WILLKOMMEN
BILDERGALERIE
BÜRGERSERVICE
HAUS DES GASTES
NACHRICHTEN
WIRTSCHAFT
POLITIK
SPORT
MEDIEN
KULTUR
SONSTIGES
STADTBOTE
VERANSTALTUNGEN
GESCHICHTE
WIRTSCHAFT / VEREINE
SEHENSWERTES
UNTERKÜNFTE
WINTERSPORT
WETTERDATEN
KONTAKT
IMPRESSUM


Haus des Gastes Thum

www.echt-erzgebirge.de

www.5min-online.eu

vergrößerte Kartenansicht

Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Wirtschaft

    
04.11.2017 11:00 (Wirtschaft)
Unternehmen investiert in Stollberg 
(MT) STOLLBERG: Stollberg kann eine weitere Gewerbeansiedlung vermelden. Am 27. Oktober unterzeichneten der Geschäftsführer der pro-beam systems GmbH, Tobias Frenzel, und der Stollberger Oberbürgermeister Marcel Schmidt den notariellen Kaufvertrag zum Erwerb des neuen Unternehmensstandortes im Gewerbegebiet der Großen Kreisstadt.
Beide Partner sind sich einig: Wirtschaft und Kommune ergänzen sich nicht nur sinnvoll, sondern bedürfen sich in einer Zeit knapper werdenden Nachwuchses als wichtigsten Erfolgsfaktors der Unternehmen gegenseitig.
Die pro-beam ist eine mittelständische Unternehmensgruppe mit fünf Fertigungs- bzw. Servicestandorten im In- und Ausland. Sie ist weltweit einer der größten Anbieter im Bereich der Elektronenstrahltechnik. Die pro-beam systems GmbH als Tochterunternehmen in Sachsen ist mit zur Zeit 100 Mitarbeitern am bereits bestehenden Standort in Neukirchen und einem Umsatz ca. 23 Millionen Euro ein internationaler Anbieter von Elektronenstrahl-Anlagentechnik mit den Schwerpunkten Entwicklung, Herstellung und Servitierung von Maschinen und Anlagen.
Für den heutigen Standort in Neukirchen und den geplanten Standort in Stollberg sucht das Unternehmen technisch gut qualifizierte Fachkräfte. Dies betrifft vor allem die Bereiche Montage, Inbetriebnahme und Programmierung, Service und den ingenieurtechnischen Bereich. (Bildquelle: Stadt Stollberg)
03.11.2017 07:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Arbeitslosigkeit sinkt weiter 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Aufgrund des Feiertages zu Allerheiligen in einigen Bundesländern, hat die Arbeitsagentur ihre Oktober-Zahlen erst am zweiten Arbeitstag veröffentlicht. So auch im Erzgebirge.
Agenturchef Siegfried Bäumler (Bild): "Die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt ist weiterhin positiv. Der Trend der letzten Monate hat sich fortgesetzt. Mit 4,7 Prozent hat der Erzgebirgskreis auch Ende Oktober wieder die niedrigste Arbeitslosenquote in Sachsen. Zum Vergleich: Der Sachsenschnitt liegt bei 6,1 Prozent. Die positive Entwicklung ist so zu erwarten gewesen, weil im Oktober saisonüblich viele Einstellungen stattfinden. Im Erzgebirgskreis stehen die Wintersaison und das Weihnachtsgeschäft bevor. Das gibt einen Schub, der zu Einstellungen führt."
Anders ausgedrückt, die Zahl der Arbeitslosen ist in den letzten vier Wochen nochmals um 270 Personen oder 3,1 Prozent zurückgegangen. Auch zum Vorjahr sind rund 1.600 Menschen weniger arbeitslos.
Unverändert hoch zeigt sich der aktuelle Stellenbestand: 3.238 Arbeitsangebote stehen zur Besetzung bereit, nahezu ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Auftragsbücher der meisten Unternehmen sind noch reichlich gefüllt. Wohl auch die der Baubranche.
Siegfried Bäumler: "Für den Bau haben wir keine Anhaltspunkte, dass es Entlassungen in größerem Umfang gibt. Im Gegenteil! Wir haben Signale aus der Bauwirtschaft, dass die Außenarbeiten abgeschlossen werden. Da die Auftragsbücher voll sind, wird über die Wintersaison im Innenbereich gearbeitet. Wenn überhaupt, finden Entlassungen dann wahrscheinlich erst im neuen Jahr statt."
3.238 Arbeitsangebote stehen im Erzgebirgskreis zur Besetzung bereit, nahezu ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Kein Wunder, dass die Betriebe ihre Fachkräfte halten, Auch mit Blick in die Zukunft.
Siegfried Bäumler: "Die führenden Wirtschaftsinstitute sehen auch für 2018 und darüber hinaus derzeit keine Anhaltspunkte, dass es zu einer Eintrübung in der Konjunktur kommt. Deswegen sehen die Betriebe derzeit der Zukunft eher positiv entgegen, was sich positiv dahingehend niederschlägt, dass nach wie vor auch Aufwuchs bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung stattfindet."
Im Vergleich der einzelnen Geschäftsstellen stehen Zschopau und Stollberg mit einer Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent an der Spitze. 4,1 Prozent lautet das Ergebnis für Marienberg. Schwarzenberg folgt mit 4,8 und Annaberg-Buchholz mit 4,9 Prozent. Die Geschäftsstelle Aue bildet mit 6,0 Prozent - und damit noch unter dem Sachsenschnitt - das Schlusslicht. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
 » M E D I A T H E K  |VideoArbeitslosigkeit sinkt weiter  
02.11.2017 08:00 (Wirtschaft / Politik)
Willkommen im Erzgebirge 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Mit "Willkommen im Erzgebirge" war die dritte Fachkräftetagung überschrieben, die am 26. Oktober in Annaberg-Buchholz stattfand. Die durch den Chor des Evangelischen Gymnasiums Erzgebirge in englisch dargebotene Stücke, darunter "All in love is fair" von Stevie Wonder, sorgten für den weltläufigen Auftakt.
Mit Blick auf die 100 Teilnehmer in der Mauersberger Aula bemerkte Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, nach dem musikalischen Einstieg in die Veranstaltung: "Es haben sich viele Unternehmer, aber auch Bürgermeister zur Fachkräftetagung angemeldet. Das ist eine Wirtschafts- und Kommunalallianz, wie wir sie uns wünschen." Anschließend erinnert der Stellvertretende Landrat des Erzgebirgskreises, Dr. Steffen Laub, daran, das dieser dritten Fachkräftetagung zwei ähnliche Treffen im Jahr 2014 vorausgingen, um den drohenden Fachkräftemangel abwenden zu können. Seinerzeit wurde ein entsprechendes Netzwerk gegründet.
Zu Beginn der 3. Fachkräftetagung "Willkommen im Erzgebirge" wünschte sich Dr. Steffen Laub weitere positive Impulse und dankte dem Team der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und des Regionalmanagements Erzgebirge für die Organisation dieser Veranstaltung, die unter Schirmherrschaft von Martin Dulig, dem Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, stand.
Stefan Brangs, Staatssekretär in diesem Ministerium, betonte, dass aus seiner Sicht viele engagierte Leute in der Region Erzgebirge am Werk sind, mit dem Ziel, etwas verändern zu wollen. Brangs sagte in seinem Grußwort: "Schulische Bildung, Digitalisierung und Zuwanderung - Fachkräftesicherung durchdringt viele gesellschaftliche Themenbereiche." Jede Region Sachsens hätte trotzdem ihre Besonderheiten und so seien regionale Imagekampagnen wie im Erzgebirge zu begrüßen. So bezeichnete er das Botschafter-Marketing als "gute Sache".
Die Imagekampagne kann mit drei neuen Motiven aufwarten. Zur Fachkräftetagung wurden sie gezeigt.
Hauptreferent der 3. Fachkräftetagung "Willkommen im Erzgebirge" war Prof. Michael Behr (Bild). Dieser ist Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und Honorarprofessor an der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
Der Soziologieprofessor und Arbeitsmarktexperte vertrat in Annaberg Buchholz die These "Ostdeutschland wird das Land der schnellen Karrieren". Die aktuelle Arbeitslosenquote im Erzgebirgskreis von 4,8 Prozent sei ein Indiz dafür, dass die leistungs- und wettbewerbsfähige Wirtschaft in der Region floriert. Perspektivisch gelte es in den Unternehmen zahlreiche Stellen mit Fachkräften zu besetzen, die nicht allein durch vorhandene Ressourcen abgedeckt werden.
Behr betonte in seinem erfrischend vorgetragenen Impulsreferat: "Die Weichen im Erzgebirge können positiv gestellt werden, wenn es gelingt durch Rück- und Zuwanderung den demografischen Teufelskreis zu durchtrennen, wenn Arbeitgeber attraktiver werden und eine ehrliche Kultur der Integration etabliert wird."
Dem Referat schloss sich eine Podiumsdiskussion an. Dabei wurde deutlich, dass viele Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung neue Wege gehen. Alexander Carl Personalmanager Wohn- und Pflegezentrum Annaberg gGmbH bekundete, dass eine fachlich fundierte Ausbildung die Basis jeglicher Fachkräftesicherung bildet. "Dafür fangen wir frühzeitig an und werben schon in jüngeren Schulklassen beispielsweise durch Patenschaften für den Pflegeberuf", so Alexander Carl bei der Podiumsdiskussion.
Sich zusätzlich sozial zu engagieren und Leben nicht nur aufs Arbeiten zu reduzieren, ist seit langem eine Prämisse von Tabea Schäfer, Geschäftsführerin der Bahner & Schäfer GmbH aus Oelsnitz. Außerdem sprach sie im Podium ein Thema an, das vielen Unternehmern unter den Nägeln brennt: die Bedeutung der Digitalisierung für die Fachkräftesicherung. Aktuell liegt eine Breitbandverfügbarkeit von 100 Mbit/s im Erzgebirgskreis bei lediglich 32 Prozent.
Mit dem Abholen, Aufnehmen und Integrieren ausländischer Fachkräfte beschäftigte sich der zweite Teil der Fachkräftetagung. Um den Fachkräftebedarf in den nächsten Jahren decken zu können, wird das Thema Zuwanderung mehr denn je in der Region eine Rolle spielen. Falk Höhn, Director Human Resources von der TURCK Beierfeld GmbH, reflektierte in seinem Bericht, vor welchen Aufgaben das Unternehmen bei der Integration eines ungarischen Mitarbeiters stand und wie die Firma von der Internationalität profitierte. Weitere Referenten im zweiten Teil waren Lisa Wagner von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Arbeitsagentur und WFE-Geschäftsführer Matthias Lißke. Der führte unter anderem aus, dass die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH im Sommer 2016 ihr Dienstleistungsportfolio um ein sogenanntes Welcome Center Erzgebirge erweitert hat, um den Prozess des Aufnehmens ausländischer Fachkräfte zu vereinfachen. Von der Fachkräfterichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für drei Jahre "anschubfinanziert", versteht sich das Center als Anlaufstelle für erzgebirgische Unternehmen und Zuwanderer aus dem In- und Ausland, die in der Region arbeiten und leben möchten.
Vor dem Hintergrund, dass gut ausgebildete Fachkräfte in einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Welt immer wichtiger werden, bot 3. Fachkräftetagung "Willkommen im Erzgebirge" den Teilnehmern Inspiration und Motivation, neue Wege zu beschreiten. (Bildquelle: KJ/Mario Rusznyak)
24.10.2017 15:00 (Wirtschaft)
Pilotanlage bearbeitet Gestein aus Pöhla 
(MT) PÖHLA/MITTWEIDA: Das Bergbauprojekt der Saxony Minerals And Exploration AG zum Abbau von Wolfram, Zinn und Flussspat in Pöhla geht in die erste Phase. Während oberhalb von Pöhla, unweit der alten Zinnstollen derzeit ein Erkundungsschacht vorangetrieben wird, kommen im Gewerbegebiet Mittweida-West bei Lauenhain momentan die Anlagenteile für die Gesteinsaufbereitung an. Bei der Anlage, die im Gewerbegebiet West aufgebaut werden soll, handelt es sich um eine Pilotanlage für die künftige Aufbereitungsanlage in Pöhla. Die Arbeit aufnehmen soll sie, so die Planung, im Dezember.
"Die Pilotanlage besteht aus einer Vorbrecheranlage, einer Kugelmühle, Siebmaschinen, mehreren Flotationszellen, Eindickern, einer Trocknungsanlage sowie einem Analyselabor", berichtet Matthias Finder, Projektmanager der SME AG. Zunächst werden in den ersten Wochen zehn LKW-Ladungen Gestein aus Pöhla angeliefert, anschließend aufbereitet und dann untersucht. "In Mittweida geht es uns erst einmal nur um die Erze Wolfram und Flussspat", berichtet Dr. Martin Welke, Chefchemiker der SME AG vor Ort. "Wir untersuchen dabei, mit welchem Verfahren sich Erze am besten aus dem geförderten Gestein herauslösen lassen."
Das angelieferte Gestein wird zunächst mit einem Backenbrecher in Stücke gebrochen und mittels einer Siebmaschine "klassiert". Anschließend wird es in einer Kugelmühle zu Gesteinskörnern mit einem Durchmesser von unter einem Millimeter vermahlen. "Nach einer Schwerkrafttrennung mittels Spiralabscheider und Vibrationstischen gelangen die abgetrennten Bestandteile in die Flotationszellen zur weiteren Aufkonzentration", so Dr. Welke. "Im Anschluss kommen Eindicker sowie eine Trocknungsanlage zum Einsatz." Die dabei anfallenden Prozesswässer werden in vorhandenen Stapelbehältern gesammelt, regelmäßig analysiert, gereinigt und erneut in die Pilotanlage eingespeist. "Damit ist unser Wasserverbrauch äußerst gering", berichtet der Chemiker. Am Ende landet das gewonnene Wolfram- und Flussspatkonzentrat in Lagerboxen.
Die im Aufbereitungsprozess anfallenden Reststoffe werden von einem zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb übernommen. Parallel dazu prüft die SME AG die Eignung der Reststoffe für einen möglichen Einsatz in Pöhla bei der Schachtstabilisierung und im Bergversatz. "Mit der Mittweidaer Pilotanlage tritt die Wiederaufnahme des Bergbaus in Pöhla in die entscheidende Phase", so Projektmanager Finder. "Wir sind davon überzeugt, dass alles nach Plan läuft." (Grafik: SME AG)
23.10.2017 15:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Tourismuszahlen steigen im Freistaat 
(MT) DRESDEN: Sachsens Touristiker freuen sich, denn die Bilanz der ersten acht Monate dieses Jahres ist positiv. Von Januar bis August 2017 buchten 5,1 Millionen Gäste im Freistaat 12,8 Millionen Übernachtungen. Damit konnte sowohl bei der Gästeanzahl (+ 5,4 %) als auch bei den Übernachtungen (+3,8 %) ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum verzeichnet werden. Damit liegt der Freistaat bei den Übernachtungen über den deutschlandweiten Zahlen, hier gab es 3 Prozent Zuwachs.
Vom Interesse der Urlauber an Sachsen profitierten durchweg alle Regionen. Bis zum Jahresende hofft der Landestourismusverband Sachsen, dass die Marke der 19 Millionen Übernachtungen erreicht wird. Das entspräche einem Zuwachs von zwei Prozent. (Bildquelle: KJ-Archiv)
Seite 4 von 766  1234567...764765»
Einträge pro Seite:  510204080


Standortdaten:
deutsch english français český


Bundesland / Bezirk:
Sachsen / Chemnitz
Landkreis:
Erzgebirgskreis » Karte
Höhe:
550-660m ü. NN
Fläche / Einwohner:
481 ha / 1.284
Geokoordinaten:
Länge 12.9250 / E 12° 56' 0"
Breite 50.6750 / N 50° 40' 0"

Aktuelles / News:
Aktuelle Nachrichten aus
dem Erzgebirge
» weiter

Volkshaus Thum:
10.11. Dramatischer Verein
11.11. Dramatischer Verein
12.11. Dramatischer Verein
17.11. Dramatischer Verein
18.11. Dramatischer Verein
19.11. Dramatischer Verein
21.11. Dramatischer Verein
26.11. Modellbahnbörse
27.11. Tanztee
01.12. Weihnachtskonzert
02.12. Weihnachtskonzert
02.12. 279. Weihnachtsmarkt
03.12. 279. Weihnachtsmarkt
09.12. 80/90/Charts-Party
16.12. Nachmittag im Advent
18.12. Tanztee
31.12. Silvestertanz

» ERZ-TV KOMPAKT
» ERZ-TV - Das Magazin
» ERZ-TV - Die Reportage
» Treffpunkt Kulinarisch
» Kultur im Erzgebirge

Weitere Informationen sind im jeweiligen Stadtboten oder unter Veranstaltungen zu finden.
© 2008 - 2017 Jahnsbach im Erzgebirge       zurück  |  Seitenanfang