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Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Wirtschaft

    
23.03.2017 09:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Auszeichnung für Geschäft in Schwarzenberg 
(MT) SCHWARZENBERG: Mit dem Qualitätszeichen "Generationenfreundliches Einkaufen" kann sich die Filiale Schwarzenberg der Spar-Land Handels GmbH im "RingCenter" freuen. Der Verein Handelsverband Sachsen hat das Zertifikat am Mittwoch (22.03.) verliehen. Thomas Hahn, Amtsleiter in der Stadtverwaltung Schwarzenberg, überreichte die Urkunde zur Auszeichnung gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen, René Glaser, an den Geschäftsführer der Spar-Land-Handels GmbH René Heber.
Für das Qualitätszeichen werden Einzelhändler anhand eines Katalogs mit insgesamt 63 relevanten Kriterien durch eigens dafür geschulte Testerinnen und Tester geprüft. Die Kriterien beziehen sich unter anderem auf Leistungsangebote, Zugangsmöglichkeiten, Ausstattung der Geschäftsräume und das Serviceverhalten. Die Auszeichnung wird mit einem leuchtend orangefarbenen Logo an der Eingangstür sichtbar gemacht. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
23.03.2017 07:00 (Wirtschaft)
Informationsabende für Existenzgründer 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge sieht die Begleitung von Existenzgründern aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistung auf den Weg in die Selbständigkeit als eine wichtige Aufgabe an. Wie bei einer Pressekonferenz in Annaberg-Buchholz zu erfahren war, wird unter anderem zu den Themen Businessplan, Gewerberecht, Fördermöglichkeiten und soziale Absicherung und beraten zu vielen individuellen Fragen informiert. Eine Besonderheit gegenüber anderen Regionen sei die enge Zusammenarbeit von IHK, Wirtschaftsförderung, Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit im Erzgebirgskreis. So wurde gemeinsam ein "Fahrplan für Existenzgründer" entwickelt, der mit dem monatlichen kostenfreien Informationsabend beginnt. Darauf aufbauend gibt es eine vierteilige Workshop-Reihe für Gründer und Jungunternehmer.
Die nächsten Informationsabende sind: 29.03.2017 Ort: IHK, Geyersdorfer Straße 9a, Annaberg-B.; 26.04.2017 Ort: GDZ (Bild), Adam-Ries-Straße 16, Annaberg-B., Beginn ist jeweils 17 Uhr. Interessenten können sich an die IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge wenden: Bereich Handel/ Dienstleistungen: Peggy Rösner (Tel. 03733 1304-4124, peggy.roesner@chemnitz.ihk.de) oder Bereich Industrie Außenwirtschaft: Dagmar Meyer (Tel. 03733 1304-4112, dagmar.meyer@chemnitz.ihk.de) (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
21.03.2017 07:00 (Wirtschaft)
IHK hilft bei Unternehmensnachfolge 
(MT) Unternehmensnachfolge - ein wichtiges Thema, mit dem sich die Unternehmen häufig zu spät beschäftigen. Zur Sicherung der Unternehmensnachfolge setzt die IHK Chemnitz seit knapp vier Jahren ein Moderatorenkonzept um. Seit dem Projektstart im Juni 2013 wurden insgesamt 560 Fälle vom IHK Moderator begleitet.
Die Regelung einer Nachfolge kann bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen. Das ist ein Fakt, der oftmals unterschätzt wird und somit die Nachfolgeregelung immer wieder Aufschub findet. Dabei ist eine frühzeitige Vorbereitung wichtig, um auch das Unternehmen weiter am Markt zu halten. Hier setzt das Moderatorenkonzept an, welches vom Freistaat Sachsen unterstützt wird.
Ziel der Moderation ist es, potenzielle Übergeber frühzeitig zu sensibilisieren und Unterstützung durch einen fachlich qualifizierten Ansprechpartner und Moderator anzubieten, der in allen Phasen der Betriebsübergabe zur Seite steht. Es wird sensibel und vertraulich dort angesetzt, wo die Problemstellungen gegeben sind.
Gemeinsam mit dem Unternehmer erfolgt die Klärung, ob ein potenzieller Nachfolger aus dem Familien- oder dem Mitarbeiterkreis vorhanden ist oder ein externer Nachfolger gesucht werden muss. Bei der Suche unterstützt die Industrie- und Handelskammer mit Hilfe der bundesweiten Nachfolgebörse "nexxt change" sowie der IHK-Existenzgründungs-/Nachfolgebörse. Ebenso führt die IHK Chemnitz eine interne Datenbank für potenzielle Nachfolgeinteressenten. Grundlage ist ein persönliches Gespräch mit dem Moderator oder einem IHK-Nachfolgeberater.
Für tiefgreifende Beratungen, z. B. im steuerlichen Bereich, bietet die Industrie- und Handelskammer Chemnitz einen speziellen Sprechtag einmal im Monat mit einem unabhängigen Steuerberater an. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass neben der Finanzierung des Kaufpreises auch die Altersversorgung ein Problem darstellen kann. Strukturiertes Vorgehen ist in der Findungsphase das A und O.
Eine individuelle Terminvereinbarung ist unter Tel. 0371 6900-1235 möglich.
18.03.2017 08:30 (Wirtschaft)
IHK-Wahl steht bevor 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im April 2017 werden die Vertreter der Vollversammlung sowie der fünf Regionalversammlungen der IHK Chemnitz gewählt. Die Vollversammlung wird im Juni 2017 mit ihrer konstituierenden Sitzung die Arbeit aufnehmen und ein neues Präsidium wählen.
Die IHK ist die Selbstverwaltung der Wirtschaft. Viele Aufgaben, etwa im Prüfungswesen oder der Berufsausbildung, erledigt sie im Auftrag des Staates. Zudem bietet sie Dienstleistungen für ihre Mitgliedsunternehmen an und bündelt als "Stimme der Wirtschaft" die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.
Ehrenamtlich bringen die Mitglieder der Regionalversammlung die Wirtschaft im Erzgebirge voran: in drei Arbeitskreisen arbeiten sie an drängenden Problemen unserer Region. Die Themen Verkehrsinfrastruktur und Internet-Breitbandinfrastruktur sowie Innenstadtentwicklung sind fest etabliert und sammeln die Interessen der Akteure und tragen die Anliegen an Behörden weiter bzw. sind mit eigenen Aktivitäten präsent. (Bildquelle: Michael Burkhardt)
18.03.2017 08:00 (Wirtschaft / Politik)
5 Jahre Jobcenter Erzgebirgskreis 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Seit fünf Jahren arbeitet das Jobcenter Erzgebirgskreis unter kommunaler Regie. Aus diesem Anlass hatte das Landratsamt Medienvertreter zu einer Pressekonferenz in das Dienstgebäude nach Annaberg-Buchholz eingeladen.
Zu Beginn nannte Landrat Frank Vogel (r.) noch einmal den Hauptgrund für die Entscheidung zur Optionskommune: Es war das Bestreben des Landkreises, für den betroffenen Personenkreis Leistungen aus einer Hand anzubieten. Nur eine ganzheitliche Betreuung verbessert die Chancen auf eine berufliche Integration. Die Praxis zeigt, dass viele Vermittlungshemmnisse, die eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt erschweren oder verhindern, innerhalb der Bedarfsgemeinschaft bzw. der Familie zu suchen sind und nur im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung durch ein "Familienmanagement" gelöst werden können. Hierfür stehen dem Jobcenter spezialisierte und sehr gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Dabei wird insbesondere die Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Rechtskreisen SGB VIII, SGB XII und AsylbLG stetig intensiviert.
Die Entscheidung für ein Jobcenter in kommunaler Trägerschaft war somit richtig, hob Landrat Vogel hervor. Die Erfolge sprechen für sich: So sank die durchschnittliche Anzahl der Bedarfsgemeinschaften von 18.460 im Jahr 2012 auf 12.789 Bedarfsgemeinschaften im Jahr 2016. Das ist eine Verringerung um fast 31 %.
Parallel dazu entwickelte sich auch die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (eLb). Waren es 2012 noch durchschnittlich 24.316 eLb, verringerte sich die Anzahl im Jahr 2016 um 35 % auf 15.918.
Abteilungsleiter Frank Reißmann (l.) hob in diesem Zusammenhang hervor, dass es um die ganzheitliche und nachhaltige Betreuung gehe. Gerade im Bezug auf die Nachhaltigkeit nehme das Jobcenter Erzgebirgskreis im Vergleich mit 27 weiteren vergleichbaren Jobcentern in Deutschland in Sachsen den 1. Platz und im Bundesvergleich den 2. Platz ein. Nachhaltigkeit bedeutet hier ganz konkret, dass von den 3977 Bürgerinnen und Bürgern, die im letzten Jahr im Landkreis erfolgreich in Arbeit und Ausbildung integriert werden konnten, 73 % auch noch nach einem Jahr in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen.
Die positive Entwicklung hat jedoch zur Folge, dass der Bund seine Zuschüsse an den Kreis reduziert. Im Verwaltungskostenhaushalt verringerte er seine Zuweisung 2017 gegenüber 2016 um ca. 1.400.000 ¤ auf ca.21.000.000 ¤, das entspricht einer Kürzung von über 6 %. 2016 wurden für den Eingliederungshaushalt durch den Bund ca.16.000.000 ¤ zugeteilt. 2017 verringerte sich die Zuteilung auf ca. 14.000.000 ¤. Damit stehen über 12 % weniger Mittel, das sind etwa 2 Mio. ¤, zur Verfügung. Diese reduzierten Mittel reichen jedoch nicht aus, um die positive Entwicklung fortzuführen. Darauf macht die Behörde schon seit langem aufmerksam.
Die Erfolgsgeschichte fünf Jahre Jobcenter Erzgebirgskreis wäre nicht möglich ohne die sehr gute und erfolgreiche Arbeit all jener, die diesen Prozess begleitet haben. Dazu gehören nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Ohne das Mitwirken der Arbeitgeber, der Industrie- und Handwerkbetriebe, wäre diese Bilanz auch nicht möglich. Landrat Frank Vogel dankte allen an dieser Stelle dafür. (Bildquelle: Michael Burkhardt)
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Bundesland / Bezirk:
Sachsen / Chemnitz
Landkreis:
Erzgebirgskreis » Karte
Höhe:
550-660m ü. NN
Fläche / Einwohner:
481 ha / 1.307
Geokoordinaten:
Länge 12.9250 / E 12° 56' 0"
Breite 50.6750 / N 50° 40' 0"

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