Für Spiel, Spaß und gute Laune sorgten u.a. der Segway- und Elektroautoparcours, die Hüpfburg, Kinderschminken sowie der Verkehrsgarten, die auf dem Gelände der Stadtwerke aufgebaut waren. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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03.05.2017 11:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Frühling auf dem Arbeitsmarkt 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: In der für den Erzgebirgskreis zuständigen Arbeitsagentur in Annaberg-Buchholz konnte am 3. Mai festgestellt werden, dass der Frühling den hiesigen Arbeitsmarkt bereits erreicht hat. Denn die Arbeitslosenquote rutschte schon sehr früh im Jahr unter die 6-Prozent-Marke. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich im April um 0,4 Prozentpunkte zum Vormonat und liegt jetzt bei 5,8 Prozent. Aktuell sind im Erzgebirgskreis 10.299 Männer und Frauen ohne Job. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres lag die Arbeitslosenquote bei 6,2 Prozent. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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01.05.2017 12:00 (Wirtschaft)
Lebenslanges Lernen durch Qualifizierung 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Herzstück jedes Unternehmens. Sie gewährleisten eine hohe Arbeitsqualität und sichern die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes. Teilweise entspricht jedoch die Qualifikation der Beschäftigten nicht mehr den Bedürfnissen des Betriebes. Hier kann die Arbeitsagentur mit entsprechenden Förderprogrammen - je nach gelagertem Einzelfall - bis zu 100 Prozent unterstützen.
Die Arbeitsagentur unterstützt nicht nur die Weiterbildung von arbeitslos gewordenen Menschen, sondern auch die von Beschäftigten, konkret mit dem Programm WeGebAU - "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen". Dabei werden Unternehmen unterstützt, ihre Beschäftigten beruflich weiterzubilden. Sie können so direkt von den neuen Kenntnissen ihrer Mitarbeiter profitieren.
Über das Programm WeGebAU werden die Weiterbildungskosten ganz oder teilweise übernommen. Zudem wird unter bestimmten Voraussetzungen für die Dauer der Weiterbildung ein Zuschuss zum Arbeitsentgelt gezahlt.
Für Kleinstbetriebe mit bis zu 10 Beschäftigten ist die Förderung jetzt besonders attraktiv geworden. Seit Jahresbeginn kann die Arbeitsagentur bis zu 100 Prozent der Weiterbildungskosten übernehmen - unabhängig vom Lebensalter und unabhängig davon, ob die Schulungszeit in der regulären Arbeitszeit liegt.
"Qualifizierung ist das A und O, wenn es um die Zukunftssicherung eines Unternehmens geht. Nur wer gut qualifiziert ist, hat auch künftig positive und nachhaltige Job- und Karrierechancen. Wir helfen dabei und fördern Beschäftigte mit bis zu 100 Prozent der Kosten für Weiterbildung", sagt Siegfried Bäumler, Chef der Annaberger Arbeitsagentur.
Ansprechpartner Uwe Bochmann informiert Arbeitgeber im Detail (Tel.: 037296 548-159).
30.04.2017 11:00 (Wirtschaft / Politik / Sonstiges)
Familienfest des DGB 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Unter dem Motto "Wir sind viele. Wir sind eins." laden am 1. Mai der DGB Kreisverband Erzgebirge, die Mitgliedsgewerkschaften sowie zahlreiche Vereine und Verbände der Stadt Annaberg-Buchholz bzw. des Landkreises in der Zeit von 10 bis 17 Uhr zum bunten Familienfest auf dem Marktplatz nach Annaberg-Buchholz ein.
10 Uhr erfolgt die Eröffnung durch den DGB Kreisvorsitzenden Michael Willnecker (Bild). Der Oberbürgermeister der Kreisstadt Rolf Schmidt wird ein Grußwort sprechen. Die Ansprache zum 1. Mai hält der Vorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Sachsen, MdL Alexander Krauß gegen 11 Uhr.
Auf der Bühne wird es während der gesamten Veranstaltung ein sehr buntes und abwechslungsreiches Kulturprogramm für alle Besucher geben. Über den ganzen Tag präsentieren sich zahlreiche Vereine und Verbände an ihren Ständen und bieten dabei für alle Bürgerinnen und Bürger, besonders für Kinder viel Unterhaltung und Information an. (Bildquelle: KJ-Archiv)
28.04.2017 06:00 (Wirtschaft)
Ernst Gessner (18.06.1826 - 28.04.1997) 
(MT) AUE: Am 28. April jährt sich der Todestag von Ernst Gessner zum 120. Mal. Am 18. Juni 1826 in Lößnitz als Sohn einer Tuchmacherfamilie geboren, erlernte er den Beruf der Eltern. Als ihm die Gessnerische Tuchfabrik in Lößnitz zu eng wurde, erwarb er die Holbergsche Bleicherei in Aue, wo sich heute der Simmel-Markt befindet. Der Unternehmer gründete seine Textilmaschinenfabrik und wurde zu einem der Pioniere der Maschinenbauindustrie im Auer Tal. Mit seinen zahlreichen Erfindungen hatte Ernst Gessner wesentlichen Anteil an der industriellen Entwicklung Sachsens im 19. Jahrhundert.
27.04.2017 16:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Boys' Day in Arbeitsagentur 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ/MARIENBERG: Erstmals überhaupt öffnete die Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz anlässlich des bundesweiten Girls und Boys Day am 27. April ihre Türen. Zu Gast waren 20 Jungs aus Klasse 6 der Heinrich-von-Trebra-Oberschule Marienberg.
Innerhalb der letzten 10 Jahre wurden 57 Schülerinnen und Schüler als Nachwuchskräfte bei der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz eingestellt. Etwa ein Drittel davon sind Jungen. (Bildquelle: BA)
23.04.2017 12:00 (Wirtschaft)
Sächsische Firmen in Hannover 
(MT) CHEMNITZ/HANNOVER: Auch 2017 ist Sachsen mit seiner Industrie-, Technologie- und Forschungskompetenz auf der HANNOVER MESSE (24.-28.04.) vertreten. "Auf dem Messestand ,SACHSEN! Zuliefermarkt' präsentieren sich vor allem klassische Zulieferer." so Sandra Furka, Referentin Außenwirtschaft/ Messen der IHK Chemnitz. So stellen u.a. Federnhersteller sowie Drehteilehersteller, Elektronikausrüster, Komponentenlieferanten und Blechbearbeiter ihre Produkte und Leistungen aus.
Erstmals auf dem Gemeinschaftsstand vertreten sind die Unternehmen ELEXOS Batteries UG (haftungsbeschränkt) aus Dresden und Klüber Industrie GmbH Mulda. Der Spezialist für Batteriespeicherung und der Fertiger von Metallerzeugnissen haben ihre Kompetenzen zusammen geführt und präsentieren spezielle Montageleistungen für elektrische und elektronische Geräte. Ergänzend wird der Bereich der Additiven Fertigung einzelner Batteriekomponenten (metallische Teile/ notwendige Sensorik) dargestellt.
Qualitätskontrolle ist in vielen Produktionsprozessen in Zulieferbetrieben unvermeidbar. Die Firma Santenberg Maschinen Deutschland GmbH Gelenau ist ein Spezialist für individuell-technische Automatisierungstechnik und Qualitätsprüfung. So entwickelte das Unternehmen ein Patent auf ein Ringsortiergerät, welches teileschonender als herkömmliche Vibrationsförderer arbeitet. Die gesteuerte Zuführtechnik wird vor allem in der Metallverarbeitung, bei Plastikverarbeitern und Automobilzulieferern angewendet.
Auf der Leitmesse "Research & Technology" ist der Gemeinschaftsstand "SACHSEN! Zukunftstechnologien" zu finden. "Diesen Stand organisieren wir gemeinsam mit dem ICM Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. mit Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH." so Sandra Furka. "Neben Forschungsprojekten im Maschinenbau werden auch Entwicklungen im Bereich Digitalisierung vorgestellt. Dafür konnte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gewonnen werden." IT-Anwendungen verschmelzen zunehmend mit Produktions- und Dienstleistungen. "Wir wollen darstellen, welche Kompetenzen in Sachsen zu finden sind und mit welchen sächsischen Partnern das Thema umgesetzt werden kann."
23.04.2017 11:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Berufe mit Perspektive 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: "Menschen, die ihr Berufsleben darauf ausrichten möchten, anderen Menschen zu helfen, haben heute mehr denn je sehr gute berufliche Perspektiven" , so Siegfried Bäumler (Bild), Chef der Annaberger Arbeitsagentur. Darum gibt es unter anderem am kommenden Dienstag (25.04.) im Berufsinformationszentrum nähere Informationen zum Berufsbild des Altenpflegers und des Erziehers. Vertreter der Freien Beruflichen Schule Lugau stellen um 16 Uhr im die zwei Berufsbilder vor und beantworten Fragen.
Alle, die sich für eine Ausbildung oder eine Tätigkeit im Bereich der stationären oder ambulanten Altenpflege oder im sozialen Bereich als Erzieher interessieren oder eine Fort-/ Weiterbildung machen möchten, können sich im direkten Gespräch über die Ausbildung, die Aufgaben und Tätigkeiten informieren. (Bildquelle: KJ-Archiv)
21.04.2017 14:30 (Wirtschaft)
Firma Homann nach Leppersdorf? 
(MT) DRESDEN/LEPPERSDORF: Laut einer Pressemitteilung erwägt die Firma Homann Feinkost GmbH vier ihrer Standorte an einem zusammenzuführen und favorisiert dafür den Standort Leppersdorf in Sachsen. Dazu Wirtschafts-Staatssekretär Hartmut Mangold: "Wir befinden uns seit längerer Zeit in intensiven Gesprächen mit der Firma Homann, welche unmittelbar vor dem Abschluss stehen. Wir freuen uns, dass die Firma Homann den Standort Leppersdorf priorisiert und würden eine solche Standortentscheidung sehr begrüßen. Es ist für uns ein Beleg dafür, dass der Standort Sachsen eine hohe Akzeptanz hat und attraktiv ist."
In Leppersdorf betreibt die Unternehmensgruppe Theo Müller, zu der auch Homann Feinkost gehört, bereits die nach eigener Aussage modernste Molkerei Europas.
19.04.2017 10:00 (Wirtschaft / Politik)
Ausbildung muss stärker in den Fokus rücken 
(MT) SCHWARZENBERG: Der CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß hat für eine höhere Wertschätzung der Oberschule und der dualen Berufsausbildung geworben. "An den Oberschulen wird die Praxiselite ausgebildet - junge Menschen, die unsere Handwerksbetriebe und Industrieunternehmen händeringend suchen", sagte Krauß. Die Kluft zwischen Bewerbern um einen Ausbildungsplatz und der Zahl der freien Ausbildungsstellen werde in diesem Jahr größer. Auf 1387 gemeldeten Bewerbern kämen im Erzgebirgskreis 1583 Berufsausbildungsstellen. "Faktisch bewerben sich nicht mehr die Jugendlichen um eine Ausbildung, sondern die Unternehmen bewerben sich bei den Schulabgängern", so der CDU-Politiker. Die veränderte Situation zeige sich auch bei den Lehrlingsentgelten, die in vielen Betrieben deutlich gestiegen seien.
Krauß warnte vor einem Akademisierungswahn: "Zu glauben, dass man allein mit Abitur und Hochschulabschluss etwas werden kann, ist falsch." Industrie und Handwerk böten beste Karrierechancen. Die Jugendarbeitslosigkeit sei in Deutschland die niedrigste in Europa, weil es die duale Ausbildung gebe. Die Gefahr, nach einem Studium arbeitslos zu werden, sei deutlich höher als nach einer Ausbildung. "Unternehmen, die jungen Menschen eine Entwicklungsperspektive über mehrere Jahre aufzeigen, sind eindeutig im Vorteil", sagte Krauß, der auch arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist.
57 Prozent der Grundschulabgänger im Erzgebirgskreis erhielten in diesem Jahr die Bildungsempfehlung für die Oberschule. "Im sächsischen Vergleich ist das eine gute Quote, weil dies der Regelfall sein sollte", so Krauß. Das Abitur könne im Übrigen auch nach der mittleren Reife abgelegt werden - zum Beispiel an einem Beruflichen Gymnasium.
Die Zahl der Ausbildungsabbrecher sinke im Erzgebirgskreis. Das sei im Interesse der Auszubildenden und der Betriebe, so Krauß. Allerdings werde dennoch jedes 5. Ausbildungsverhältnis vorzeitig gelöst. In den Branchen sei die Abbrecherquote sehr unterschiedlich. 2015 lag sie im Handwerk bei 25,9 Prozent und im Öffentlichen Dienst bei nur 3,2 Prozent. (Bildquelle: privat)
19.04.2017 07:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Infobroschüre zur Weiterbildung 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Auf Initiative des Netzwerkes "Fachkräfte für das Erzgebirge" wurde eine Infobroschüre für Weiterbildung & Qualifizierung erstellt. In der neuen Publikation präsentieren sich mehr als 40 Bildungsträger.
Wie bei einer Pressekonferenz in Annaberg-Buchholz schon am 14. März zu erfahren war, richtet sich die inzwischen erschienene Broschüre an Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Sie bündelt verschiedene und vielfältige Weiterbildungsangebote aller Branchen aus dem Erzgebirgskreis und gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Qualifizierung und beruflichen Aufstiegsfortbildung. Denn gut qualifiziertes Personal ist eine wichtige Investition in die Zukunft und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsregion Erzgebirge.
Die Broschüre wurde von der IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge bereits an 5.000 Unternehmen der Region verschickt und steht allen Interessierten in gedruckter sowie elektronischer Form zur Verfügung: www.chemnitz.ihk24.de/infobroschuere2017
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16.04.2017 17:00 (Wirtschaft)
Der Storch kann nach Erlabrunn kommen 
(SvS) ERLABRUNN: Früh übt sich, was mal eine richtig gute Mama werden möchte. Geht?s der Lieblingspuppe nicht gut, kommt sie halt mit ins Krankenhaus. Dort sind die Kinderärzte zwar nicht unbedingt auf das Spielzeug spezialisiert, aber bei einem Tag der offenen Tür machen sie gern auch mal eine Ausnahme und untersuchen die Spielgefährten. So können auch die Jüngsten schon mal Krankenhausluft schnuppern und wissen: Im Krankenhaus braucht man keine Angst zu haben, denn dort wird man wieder gesundgemacht. Und vor allem: Hier werden die meisten Kinder geboren.
Zwischen 10 und 14 Uhr war am 8. April Tag der offenen Tür in der Geburtshilfestation der Kliniken Erlabrunn gGmbH. Gezeigt wurde, was möglich ist, wie freundlich und hell sowohl Patientenzimmer als auch Kreißsaal gestaltet sind - kurzum: wie wohl man sich hier fühlen kann. Und wie sicher.
So können sich die Mütter hier voll und ganz auf die Geburt konzentrieren - ohne Sorgen, das Vorsorgenetz ist gespannt. Besteht Bedarf, kann die Geburtshilfestation auf das große pflegerische und medizinische Angebot des Klinikums Erlabrunn zurückgreifen. Und viele Paare entscheiden sich darum ganz bewusst für eine Geburt hier, wo an alles gedacht ist.
Weil sich Geburtshilfe aber nicht nur auf den Vorgang an sich beschränkt, haben die Mitarbeiter der Station zum Tag der offenen Tür auch ihr breites Spektrum von Zusatzangeboten einmal dargestellt.
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15.04.2017 12:00 (Wirtschaft)
Aroniabeeren standen im Mittelpunkt 
(SvS) ZWÖNITZ: Mit Beginn der neuen Pflanzsaison öffnete in Zwönitz das neu gestaltete Gartencenter Gebrüder Roth seine Tore. In den Wochen davor wurde das Floraland für die große Auswahl an Pflanzen, Blumen sowie Gartenzubehör fleißig und ideenreich umgebaut.
Jüngster Veranstaltungshöhepunkt des Hauses war das Frühlingsfest, bei dem die Aroniabeere im Mittelpunkt stand. Und weil wir vom Statistischen Landesamt erfahren haben, dass die Aronia in Sachsen die am häufigsten angebaute Strauchbeere ist und ihr gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird, haben wir uns kundig gemacht. Event-Koch Arndt Neukirchner (im Bild rechts) sagte uns: "Die Aroniabeere gibt es schon ewig. Früher hieß sie aber Schwarze Apfelbeere. Man hat sich mal geeinigt, dass man Aronia melanocarpa, so die lateinische Bezeichnung, für die genießbaren Beeren verwendet. Wenn jemand Apfelbeere drauf schreibt, muss man erst fragen: kann man diese Beere von dem Strauch essen?"
Der Oberwiesenthaler Event-Koch verwendet in seiner Küche gern die Aronia und verweist auf deren Vorteile. Und in Sachsen ist die Aroniabeere im Kommen. Wie gesagt, ist sie im Freistaat die vom Anbauumfang bedeutendste Strauchbeerenart, noch vor Johannis- oder Heidelbeeren. Im Jahr 2016 wuchs die Aronia in Sachsen auf 167 Hektar, was einem Flächenanteil von 51 Prozent aller sächsischen Strauchbeerenfelder entspricht.
Beim Frühlingsfest im Floraland Zwönitz traf der Besucher unter anderem auf Aronia-Konfitüre, -Bier, -Likör, -Eis oder -Crépes. Aronia-Brot hatte der Bäckermeister Alexander Schellenberger im Ofen.
Ziel der "inneren Frischzellenkur" im Gartencenter der Gebrüder Roth war es, die vorhandenen Sortimente und neuen Sortimente für den Kunden übersichtlicher in Einklang zu bringen. In allen Abteilungen wurden neue Sortimente eingeführt und die bereits vorhandenen Produktgruppen in neuen Bausteinkonzepten überarbeitet. Überall wurde Wert darauf gelegt, bei emotionaler Präsentation und optimierter Verkaufsflächennutzung die Vielfalt und Kompetenzen zu erweitern.
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14.04.2017 14:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Tickt die Generation Z anders? 
(MT) LEIPZIG: Chronische Erkrankungen werden bereits in jungen Jahren zum Problem. Zu diesem Ergebnis kam der aktuelle Gesundheitsreport der BARMER. Ausgewertet wurden Diagnosen, Arzneimittelverordnungen und Krankschreibungen der sogenannten "Generation Z", der Beschäftigten im Alter von 16 bis 30 Jahren. Die Volkskrankheiten Bluthochdruck, Rückenschmerzen oder Depressionen machen sich schon bei Berufseinsteigern bemerkbar. 16 Prozent dieser Altersgruppe schmerzt explizit der Rücken. Knapp ein Viertel bekam mindestens einmal eine psychische Erkrankung diagnostiziert und 5,5 Prozent der 26- bis 30-jährigen berufstätigen Männer bekamen hohen Blutdruck bescheinigt. Auffällig dabei ist: Junge Berufstätige haben mehr Probleme mit ihrer Gesundheit als Studierende im gleichen Alter.
"Viele Unternehmen unterschätzen die gesundheitlichen Probleme ihrer jungen Mitarbeiter, da die Älteren in der Regel krankheitsbedingt länger ausfallen. Doch Diagnosen wie Bluthochdruck und Rückenschmerzen, die wir schon heute bei den Jungen feststellen, können in einigen Jahren ernsthafte Folgeerkrankungen mit langen Fehlzeiten verursachen", sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen.
Junge Beschäftigte legen ihren Arbeitgebern mit Abstand am häufigsten Krankschreibungen vor. Durchschnittlich zweimal pro Jahr ist jeder junge Erwerbstätige aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig. Rund eine Woche bis 10 Tagen dauerte eine Krankschreibung. Die 60- bis 64-Jährigen sind durchschnittlich nur einmal im Jahr krankgeschrieben. Im Einzelfall allerdings schlagen chronischer Erkrankungen zu Buche und sie fallen mit rund 22 Tagen doppelt so lange aus. (Bildquelle: BARMER)
14.04.2017 06:00 (Wirtschaft)
Erzgebirgssparkasse mit Wachstum 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Erzgebirgssparkasse kann im letzten Jahr auf ihre beste Geschäftsentwicklung seit der Fusion am 01.01.2012 zurückblicken. Das sei laut Angaben des Kreditinstituts trotz anhaltend widriger Rahmenbedingungen mit Niedrigzinsphase und weiter steigenden und kostenintensiven regulatorischen Anforderungen erreicht worden.
Die Kundeneinlagen auf Giro-, Termingeld- und Sparkonten stiegen 2016 um 159 Millionen Euro bzw. 4,2 Prozent auf mittlerweile 3,998 Milliarden Euro. Darüber hinaus investierten die Sparkassenkunden zusätzlich 197 Millionen Euro in Wertpapiere.
Dank dieser äußerst positiven Entwicklung, konnten mit einem finanziellen Leistungsvolumen von 1,5 Millionen Euro über 500 Vereine, Organisationen und Projekte im Erzgebirgskreis unterstützt werden.
Die Erzgebirgssparkasse ist die drittgrößte Sparkasse in Sachsen und die viertgrößte Sparkasse in den neuen Bundesländern. Sie beschäftigt 819 Mitarbeiter, darunter 20 Auszubildende und hat ca. 250.000 Kunden.
07.04.2017 15:00 (Wirtschaft)
Verdienste um 3,6 % über Vorjahr 
(MT) KAMENZ: Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Freistaat Sachsen verdienten 2016 einschließlich aller Sonderzahlungen 38.522 Euro. Das sind 3,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die bezahlte Wochenarbeitszeit (39,6 Stunden) ist dabei nahezu gleich geblieben. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz lagen die Bruttomonatsverdienste - ohne Sonderzahlungen - bei durchschnittlich 2.998 Euro, das ist ein Plus von 3,4 Prozent (Deutschland: 3 703 Euro; +2,5 Prozent).
Vollzeitbeschäftigte Frauen verdienten 2016 durchschnittlich 36.477 Euro und erzielten somit unverändert zum Vorjahr 92,2 Prozent des Verdienstes der männlichen Kollegen, der bei 39.565 Euro lag.
07.04.2017 08:00 (Wirtschaft)
Prüfungen beenden Berufsausbildung 
(MT) CHEMNITZ: Die Abschlussprüfung Winter 2016/17 in anerkannten Ausbildungsberufen wurde beendet. Wie die IHK Chemnitz mitteilte, dominierten in der Region Berufe im Metall- und Elektrogewerbe. Insgesamt sind mehr als 1.500 Absolventen in 96 Berufen mit 86 Fachrichtungen geprüft worden.
Über 1.200 Prüfungsteilnehmer konnten die Abschlussprüfung erfolgreich beenden. Damit entsprach die Bestehensquote in den einzelnen Berufen dem Bundesdurchschnitt. Das beste Prüfungsergebnis wurde mit 95,9 erreicht.
Auch in dieser Prüfungsperiode waren mehr als 1.500 ehrenamtliche Prüfer im Einsatz, deren unermüdliche Arbeit besonders hervorgehoben werden muss. Neben ihren Aufgaben im Alltag stellten sie ihre Fachkompetenz in insgesamt über 20.000 Stunden zur Verfügung, um mit großem Engagement die berufliche Kompetenz der Prüfungsteilnehmer festzustellen.
05.04.2017 16:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Revisionen für die Netzsicherheit 
(MTL) JÖHSTADT/ANNABERG-BUCHHOLZ: Eine Trafostation der besonderen Art warteten die Stadtwerke Annaberg-Buchholz dieser Tage in Oberschmiedeberg, einem 100-Einwohner-Ortsteil von Jöhstadt. Hier war besondere Konzentration gefragt, handelt es sich doch um eine Maststation, die einzige ihrer Art im Netzgebiet. Sie transformiert den Strom, der über eine 10 kV-Leitung den Ort erreicht, für das Niederspannungsnetz auf eine Spannung von 400 Volt.
Die Wartung erfolgte im Rahmen der Stationsrevisionen, welche jährlich mit dem Frühling beginnen. Die Trafostationen werden in ein- bis vierjährigen Intervallen geprüft, je nach Belastung und baulicher Anlage. Vor Beginn der Arbeiten muss die betreffende Trafostation vom Netz genommen und ein anderer Schaltzustand hergestellt werden, deshalb können die Arbeiten nur in lastschwachen Zeiten durchgeführt werden. Anschließend befreien die Mitarbeiter des Fachbereichs Stromnetz die Isolatoren von Schmutz, reinigen die Kontaktstellen, prüfen die Schalter auf Funktionalität und schmieren die beweglichen Teile. Vor der Wiederinbetriebnahme wird jede Ecke der Trafostation einer akribischen Sichtprüfung unterzogen.
Stephan Jungk, Fachbereichsleiter Stromnetz, erläutert: "Regelmäßige Stationsrevisionen sind wichtig für die Netzsicherheit, denn durch Schmutz, Feuchtigkeit und Alterung werden elektrische Anlagen in ihrer Konstitution geschwächt. Der Aufwand ist groß, lohnt sich aber. Das hat der strenge Winter gezeigt, den wir ohne größere Komplikationen im Stromnetz gemeistert haben."

Bild: Konzentration ist bei der Wartung der Maststation in Oberschmiedeberg gefragt. Hier steht der Trafo nicht im Häuschen, sondern in luftiger Höhe. (Quelle: Stadtwerke/Päßler)
05.04.2017 07:00 (Wirtschaft / Politik)
Raus aus der Minijob-Falle 
(MT) CHEMNITZ: Die rund 17.500 Minijobber im Erzgebirgskreis sollen bessergestellt werden, damit der 450-Euro-Job nicht zur Falle wird. Das fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Die IG BAU schlägt dazu eine Reform der geringfügigen Beschäftigung vor. Demnach sollen Minijobs schon ab dem ersten Euro in die Sozialversicherung einbezogen werden. "Minijobs waren als flexible und vorübergehende Lösung gedacht. Aber für viele Beschäftigte - etwa in der Reinigung - sind sie langsam zum Dauerzustand geworden, aus dem sie nicht mehr herauskommen", sagt Andreas Herrmann von der IG BAU Südwestsachsen. Eine Reform sei deshalb "mehr als überfällig".
Nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur arbeiten im Erzgebirgskreis allein in der Gebäudereinigung rund 570 Minijobber. Damit sind 37 Prozent aller Mitarbeiter der Branche geringfügig beschäftigt. "Viele von ihnen haben seit Jahren keine Chance auf eine reguläre Stelle. Wegen fehlender Sozial- und Rentenbeiträge sind sie stark von Altersarmut bedroht", betont der IG BAU-Bezirksvorsitzende. Betroffen seien insbesondere Frauen: 58 Prozent aller geringfügig Beschäftigten im Erzgebirgskreis sind laut Arbeitsagentur weiblich.
Die IG BAU will gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) erreichen, dass der Chef künftig auch für einen Verdienst unter 450 Euro Sozialabgaben zahlen muss. Die Gewerkschaft fordert eine neue "Gleitzone" bereits vom ersten Euro an: Demnach sollen Arbeitgeber bei geringen Verdiensten zunächst den Großteil der Sozialabgaben tragen. Erst bei einem Monatsverdienst ab 850 Euro soll gelten: Chef und Arbeitnehmer zahlen zu gleichen Teilen.
Andreas Herrmann nennt ein Beispiel: "Wer genau 450 Euro verdient, der müsste nach dem Modell 13 Prozent Sozialabgaben bezahlen - der Chef trägt dagegen 29 Prozent." Für die Minijobber bringe das eine bessere soziale Absicherung. Für die Unternehmen steige der Anreiz, prekäre Jobs durch vollwertige Stellen zu ersetzen, so der Gewerkschafter.Und auch für Rentner oder Studenten, die sich etwas hinzuverdienen wollen, bleibe das Modell attraktiv. "Durch den geringen Beschäftigten-Anteil bei den Sozialabgaben lohnt sich der Zuverdienst gerade unterhalb von 450 Euro weiterhin. Zusätzlich erwerben sie höhere Ansprüche für eine Rente oder Arbeitslosigkeit", sagt Herrmann. (Bildquelle: IG BAU)
04.04.2017 11:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Nach Pause zurück in den Beruf? 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: 43 Tipps für die Rückkehr ins Erwerbsleben - beispielsweise nach Elternzeit oder der Pflege von Angehörigen - gibt die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Petra Schröer, am 6. April, um 9:30 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Annaberg-Buchholz. Dabei informiert sie, wie der Wiedereinstieg gelingen und man die Brücke erfolgreich zurück in den Beruf schlagen kann. Angesprochen sollen auch jene werden, die aktuell Qualifizierungs- oder Anpassungsbedarf für sich sehen und hierzu Beratung und Unterstützung benötigen. Auch der Austausch mit anderen "Wiedereinsteigern" kann die Überlegungen zu einem beruflichen Neustart unterstützen.
Die Informationsveranstaltungen werden flächendeckend im Erzgebirgskreis angeboten. Am 20. April ist die Agentur für Arbeit Aue an der Reihe, am 11. Mai Stollberg und am 18. Mai Marienberg.
Für Rückfragen steht Petra Schröer telefonisch unter der 03733 133-1003 oder per E-Mail unter Annaberg-Buchholz.BCA@arbeitsagentur.de zur Verfügung.
03.04.2017 14:00 (Wirtschaft)
Rückgang der Gewerbeanzeigen in Sachsen 
(MT) KAMENZ: Insgesamt 28.177 Gewerbeanmeldungen und 29.771 Gewerbeabmeldungen wurden 2016 von den sächsischen Gewerbeämtern erfasst. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 5,0 Prozent bzw. 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2015. Im Jahr 2016 gab es 1 594 Gewerbeabmeldungen mehr als -anmeldungen, somit standen 100 Anmeldungen 105 Abmeldungen gegenüber.
03.04.2017 10:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Halbjahresbilanz am Ausbildungsmarkt 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im Erzgebirgskreis gibt es aktuell mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Das geht aus der Halbjahresbilanz der Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz am Ausbildungsmarkt hervor. Im Zeitraum von Anfang Oktober 2016 bis Ende März 2017 haben sich aktuell 1.387Jugendliche bei der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz als Bewerber um einen Ausbildungsplatz gemeldet, 18 oder 1,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig meldeten Arbeitgeber der Region 1.583 Ausbildungsstellen, 66 oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. In vielen Fällen fanden junge Leute und Unternehmen bereits zueinander, so dass zurzeit noch 1.083 Stellen unbesetzt und 958 Mädchen und Jungen ohne Ausbildungsvertrag sind. Statistisch betrachtet kommen damit im Agenturbezirk 1,1 Stellen auf einen Bewerber.
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