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Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Wirtschaft

    
31.01.2018 13:00 (Wirtschaft)
Arbeitslosigkeit wieder höher 
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Der erste Monat des neuen Jahres startet mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Mit 1.600 neuen Arbeitslosmeldungen in einem Monat war hier insbesondere der Bereich der Arbeitslosenversicherung betroffen. Die Meldungen gegenüber dem Vormonat haben sich damit mehr als verdoppelt. Betroffen waren hauptsächlich Männer in Außenberufen, wie Hoch- und Tiefbau, Innenausbau, Verkehr und Logistik. Diese Entwicklung zeichne ein typisches Bild für den Januar, sagte Agenturchef Siegfried Bäumler, dennoch liege der Anstieg deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Ein Indiz, dass Betriebe ihre Mitarbeiter während der Wintermonate nicht in die Zwangspause schicken, sondern weiter beschäftigten. Die Auftragsbücher seien voll, die Geschäfte florierten und jede Hand werde gebraucht. Bäumler sagte weiter: "Oftmals kann diese Zeit auch für eine Weiterbildung im Unternehmen genutzt werden. Die Fachexperten beraten dazu gern." Der Mehrwert für das Unternehmen seien gut qualifizierte Mitarbeiter.
Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 5,4 Prozent gegenüber 4,8 Prozent vor einem Monat und 6,6 Prozent vor einem Jahr. Trotz des Anstiegs behält der Erzgebirgskreis unverändert die niedrigste Arbeitslosenquote in Sachsen. Mit 4,4 Prozent ist der Bereich Stollberg am wenigsten betroffen.
31.01.2018 07:00 (Wirtschaft)
Fachkräfte dringend gesucht 
(SvS) DRESDEN: Die sächsischen Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte. Allein vergangenes Jahr wurden 117.000 freie Arbeitsstellen den Arbeitsagenturen und gemeinsamen Jobcentern gemeldet - so viele wie nie zuvor. Gleichzeitig ist die Zahl der Menschen, die Sachsen zum Arbeiten verlassen, weiter gestiegen. Das geht aus einer jüngst veröffentlichten Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Im vergangenen Jahr sind demnach 138.800 Frauen und Männer ausgependelt, um einer Beschäftigung außerhalb des Freistaats nachzugehen. Das waren 2.100 mehr als im Jahr 2016. Gleichzeitig ist die Zahl der Einpendler auf bisher höchstes Niveau seit dem Jahr 2000 gestiegen. Insgesamt haben 120.000 Frauen und Männer aus anderen Bundesländern oder dem Ausland in Sachsen gearbeitet. Damit liegt der Pendlersaldo in Sachsen immer noch im negativen Bereich - es verlassen 18.800 mehr Menschen den Freistaat für die Arbeit, als jene die für eine Beschäftigung einpendeln.
30.01.2018 16:00 (Wirtschaft / Politik)
Pflegenotstand wird immer ernster 
(SvS) DRESDEN: Da haben wir den Salat: Weil immer weniger Menschen in den Pflegeheimen arbeiten wollen, es auf der anderen Seite aber immer mehr Pflegebedürftige gibt, musste der Kommunale Sozialverband Sachsen nun handeln. Vier Heime im Freistaat dürfen seit Ende 2017 keine Patienten mehr aufnehmen. Sie haben schlicht zu wenig Fachkräfte und noch weitere Mängel. Vorgeschrieben ist, dass mindestens die Hälfte des Pflegepersonals qualifizierte Fachkräfte sein müssen. 107 Einrichtungen von rund 800 in Sachsen können das nicht mehr nachweisen. Der Arbeitsmarkt gibt nicht mehr her. Von der Arbeitsagentur heißt es, 100 arbeitslosen Pflegekräften stehen über 1.000 freie Stellen gegenüber. Stand: Ende Dezember. Die Opposition im sächsischen Landtag spricht nun von einer Bankrotterklärung der CDU-Pflegepolitik im Freistaat und fordert zum Handeln auf. Doch die Mühlen werden weiter langsam mahlen. Termine liegen weit in der Zukunft. Stattdessen, so sagt es Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU), solle es mehr Pflege in den Familien geben.
29.01.2018 09:00 (Wirtschaft)
Konstanter Krankenstand in Sachsen 
(SvS) DRESDEN: Entgegen dem bundesweiten Trend meldeten sich die Arbeitnehmer 2017 in Sachsen nicht häufiger krank. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit blieb der Krankenstand im Freistaat bei 4,5 Prozent konstant. Damit verringert sich der Abstand zum Bundesschnitt, weil deutschlandweit der Krankenstand stieg, von 3,9 auf 4,1 Prozent. Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen stehen an erster Stelle der Fehltage-Statistik in Sachsen. Im Durchschnitt ist jeder Versicherte im Jahr deswegen 3,59 Tage krank. Danach folgen Atemwegserkrankungen, wie Bronchitis, mit 2,79 Ausfalltagen. Auf Rang drei liegen psychische Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen. Die Fehltage gingen bei den Seelenleiden allerdings um mehr als sieben Prozent zurück.
28.01.2018 13:00 (Wirtschaft)
Extraschaaafe Kleidung 
(MTL) SCHWARZENBERG: Das Herz des Ateliers von Anja Müller-Bauer und Luise Egermann ist ein großer Zuschneidetisch. Im Regal daneben warten Ballen mit Lodenstoffen in unterschiedlichen Stärken darauf, ihrer Bestimmung zugeführt zu werden. Die Kleiderpuppe und der Garderobenständer voller Muster lässt erahnen, was aus ihnen werden soll: Damenoberbekleidung, genauer gesagt: vor allem Jacken. Wer an Loden denkt, malt sich vor allem Kleidung von Jägern und Hüte mit Gamsbart aus. Hier in Schwarzenberg entstehen seit 2015 aber ganz moderne, funktional schicke Produkte aus Schurwolle vom Merinoschaf - von der schaaafen Julia bis hin zur schaaafen Leonie.
Die Geschichte von Anja Müller-Bauer und Luise Egermann ist eine der Gegensätzlichkeiten. Luise ist die kreative Erzgebirgerin, den Kopf voller Ideen, welche die Produkte vor allem "schön" machen. Anja ist zugezogen aus dem Voralpenland, eine "Uhiesige" - wie die Erzgebirger sagen. Sie ist der funktionale Kopf des jungen Unternehmens "Extra Schaaaf", der dafür sorgt, dass die Jacken, Westen und Stulpen ihren praktischen Zweck für Outdooraktivitäten erfüllen. Praktisch und schick, wind- und wetterfest, wasserabweisend und atmungsaktiv, angenehm wärmend - 100 Prozent Schaf eben mit all seinen guten Eigenschaften, ist das, was schlussendlich den Kunden erreicht. Mit zum Unternehmen gehört auch der Hund Djego. Bei ausgiebigen Wanderungen mit dem Vierbeiner testen die beiden Schwarzenbergerinnen ihre Musterstücke bei jedem Wetter, diskutieren und optimieren, denn glückliche und zufriedene Kunden sind das A und O. Um künftig näher an den potentiellen Käufern dran zu sein, begannen Anja und Luise in diesem Herbst damit, mit einem neuen Messestand aktiv auf Verbrauchermessen für ihr noch junges Unternehmen zu werben.
"Wir haben das Material schnell lieben gelernt und machen nun zeitlose und langlebige Dinge daraus, die uns gefallen", erzählt die 32jährige Luise Egermann. Die Ideen werden als Skizzen zu Papier gebracht, eine Meisterin aus Bockau entwickelt die Schnittmuster daraus. Das Zuschneiden übernehmen die beiden dann im Atelier selbst, bevor die Teile in eine Textilfertigung in Eibenstock gebracht werden. Von der Qualität der fertigen Teile sind sie begeistert: "Die Frauen dort sind absolute Fachkräfte". Auch wenn die Kollektion wachsen soll, ist Regionalität ein Kriterium, das beiden wichtig bleibt. Die fertigen Jacken mit den großen Kapuzen sind komplett "made in Germany" - vom Garn über den Reißverschluss bis zum Stoff. "Der Weg vom Schaf bis zur fertigen Wolle ist schwer nachzuvollziehen, der Markt sehr global", erklärt Anja Müller-Bauer. Gerade deshalb war es beiden wichtig zu wissen, wo ihr Stoff herkommt und so haben sie sich vor Ort in Tirschenreuth die Produktion ihrer Meterware angeschaut.
Kennengelernt haben sich die beiden Frauen durch Zufall auf dem Schwarzenberger Altstadtfest im Jahr 2011. Heute verbindet die beiden nicht nur als Unternehmerinnen die Faszination für den Wollstoff aus der Natur sondern eine große Freundschaft. Über das Erzgebirge und seine Leute hat die 45jährige Anja Müller-Bauer in den Jahren viel gelernt. "Auf den ersten Blick wirken viele Erzgebirger verschlossen. Heute sage ich: Die Erzgebirger sind treue Menschen und einfach kein bisschen oberflächlich. Ich habe hier die besten Nachbarn, die ich je in meinem Leben hatte", schwärmt Anja. Ins Erzgebirge kam sie 2011 aus beruflichen Gründen mit wenigen Worten erzgebirgisch im Gepäck und wollte gleich nie mehr weg. Verliebt hat sie sich von Anfang an in die erzgebirgische Landschaft, "die ist ein Traum, so wild und rau und gerade in der Weihnachtszeit wunderschön." Von den Potentialen der Region Erzgebirge sind beide begeistert - von dem hohen Engagement der Menschen hier und den gut funktionierenden Netzwerken, mit dessen Hilfe man Unternehmen aufbauen kann. (Bildquelle: Regionalmanagement Erzgebirge)
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